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	<title>Simple and slow living Blog &#8211; Simple and slow living</title>
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		<title>Haben wir verlernt glücklich zu sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 11:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simple and slow living: entschleunigen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich durch die Stadt gehe, sehe ich in der Regel keine glücklichen Menschen. Die Menschen, die ich sehe sind gestresst, hetzen von Geschäft zu Geschäft und wirken genervt. Haben wir verlernt glücklich zu sein? Was ist Glück überhaupt Damit wir uns mit der Frage beschäftigen können, ob wir glücklich sind, müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, was Glück überhaupt bedeutet. Vermutlich für jeden etwas anderes, das Gefühl der Zufriedenheit und Vollkommenheit dürfte jedoch bei allen gleich sein, wenn sie glücklich sind. Also immer dann, wenn wir das Gefühl haben, das alles perfekt ist, gehen wir davon aus, dass wir glücklich sind. Dabei ist Glück aber auch von der Kultur abhängig. In der westlichen Welt machen wir Glück häufig von Geld und Konsum abhängig, doch das ist grundlegend falsch. Macht uns mehr Geld glücklich? Bis zu einem bestimmten Punkt machen uns höhere Einkünfte glücklich. Ab diesem Punkt kann kein Mehr an Zufriedenheit erreicht werden. Auch hier gibt es kulturelle Unterschiede. In Deutschland ist ein Mehr an Einnahmen bis zu dem Punkt befriedigend, bis wir alle elementaren Bedürfnisse problemlos decken können. Ab diesem Zeitpunkt ist alles, was wir uns leisten können Luxus und macht uns nicht zu zufriedeneren Menschen. Wir werden nicht glücklich, sondern wir gewöhnen uns schnell an den Umstand mehr Geld zu haben und sind unzufrieden, wenn wir nicht zeitnah wieder mehr erhalten. Aber Shopping macht uns glücklich Shopping macht uns für einen ganz kurzen Moment glücklich. Danach spüren wir oft in uns eine Leere. Ein wenig anders verhält es sich, wenn wir nach langem Zögern etwas kaufen, das wir benötigen. Dann setzt Erleichterung ein, das endlich erledigt zu haben. Kaufen wir hingegen unseren 20. Pullover, dann hält dieser uns nicht im Winter warm, sondern sorgt mit den anderen 19 Pullovern und den anderen überflüssigen Kleidungsstücken dafür, dass unser Kleiderschrank aus allen Nähten platzt und wir nichts mehr darin finden. Am Ende stresst uns ein Zuviel an Dingen mehr, als dass diese uns glücklich machen. Aber warum kaufen wir dann diese Dinge? Die Ursache ist durchaus die Suche nach Glück, nach dem kurzen Kick sich etwas zu gönnen, sich etwas Besonderes leisten zu können und der Wunsch nach Besitz. Ich bin sicher, dass es unzählig viele Menschen gibt, die überzeugt davon sind, dass ihre übervolle Wohnung sie glücklich macht. Dass sie unbedingt fünf verschiedene Winterjacken benötigen, um ihre Outfits kreieren zu können. Aber wenn wir ehrlich sind, macht uns das wirklich glücklich oder ist es nur eine Ersatzbefriedigung? Wann warst Du das letzte Mal wirklich glücklich? Wann sind wir wirklich glücklich? Ich weiß wann diese Momente bei mir waren und da war ich nicht in der Shopping-Mall, sondern mit meinem Hund in der Natur. Nicht einmal schlechtes Wetter oder plötzlich einsetzender Regen konnte dieses Gefühl vertreiben. Nur der Hund, ich und die Natur. Keine Sorgen, keine Gedanken was ich alles erledigen muss, einfach frei sein. Diese Momente erleben wir viel zu selten. Viel mehr hetzen wir von Termin zu Termin, geben unser hart verdientes Geld für vermeintlichen Luxus aus, der uns mehr belastet als Glück bringt. Doch was können wir tun, um wirklich glücklich zu sein? Können wir Glück erlernen? Ich bin überzeugt davon, dass wir in weiten Teilen selbst dafür verantwortlich sind, ob wir glücklich sind oder nicht. Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt und dennoch sind wir nicht glücklich und unzufrieden. Wir wissen die einfachen Dinge nicht mehr zu schätzen. Wann hat dich zuletzt eine einfache Mahlzeit glücklich gemacht? Warst Du vielleicht unzufrieden, weil die Mahlzeit einfach nur aus Brot oder Kartoffeln bestand? Du gehörst zu den glücklichen Menschen auf dieser Welt, die keinen Hunger leiden müssen. Etwa 735 Millionen Menschen haben dieses Glück nicht, sie sind unterernährt und müssen teilweise hungern (Quelle). Auch wenn die Zahlen der hungernden Menschen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken sind, sind es 735 Millionen Menschen zu viel, die sich nicht ausreichend ernähren können. Unsere Probleme sind Luxusprobleme Wir haben unseren Wohlstand auf dem Elend anderer Leute aufgebaut. Das hindert mich regelmäßig daran, wirklich glücklich zu sein. Wir bekommen billige Produkte aus aller Herren Länder. Länder, in denen die Menschen für ein Minimum arbeiten müssen. Wir können häufig nicht einmal nachvollziehen, wo unsere Produkte herkommen. Häufig wird der Herstellungsprozess verschleiert, indem die Teile in China hergestellt werden und die Endmontage in Europa erfolgt. Es ist günstiger Produkte um die halbe Welt zu karren als sie in Europa herzustellen, weil wir durchgesetzt haben, fair bezahlt zu werden. Die Tatsache, dass Kinder bei der Suche nach seltenen Erden für unsere Elektroartikel ihr Leben in Gefahr bringen, können wir meisterhaft ausblenden. Unsere Kinder tragen Kleidung, die von Kindern genäht wurde. Aber wie werden wir wieder glücklich? Lerne die einfachen Dinge zu schätzen. Genieße ein einfaches Essen mit Deiner Familie, mach einen Ausflug in die Natur. Es wird dir an nichts fehlen. Erschaffe Dir ein Zuhause, in dem Du zur Ruhe kommst. Eine Ecke oder ein Raum nur für Dich. Ein Ort, an dem Du Du selbst sein kannst, zum Lesen, zum Nachdenken, zum Tagebuch schreiben. Überfrachte diesen Raum oder diese Ecke nicht mit Dingen, sondern gib Dir Raum, um Dich zu entfalten. Versuche diese Umgebung reizarm zu gestalten. Zieh dich aus der Hektik des Alltags zum Meditieren oder Reflektieren zurück. Wenn Du Probleme hast zu erkennen, was Dich in Deinem Leben glücklich macht, beginne ein Dankbarkeitstagebuch. Du brauchst dafür nur ein Heft und einen Stift. Schreib abends (oder morgens) auf, wofür Du dankbar bist. Du wirst merken, wie viele Momente im Leben das Potenzial haben, dich glücklich zu machen. Sei Dir selbst gegenüber dankbar Du hast viel erreicht in Deinem Leben. Du hast viele einzelne, stressige Tage bewältigt und gemeistert. Das ist ein wirklicher Grund, dich bei Dir selbst zu bedanken. Du hast vermutlich Deine Schule abgeschlossen, eine Ausbildung oder ein Studium absolviert und gehst jeden Tag arbeiten. Auch wenn Du nicht arbeiten gehst, musst Du jeden Tag viel leisten. Ein Haushalt erledigt sich nicht von allein. Du versorgst Dich selbst und Deine Familie. Das Zuhause, in dem Du ... <a title="Haben wir verlernt glücklich zu sein?" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/haben-wir-verlernt-gluecklich-zu-sein/" aria-label="Mehr Informationen über Haben wir verlernt glücklich zu sein?">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2024/04/man-2425121_640.jpg" alt="Auf dem Foto befinden sich ein Mann und eine Frau in einer einfachen Holzhütte. Beide halten eine Tasse in der Hand, sie lächeln. Die Frau hat einen kleinen Hund auf ihrem Schoß." class="wp-image-807" style="width:483px;height:auto" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2024/04/man-2425121_640.jpg 640w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2024/04/man-2425121_640-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/5688709-5688709/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2425121">5688709</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2425121">Pixabay</a></figcaption></figure>



<p>Wenn ich durch die Stadt gehe, sehe ich in der Regel keine glücklichen Menschen. Die Menschen, die ich sehe sind gestresst, hetzen von Geschäft zu Geschäft und wirken genervt. Haben wir verlernt glücklich zu sein?</p>



<span id="more-806"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Glück überhaupt</h2>



<p>Damit wir uns mit der Frage beschäftigen können, ob wir glücklich sind, müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, was Glück überhaupt bedeutet. Vermutlich für jeden etwas anderes, das Gefühl der Zufriedenheit und Vollkommenheit dürfte jedoch bei allen gleich sein, wenn sie glücklich sind. Also immer dann, wenn wir das Gefühl haben, das alles perfekt ist, gehen wir davon aus, dass wir glücklich sind. Dabei ist Glück aber auch von der Kultur abhängig. In der westlichen Welt machen wir Glück häufig von Geld und Konsum abhängig, doch das ist grundlegend falsch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Macht uns mehr Geld glücklich?</h2>



<p>Bis zu einem bestimmten Punkt machen uns höhere Einkünfte glücklich. Ab diesem Punkt kann kein Mehr an Zufriedenheit erreicht werden. Auch hier gibt es kulturelle Unterschiede. In Deutschland ist ein Mehr an Einnahmen bis zu dem Punkt befriedigend, bis wir alle elementaren Bedürfnisse problemlos decken können. Ab diesem Zeitpunkt ist alles, was wir uns leisten können Luxus und macht uns nicht zu zufriedeneren Menschen. Wir werden nicht glücklich, sondern wir gewöhnen uns schnell an den Umstand mehr Geld zu haben und sind unzufrieden, wenn wir nicht zeitnah wieder mehr erhalten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber Shopping macht uns glücklich</h2>



<p>Shopping macht uns für einen ganz kurzen Moment glücklich. Danach spüren wir oft in uns eine Leere. Ein wenig anders verhält es sich, wenn wir nach langem Zögern etwas kaufen, das wir benötigen. Dann setzt Erleichterung ein, das endlich erledigt zu haben. Kaufen wir hingegen unseren 20. Pullover, dann hält dieser uns nicht im Winter warm, sondern sorgt mit den anderen 19 Pullovern und den anderen überflüssigen Kleidungsstücken dafür, dass unser Kleiderschrank aus allen Nähten platzt und wir nichts mehr darin finden. Am Ende stresst uns ein Zuviel an Dingen mehr, als dass diese uns glücklich machen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber warum kaufen wir dann diese Dinge?</h2>



<p>Die Ursache ist durchaus die Suche nach Glück, nach dem kurzen Kick sich etwas zu gönnen, sich etwas Besonderes leisten zu können und der Wunsch nach Besitz. Ich bin sicher, dass es unzählig viele Menschen gibt, die überzeugt davon sind, dass ihre übervolle Wohnung sie glücklich macht. Dass sie unbedingt fünf verschiedene Winterjacken benötigen, um ihre Outfits kreieren zu können. Aber wenn wir ehrlich sind, macht uns das wirklich glücklich oder ist es nur eine Ersatzbefriedigung? Wann warst Du das letzte Mal wirklich glücklich? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann sind wir wirklich glücklich?</h2>



<p>Ich weiß wann diese Momente bei mir waren und da war ich nicht in der Shopping-Mall, sondern mit meinem Hund in der Natur. Nicht einmal schlechtes Wetter oder plötzlich einsetzender Regen konnte dieses Gefühl vertreiben. Nur der Hund, ich und die Natur. Keine Sorgen, keine Gedanken was ich alles erledigen muss, einfach frei sein. Diese Momente erleben wir viel zu selten. Viel mehr hetzen wir von Termin zu Termin, geben unser hart verdientes Geld für vermeintlichen Luxus aus, der uns mehr belastet als Glück bringt. Doch was können wir tun, um wirklich glücklich zu sein?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Können wir Glück erlernen?</h2>



<p>Ich bin überzeugt davon, dass wir in weiten Teilen selbst dafür verantwortlich sind, ob wir glücklich sind oder nicht. Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt und dennoch sind wir nicht glücklich und unzufrieden. Wir wissen die einfachen Dinge nicht mehr zu schätzen. Wann hat dich zuletzt eine einfache Mahlzeit glücklich gemacht? Warst Du vielleicht unzufrieden, weil die Mahlzeit einfach nur aus Brot oder Kartoffeln bestand? Du gehörst zu den glücklichen Menschen auf dieser Welt, die keinen Hunger leiden müssen. Etwa 735 Millionen Menschen haben dieses Glück nicht, sie sind unterernährt und müssen teilweise hungern (<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/landwirtschaft-fischerei/Unterernaehrung.html#:~:text=735%20Millionen%20Menschen%20weltweit%20galten,unter%20dem%20Wert%20des%20Vorjahres.">Quelle</a>).  Auch wenn die Zahlen der hungernden Menschen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken sind, sind es 735 Millionen Menschen zu viel, die sich nicht ausreichend ernähren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unsere Probleme sind Luxusprobleme</h2>



<p>Wir haben unseren Wohlstand auf dem Elend anderer Leute aufgebaut. Das hindert mich regelmäßig daran, wirklich glücklich zu sein. Wir bekommen billige Produkte aus aller Herren Länder. Länder, in denen die Menschen für ein Minimum arbeiten müssen. Wir können häufig nicht einmal nachvollziehen, wo unsere Produkte herkommen. Häufig wird der Herstellungsprozess verschleiert, indem die Teile in China hergestellt werden und die Endmontage in Europa erfolgt. Es ist günstiger Produkte um die halbe Welt zu karren als sie in Europa herzustellen, weil wir durchgesetzt haben, fair bezahlt zu werden. Die Tatsache, dass Kinder bei der Suche nach seltenen Erden für unsere Elektroartikel ihr Leben in Gefahr bringen, können wir meisterhaft ausblenden. Unsere Kinder tragen Kleidung, die von Kindern genäht wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber wie werden wir wieder glücklich?</h2>



<p>Lerne die einfachen Dinge zu schätzen. Genieße ein einfaches Essen mit Deiner Familie, mach einen Ausflug in  die Natur. Es wird dir an nichts fehlen. Erschaffe Dir ein Zuhause, in dem Du zur Ruhe kommst. Eine Ecke oder ein Raum nur für Dich. Ein Ort, an dem Du Du selbst sein kannst, zum Lesen, zum Nachdenken, zum Tagebuch schreiben. Überfrachte diesen Raum oder diese Ecke nicht mit Dingen, sondern gib Dir Raum, um Dich zu entfalten. Versuche diese <a href="https://simpleandslowliving.de/innere-ruhe-durch-aeussere-ordnung/">Umgebung </a>reizarm zu gestalten. Zieh dich aus der Hektik des Alltags zum Meditieren oder Reflektieren zurück. Wenn Du Probleme hast zu erkennen, was Dich in Deinem Leben glücklich macht, beginne ein Dankbarkeitstagebuch. Du brauchst dafür nur ein Heft und einen Stift. Schreib abends (oder morgens) auf, wofür Du dankbar bist. Du wirst merken, wie viele Momente im Leben das Potenzial haben, dich glücklich zu machen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Sei Dir selbst gegenüber dankbar</h2>



<p>Du hast viel erreicht in Deinem Leben. Du hast viele einzelne, stressige Tage bewältigt und gemeistert. Das ist ein wirklicher Grund, dich bei Dir selbst zu bedanken. Du hast vermutlich Deine Schule abgeschlossen, eine Ausbildung oder ein Studium absolviert und gehst jeden Tag arbeiten. Auch wenn Du nicht arbeiten gehst, musst Du jeden Tag viel leisten. Ein Haushalt erledigt sich nicht von allein. Du versorgst Dich selbst und Deine Familie. Das Zuhause, in dem Du lebst, hast Du erschaffen und erhalten. Wenn Dir Dein Zuhause nicht gefällt, dann verändere es. Du bist derjenige, der Dein Leben gestaltet. Du bist für Dein Glück verantwortlich. Häufig zögern wir zu lange, warten ab, sind in einer Alltagsschleife gefangen, haben nicht die nötige Kraft. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Gönn Dir Momente des Glücks</h2>



<p>Du wirst in der Shopping-Mall nicht glücklich werden. Dort wirst Du auf andere gestresste Menschen treffen, die Dinge kaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen, um glücklich zu sein. Geh in die Natur. Alleine oder mit Freunden und Familie. Gönn Dir die Momente, die dafür sorgen, dass Du glücklich bist. Vielleicht macht es Dich auch glücklich ein Buch zu lesen oder ein warmes Bad zu nehmen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, was Dich erfüllt, probiere Dich aus. Du kannst quasi nichts falsch machen. Wenn Dich eine Tätigkeit nicht glücklich macht, dann tausche sie aus und probiere eine Neue. Du kannst auch parallel mehrere Dinge tun, die Dich erfüllen, also beispielsweise wandern und meditieren (bitte nicht gleichzeitig). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Lerne wieder glücklich zu sein</h2>



<p>Glück ist Arbeit. Möglicherweise hast Du bislang darauf geschaut, was andere besitzen, was andere können ohne zu beachten, was Du leistest und kannst. Du hast ein sicheres Zuhause, einen Rückzugsort. Du hast Zugang zu sauberem Trinkwasser. <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/wasserkonferenz-unesco-101.html#:~:text=26%20Prozent%20der%20Weltbev%C3%B6lkerung%20haben,im%20Jahr%20unter%20solchen%20Bedingungen.">Ein Viertel der Menschen</a>, die auf dieser Erde leben haben das nicht. Etwa 4,3 Milliarden Menschen können keine sicheren Sanitäranlagen aufsuchen. Das ist insbesondere für menstruierende Frauen unsicher und gefährlich. Aber kannst Du Dir vorstellen, dass Du mindestens eine halbe Stunde gehen musst, um an Wasser zu kommen? Nein? Ich auch nicht. Es ist aber die Realität von etwa <a href="https://www.unesco.de/newsletter/2580/weltwasserbericht-2019-grosse-ungleichheiten-beim-zugang-zu-wasser-sperrfrist-19#:~:text=4%2C3%20Milliarden%20Menschen%20k%C3%B6nnen,sind%20dabei%20ohnehin%20diskriminierte%20Gruppen.">844 Millionen Menschen</a>. Wir sollten uns glücklich schätzen, wenn wir unseren Wasserhahn aufdrehen und sauberes, sicheres Wasser bekommen. Wir haben aktuell keinen Krieg in unserem Land und das wird hoffentlich auch nie wieder passieren. Wir leben in Sicherheit und im Wohlstand und sind trotzdem selten zufrieden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Entzerre Deinen Alltag</h2>



<p>Wir sind gestresst von unserem überfrachteten Alltag, von Terminen und Verpflichtungen. Häufig vergessen wir, warum wir das tun. Prüfe, ob das, was Du tust, wirklich notwendig ist. Falls  es das nicht ist, lass es sein und gönn Dir freie Zeit. Nur für Dich. Du wirst nicht glücklich werden, während Du von Termin zu Termin hetzt. Entschlacke Deinen Alltag. Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist und gewissen Verpflichtungen müssen wir nachkommen. Aber es gibt kein Alltag ohne Freiräume, Du musst sie Dir nur selbst schaffen. Sorge dafür, dass Du die kleinen Momente des Glücks erlebst und wahrnehmen kannst. Bleib bei Dir selbst und verschaffe Dir Zeit nur für Dich.</p>
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		<title>Achtsamkeit im Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2022 14:20:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simple and slow living Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Simple and slow living: Achtsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Alltag ist oft hektisch. Achtsamkeit geht dabei meist unter. Wir hetzen von Termin zu Termin, erledigen eine Aufgabe nach der nächsten und sind in Gedanken schon bei der übernächsten Aufgabe oder beim Einkauf nach Feierabend. Wir tun viele Dinge gleichzeitig und nennen das Multitasking. Ein Alltag ohne Achtsamkeit Wir tun viele Dinge automatisch, ohne darüber nachdenken zu müssen. Das beginnt beim Aufstehen. Unsere Morgenroutine ist ein Programm, das auch dann noch läuft, wenn unser Gehirn noch schläft. Wir duschen oder wir waschen uns, ziehen uns an und bereiten unabhängig davon, ob wir es gleich oder später essen, unser Frühstück zu. Möglicherweise überspringst Du den Schritt mit dem Frühstück und suchst auf dem Weg zur Arbeit einen Bäcker auf. Meistens bist du dabei schon in Gedanken auf der Arbeit. An manchen Tagen fragst Du Dich, wie Du genau zur Arbeit gekommen bist. Auf der Arbeit bist du schnell gefangen in einer Kombination aus eigenen Anforderungen und den Anforderungen deines Arbeitgebers. Du springst von Aufgabe zu Aufgabe, nimmst Telefonate an und beantwortest Mails. Wenn Du Feierabend hast überlegst Du, was Du noch für das Abendessen benötigst. Du gehst im Kopf Deine Einkaufsliste durch, wiederholst sie, um nichts zu vergessen. Im Geschäft überlegst Du, ob Du die Kartoffeln aufstellen solltest, bevor Du mit den Hunden Gassi gehst oder mit den Kindern spielst. Während Du Gassi gehst oder mit den Kindern spielst überlegst Du, was Du heute im Haushalt erledigen musst, um Morgen früh entspannt in den Tag starten zu können, während Deine Hunde und Kinder exakt im hier und jetzt sind, die geistige Abwesenheit aber dennoch bemerken. Von Kindern und Tieren lernen Kennst Du verträumte Kinder? Jeder kennt mindestens eins oder war selbst ein solches Kind. Die Erwachsenen mahnen die Kinder spätestens dann, wenn sie stolpern, weil sie eine Stufe übersehen. Erwachsene sind wie die verträumten Kinder. Wir sind in Gedanken ständig woanders. Wir haben lediglich dazu gelernt und schaffen es in der Regel stolperfrei zu laufen und vor uns hin zu träumen. Auch Tiere träumen. Manchmal auch mit offenen Augen. Dabei tun sie jedoch nichts anderes. Wenn ein Hund frisst, dann frisst er. Bei dem Tempo, das die meisten Hunde an den Tag legen, wäre Multitasking beim Fressen eine lebensgefährliche Aufgabe. Wenn ein Hund Gassi geht, dann geht er Gassi. Wenn er etwas interessantes riecht, dann bleibt er stehen und schnuppert. Zum Leidwesen der Besitzer tut er dies mit der größtmöglichen Achtsamkeit und Ausdauer. Während Dein Hund schnuppert und schnuppert denkst Du an all die Dinge, die noch erledigt werden müssen. Wann haben wir die Achtsamkeit verlernt? Werden die Dinge durch das bloße darüber Nachdenken erledigt? Geht es Dir oder Deinem Hund besser, wenn Du ungeduldig an der Leine zerrst? Ich gehe davon aus, dass Du beide Fragen mit Nein beantwortest. Die Frage, die Du Dir unmittelbar im Anschluss solltest ist die nach dem Warum. Warum halten wir es nicht aus, in einer Situation, in der wir scheinbar nichts tun, zu verharren? Weil wir auf Leistung getrimmt wurden. Wir haben nie gelernt Langeweile auszuhalten. Abgesehen davon wurden wir als Kinder von unsren Eltern daran erinnert, dass wir noch unser Zimmer aufräumen können, wenn wir scheinbar nichts taten. Das Zimmer aufräumen kann ersetzt werden durch Geschirr abtrocknen, den Müll raus bringen oder Hausaufgaben machen. Ein offensichtlicher Leerlauf wurde direkt unterbrochen und durch eine scheinbar sinnvolle Tätigkeit ersetzt. Hast Du ein schlechtes Gewissen, wenn du &#8222;nichts&#8220; tust? Dieses schlechte Gewissen ist anerzogen. Wir haben früh gelernt, dass nur faule Menschen nichts tun. Faulheit ist ein extrem negativ besetzter Begriff. Alle Lebewesen sind von Natur aus faul Ein Tier in freier Wildbahn wählt immer den Weg des geringsten Widerstands und des geringsten Kraftverbrauchs. Alles andere wäre ineffizient. Um Kraft für die Jagd nach Nahrung zu sammeln, ruhen Tiere sich aus. Ihr Leben besteht aus ausruhen und jagen. Weibliche Tiere tragen zudem Nachwuchs aus und ziehen diesen auf. Bei vielen Tierarten kümmern sich die männlichen Tiere in einem Rudel um die Nahrung. Beim Menschen war das auch lange Zeit so. Die Frauen kümmerten sich um den Nestbau und den Nachwuchs, die Männer gingen jagen. Zumindest sorgten sie durch ihre Erwerbstätigkeit dafür, dass genügend Geld vorhanden war, um Nahrung zu kaufen. Wenn Genügend Nahrung vorhanden ist, hören Tiere auf zu jagen. Wir Menschen streben nach mehr. Wir wollen mehr Geld, mehr Macht, mehr Ansehen. Unsere Jagd endet nie. Während wir eine Aufgabe erledigen, sind wir in Gedanken bereits bei der nächsten. Weil es immer höher, schneller und weiter sein muss. Wann sind wir satt und zufrieden? Wir sind aufgrund unserer Erziehung und unseres Umfelds prinzipiell nie zufrieden. Kaum ist eine Aufgabe erledigt, suchen wir uns die Nächste. Das ist im beruflichen und privaten Umfeld so. Menschen die das nicht tun, werden schnell als faul und nicht leistungsfähig bezeichnet. Zumindest werden sie argwöhnisch beäugt. Prinzipiell beäugen wir alle Menschen argwöhnisch, die nicht so leben wie der Mainstream. Prinzipiell haben wir die gleichen Aufgaben wie Tiere: essen, schlafen, Nahrung organisieren und verdauen. Wir haben natürlich wie viele Tiere auch das Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit. Neben Nahrung müssen Menschen &#8211; seit Adam und Eva die Nacktheit entdeckt haben &#8211; auch noch für Kleidung sorgen. Hinzu kommen Kosten für Auto, Fernseher, Playstation, Smart-Home-Lösungen, Bausparverträge, Reisen, Hobbys, Sport und andere unverzichtbare Freizeitaktivitäten. In all diese Dinge investieren wir nicht nur Geld, für das wir arbeiten müssen, sondern auch Zeit. Unser Alltag ist so vollgestopft, dass es uns faktisch unmöglich ist, unsere Achtsamkeit auf nur eine Sache zu lenken. Wie schaffe ich es, mehr Achtsamkeit im Alltag zu integrieren? Wenn Du das Bedürfnis hast, Deinen Alltag achtsamer zu gestalten, habe ich hier zehn Tipps für Dich: Tipp 1: Regelmäßige Pausen einplanen Lege regelmäßig Pausen ein. Pausen, in denen Du nichts tust oder aktive Pausen in denen Du beispielsweise spazieren gehst oder einen Tee genießt. Es gibt hier kein richtig oder falsch. Tu das, was Dir gut tut aber tu nur genau diese eine Sache und nicht mehr. Diese Pausen müssen nicht lange sein. Du kannst Dir beispielsweise eine zehnminütige Pause ... <a title="Achtsamkeit im Alltag" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/achtsamkeit-im-alltag/" aria-label="Mehr Informationen über Achtsamkeit im Alltag">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Gelbe-Blumen-3.jpeg" alt="" class="wp-image-317" width="357" height="297" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Gelbe-Blumen-3.jpeg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Gelbe-Blumen-3-300x250.jpeg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Gelbe-Blumen-3-768x641.jpeg 768w" sizes="(max-width: 357px) 100vw, 357px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: eigenes Foto</figcaption></figure>
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<p class="has-black-color has-text-color">Unser Alltag ist oft hektisch. Achtsamkeit geht dabei meist unter. Wir hetzen von Termin zu Termin, erledigen eine Aufgabe nach der nächsten und sind in Gedanken schon bei der übernächsten Aufgabe oder beim Einkauf nach Feierabend. Wir tun viele Dinge gleichzeitig und nennen das Multitasking. </p>



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<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Ein Alltag ohne Achtsamkeit</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wir tun viele Dinge automatisch, ohne darüber nachdenken zu müssen. Das beginnt beim Aufstehen. Unsere Morgenroutine ist ein Programm, das auch dann noch läuft, wenn unser Gehirn noch schläft. Wir duschen oder wir waschen uns, ziehen uns an und bereiten unabhängig davon, ob wir es gleich oder später essen, unser Frühstück zu. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Möglicherweise überspringst Du den Schritt mit dem Frühstück und suchst auf dem Weg zur Arbeit einen Bäcker auf. Meistens bist du dabei schon in Gedanken auf der Arbeit. An manchen Tagen fragst Du Dich, wie Du genau zur Arbeit gekommen bist. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Auf der Arbeit bist du schnell gefangen in einer Kombination aus eigenen Anforderungen und den Anforderungen deines Arbeitgebers. Du springst von Aufgabe zu Aufgabe, nimmst Telefonate an und beantwortest Mails. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du Feierabend hast überlegst Du, was Du noch für das Abendessen benötigst. Du gehst im Kopf Deine Einkaufsliste durch, wiederholst sie, um nichts zu vergessen. Im Geschäft überlegst Du, ob Du die Kartoffeln aufstellen solltest, bevor Du mit den Hunden Gassi gehst oder mit den Kindern spielst.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Während Du Gassi gehst oder mit den Kindern spielst überlegst Du, was Du heute im Haushalt erledigen musst, um Morgen früh entspannt in den Tag starten zu können, während Deine Hunde und Kinder exakt im hier und jetzt sind, die geistige Abwesenheit aber dennoch bemerken.</p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Von Kindern und Tieren lernen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Kennst Du verträumte Kinder? Jeder kennt mindestens eins oder war selbst ein solches Kind. Die Erwachsenen mahnen die Kinder spätestens dann, wenn sie stolpern, weil sie eine Stufe übersehen. Erwachsene sind wie die verträumten Kinder. Wir sind in Gedanken ständig woanders. Wir haben lediglich dazu gelernt und schaffen es in der Regel stolperfrei zu laufen und vor uns hin zu träumen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Auch Tiere träumen. Manchmal auch mit offenen Augen. Dabei tun sie jedoch nichts anderes. Wenn ein Hund frisst, dann frisst er. Bei dem Tempo, das die meisten Hunde an den Tag legen, wäre Multitasking beim Fressen eine lebensgefährliche Aufgabe. Wenn ein Hund Gassi geht, dann geht er Gassi. Wenn er etwas interessantes riecht, dann bleibt er stehen und schnuppert. Zum Leidwesen der Besitzer tut er dies mit der größtmöglichen Achtsamkeit und Ausdauer. Während Dein Hund schnuppert und schnuppert denkst Du an all die Dinge, die noch erledigt werden müssen. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Wann haben wir die Achtsamkeit verlernt?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Werden die Dinge durch das bloße darüber Nachdenken erledigt? Geht es Dir oder Deinem Hund besser, wenn Du ungeduldig an der Leine zerrst? Ich gehe davon aus, dass Du beide Fragen mit Nein beantwortest. Die Frage, die Du Dir unmittelbar im Anschluss solltest ist die nach dem Warum. Warum halten wir es nicht aus, in einer Situation, in der wir scheinbar nichts tun, zu verharren?</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Weil wir auf Leistung getrimmt wurden. Wir haben nie gelernt Langeweile auszuhalten. Abgesehen davon wurden wir als Kinder von unsren Eltern daran erinnert, dass wir noch unser Zimmer aufräumen können, wenn wir scheinbar nichts taten. Das Zimmer aufräumen kann ersetzt werden durch Geschirr abtrocknen, den Müll raus bringen oder Hausaufgaben machen. Ein offensichtlicher Leerlauf wurde direkt unterbrochen und durch eine scheinbar sinnvolle Tätigkeit ersetzt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Hast Du ein schlechtes Gewissen, wenn du &#8222;nichts&#8220; tust? Dieses schlechte Gewissen ist anerzogen. Wir haben früh gelernt, dass nur faule Menschen nichts tun. Faulheit ist ein extrem negativ besetzter Begriff.</p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Alle Lebewesen sind von Natur aus faul</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Ein Tier in freier Wildbahn wählt immer den Weg des geringsten Widerstands und des geringsten Kraftverbrauchs. Alles andere wäre ineffizient. Um Kraft für die Jagd nach Nahrung zu sammeln, ruhen Tiere sich aus. Ihr Leben besteht aus ausruhen und jagen. Weibliche Tiere tragen zudem Nachwuchs aus und ziehen diesen auf. Bei vielen Tierarten kümmern sich die männlichen Tiere in einem Rudel um die Nahrung.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Beim Menschen war das auch lange Zeit so. Die Frauen kümmerten sich um den Nestbau und den Nachwuchs, die Männer gingen jagen. Zumindest sorgten sie durch ihre Erwerbstätigkeit dafür, dass genügend Geld vorhanden war, um Nahrung zu kaufen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Genügend Nahrung vorhanden ist, hören Tiere auf zu jagen. Wir Menschen streben nach mehr. Wir wollen mehr Geld, mehr Macht, mehr Ansehen. Unsere Jagd endet nie. Während wir eine Aufgabe erledigen, sind wir in Gedanken bereits bei der nächsten. Weil es immer höher, schneller und weiter sein muss. </p>



<p class="has-black-color has-text-color"></p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Wann sind wir satt und zufrieden?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wir sind aufgrund unserer Erziehung und unseres Umfelds prinzipiell nie zufrieden. Kaum ist eine Aufgabe erledigt, suchen wir uns die Nächste. Das ist im beruflichen und privaten Umfeld so. Menschen die das nicht tun, werden schnell als faul und nicht leistungsfähig bezeichnet. Zumindest werden sie argwöhnisch beäugt. Prinzipiell beäugen wir alle Menschen argwöhnisch, die nicht so leben wie der Mainstream. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Prinzipiell haben wir die gleichen Aufgaben wie Tiere: essen, schlafen, Nahrung organisieren und verdauen. Wir haben natürlich wie viele Tiere auch das Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit. Neben Nahrung müssen Menschen &#8211; seit Adam und Eva die Nacktheit entdeckt haben &#8211; auch noch für Kleidung sorgen. Hinzu kommen Kosten für Auto, Fernseher, Playstation, Smart-Home-Lösungen, Bausparverträge, Reisen, Hobbys, Sport und andere unverzichtbare Freizeitaktivitäten. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">In all diese Dinge investieren wir nicht nur Geld, für das wir arbeiten müssen, sondern auch Zeit. Unser Alltag ist so vollgestopft, dass es uns faktisch unmöglich ist, unsere Achtsamkeit auf nur eine Sache zu lenken. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Wie schaffe ich es, mehr Achtsamkeit im Alltag zu integrieren?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du das Bedürfnis hast, Deinen Alltag achtsamer zu gestalten, habe ich hier zehn Tipps für Dich:</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 1: Regelmäßige <mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-black-color">Pausen einplanen</mark></strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Lege regelmäßig Pausen ein. Pausen, in denen Du nichts tust oder aktive Pausen in denen Du beispielsweise spazieren gehst oder einen Tee genießt. Es gibt hier kein richtig oder falsch. Tu das, was Dir gut tut aber tu nur genau diese eine Sache und nicht mehr. Diese Pausen müssen nicht lange sein. Du kannst Dir beispielsweise eine zehnminütige Pause einplanen und Dir in dieser Zeit eine Gesichtsmaske gönnen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 2: Weniger ist mehr</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Entschlacke Deinen Alltag. Tu lieber weniger und das ohne Stress und Hektik. Packe Deinen Terminkalender nur so voll, dass Du bequem von einer Aktivität zur nächsten wechseln  kannst. Beruflich lässt sich das natürlich nicht immer so einfach umsetzen. Im Privatleben kannst du jedoch für ausreichend freie Zeit sorgen. Wie Du deinen Alltag allgemein entschleunigen kannst, erfährst du <a href="https://simpleandslowliving.de/simpleandslowlivingblog/wie-du-deinen-alltag-entschleunigen-kannst/">hier</a>.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 3: Medienauszeit</strong></p>



<p>Nimm Dir eine Auszeit von Social Media, vom PC, dem Fernseher und Deinem Smartphone. Gönn Dir eine Zeit ohne Nachrichten, ohne permanente externe News und Bespaßung. Wenn Du ein iPhone hast, zeigt dieses Dir Deine Bildschirmzeit an. Du wirst erschrecken, wie viel Zeit Du am Handy verbringst. Du kannst die Zeit für ein Vollbad nutzen, um leckere Kekse zu backen oder um mit deinen Liebsten ein Gesellschaftsspiel zu spielen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 4: Lauf Dich frei</strong></p>



<p>Zieh Deine Schuhe an und geh raus in die Natur. Wenn es regnet, zieh eine Regenjacke an, der Regen bringt Dich nicht um. Nimm Kinder und Hunde mit und genieße die Natur, die Bäume, das Gras, die Sonne oder den Regen. Lass diese Eindrücke auf Dich wirken ohne gedanklich woanders zu sein. Wenn Du magst, kannst Du auch joggen gehen. Die körperliche Anstrengung wird zumindest am Anfang dafür sorgen, dass Du dich nur auf diese eine Tätigkeit konzentrieren kannst. Wenn du geübter bist, wird es Dir schwerer fallen, gedanklich nicht abzuschweifen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 5: Grenzen setzen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Im Berufsleben aber auch privat wirst du ständig gefragt, ob Du nicht mal schnell was erledigen kannst. Hier ein Kuchen für den Basar, dort eine Zusatzaufgabe, die angeblich ganz schnell geht. Wenn Du deinen Tag oder deine Woche bereits strukturiert hast und sich keine Zeit mehr findet, dann lehne ab. Es wird Dir anfangs schwer fallen aber es ist notwendig, damit Du die Dinge, die Du erledigen musst, mit Achtsamkeit erledigen kannst und nicht mehrere Dinge gleichzeitig tun musst.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 6: Bewusst atmen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn du merkst, dass deine Achtsamkeit nachlässt oder Du bereits in Gedanken ganz woanders bist, dann versuche so langsam wie möglich ein und wieder auszuatmen. Mache das so lange, bis Du wieder ganz im hier und jetzt bist und Deine Aufgaben wieder mit voller Achtsamkeit erledigen kannst.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 7: Essen genießen</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Gehörst Du zu den Menschen, die gerne nebenbei essen? Erledigst Du beim Essen gerne andere Dinge, wie zum Beispiel Mails lesen? Lass Dein Handy liegen und widme Dich Deinem Essen. Essen ist eine wertvolle Ressource, von der nicht alle Menschen profitieren können. Davon abgesehen hast du vermutlich das Essen selbst gekocht oder zumindest selbst gekauft. Es verdient Deine Aufmerksamkeit. Beim Essen hast Du genügend sensorische Reize, um dich währenddessen nicht zu langweilen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 8: Listen schreiben</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du ständig darüber nachdenkst, was Du noch alles tun musst, dann können Listen für Dich sehr hilfreich sein. Ich nutze dafür einfach die Notizfunktionen meiner Handys. Dienstliche Angelegenheiten schreibe ich in die Notizen meines Diensthandys, Private in mein Privathandy. Wenn mir abends um zwanzig Uhr einfällt, dass ich noch eine Mail beantworten muss, dann tippe ich das in die Notizen meines Diensthandys. Damit ist die Sache für mich erledigt und ich kann mich den Dingen widmen, die aktuell anstehen. Wenn mir, warum auch immer, auf der Arbeit einfällt, dass ich noch unbedingt Eier kaufen muss, dann tippe ich Eier in meine Einkaufsliste, arbeite weiter und arbeite die Einkaufsliste in der Pause oder nach Feierabend ab. </p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 9: Delegieren</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Dieser Tipp ist natürlich nur für Menschen geeignet, die auf der Arbeit delegieren können und dürfen. Ansonsten kommt das Abschieben von Arbeit bei den Kollegen vermutlich nicht sonderlich gut an. Wenn Du gut mit deinen Arbeitskollegen zusammen arbeitest, dann besteht natürlich die Möglichkeit, dass Du Arbeiten abgibst, wenn Du sehr viel zu tun hast und die Kollegen relativ wenig.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Zuhause kannst Du auch nur dann delegieren, wenn mehrere Personen in deinem Haushalt wohnen und diese alt genug sind, Aufgaben eigenständig zu übernehmen. Delegiere auch dann Aufgaben, wenn Du Dir sicher bist, dass nur Du diese Aufgaben ordentlich erledigen kannst. Dein Partner oder Deine Partnerin und Deine Kinder werden es lernen oder sie erledigen es auf ihre Art und Weise. </p>



<p class="has-black-color has-text-color"><strong>Tipp 10: Perfekt unperfekt sein</strong></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Du hast Dir viel vorgenommen und den Ehrgeiz all das auch zu erledigen? Ich nehme mir regelmäßig für den Feierabend, für die Wochenenden mehr vor, als die freie Zeit hergibt. Dadurch schiebe ich immer quasi einen Berg Arbeit vor mir her. Ich bin dann unzufrieden, weil ich meine eigenen Ziele nicht erreiche. Dabei gibt es überhaupt niemanden, der diese Ziele überwacht oder mit der Stoppuhr hinter mir steht. Das bin nur ich selbst. Versuch Dich von diesen Gedanken zu lösen. Deine Wohnung muss nicht perfekt sein, Du musst nicht perfekt sein. Die Erde dreht sich auch weiter, wenn Du den Abwasch erst morgen früh erledigst.</p>



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<p class="has-black-color has-text-color">Diese Tipps haben Dir nicht geholfen? Möglicherweise, weil sie aus meinem Lebensalltag stammen und nicht aus Deinem. <a href="https://sonamedic.de/wissen/achtsamkeit-ueben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier </a>findest Du noch mehr Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag. Meine Lebenspraxis muss mit Deiner nicht übereinstimmen. Das ist auch nicht weiter schlimm. Suche Dir die Tipps raus, die für Dich praktikabel sind. Testes Dich durch.</p>



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		<title>Entschleunigt wohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 18:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simple and slow living Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Simple and slow living: wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter einem entschleunigten Leben kann sich fast jeder etwas vorstellen. Der Begriff entschleunigt Wohnen wirft hingegen mehr Fragen auf, als er Antworten liefert. Prinzipiell geht es beim entschleunigten Wohnen um dieselben Kerninhalte wie beim entschleunigten Leben. Entschleunigt wohnen: die Reduktion von Masse Natürlich geht es nicht jedem Menschen so, viele Menschen sind jedoch äußerlichen Reizen schnell überfordert und abgelenkt. Wenn Du zu diesen Personen gehörst, kann es für Dich sinnvoll sein, zunächst Ruhe in deine Wohnräume zu bringen. Das schaffst Du in der Regel durch die Reduktion von den Dingen, die sich in den Zimmern befinden. Das betrifft sowohl Deine Möbel, als auch die Dinge, die Du darin aufbewahrst. In einer voll gestopften Wohnung fühlen die meisten Menschen sich unwohl. Damit möchte ich nicht in Abrede stellen, dass es Menschen gibt, die sich in vollen Wohnräumen wohl fühlen und genau das mit Heimeligkeit und Gemütlichkeit verbinden. Entschleunigt wohnen bedeutet aber auch, dass Du wenig Faktoren um Dich herum hast, die Dich ablenken oder stören. Viele Dinge zu besitzen bedeutet auch, dass Du Dich um diese Dinge kümmern musst. Wenn Du sie benutzt, musst Du sie weg räumen, sie sortieren und pflegen. Auch wenn Du die Dinge in Deinen Schränken nie oder selten benutzt, so musst Du diese Dinge immer mal wieder putzen und die Schränke auswischen. Zudem solltest Du Dir die Frage stellen, warum du Dinge besitzt, die Du nie benutzt. Wären diese Dinge bei einem Menschen, der sie benötigt und benutzt, nicht besser aufgehoben? Geschlossene Möbel nutzen Wenn du offene Regale hast weißt Du, wie unordentlich und überladen sie wirken, selbst wenn sie geordnet und aufgeräumt sind. Bei Bücherregalen liegt das an den verschiedenartig gestalteten Covern, die diese Unruhe bringen. Zusätzlich sind die Bücher unterschiedlich groß. Offene Regale sowie deren Inhalt müssen wesentlich öfter abgestaubt werden als geschlossene Schränke oder Regale mit Tür. Geschlossene Möbel verschaffen Dir eine optische Ruhe, die notwendig ist, wenn du entschleunigt Wohnen möchtest. Räume Deine Dinge wenn möglich in geschlossene Schränke und Regale. Die Dinge sind weiterhin in Deiner Nähe und du kannst sie herausholen, wenn Du sie benötigst. Du siehst so aber nicht den unbearbeiteten Meter Fachliteratur, während Du Dich auf der Couch entspannen möchtest. Entschleunigt wohnen: ein Farbkonzept finden Wer entschleunigt Wohnen möchte, sollte sich auch über das Farbkonzept Gedanken machen. Bei Möbeln gibt es viele verschiedene Farben und Farbnuancen. Wenn Du deine Wohnung in Kiefer Natur halten möchtest, wirst du schnell feststellen, dass nicht alle Kieferbäume die gleiche Farbe haben. Wenn Du in ein Möbelhaus gehst, wirst du feststellen, dass es die meisten folierten Möbel in mehreren Farben gibt, weiß ist aber immer dabei. Weiß ist neutral, freundlich und hell. Und absolut nicht mein Geschmack. Dennoch kenne ich die Vorteile von hellen, weißen Farben und werde sie dir hier nicht vorenthalten. Weiß ist zudem mit fast allen anderen Farben kombinierbar. Wenn Du nicht sowieso vor hast, deine Wohnung neu einzurichten, solltest du dich nach der dominierenden Farbe in Deiner Wohnung richten. Wenn das weiß ist, kannst du eine beliebige andere Farbe dazu kombinieren. Selbstverständlich kannst du auch eine weitere Farbe kombinieren. Ab der dritten Farbe wird es bereits recht bunt. Ein passendes Raumkonzept erstellen Die Farben Deiner Möbel sind nicht alleine dafür verantwortlich, dass deine Wohnung ruhig und entspannend wirkt. Auch der Stil Deiner Einrichtung sollte zueinander passen, bzw. aufeinander abgestimmt sein. Davon ausgenommen sind bewusste Stilbrüche, Akzente oder optische Highlights. Entschleunigt Wohnen bedeutet auch, dass eine Stimmigkeit erzeugt wird, ein heimeliges Gefühl. Es ist völlig irrelevant, was andere Menschen empfinden, wenn sie Deine Wohnung betreten. Probiere Dich solange aus, bis es für Dich passt. Mit dem reduzierten Wohnen wird häufig der skandinavische Style in Verbindung gebracht. Ein Stil, der tatsächlich durch Weißtöne und sanfte Naturtöne für optische Ruhe sorgt. Der Style ist sehr reduziert und dennoch sehr warm. Ich habe mich persönlich dennoch gegen einen solchen Stil für meine Wohnung entschieden. Zum einen, weil es nicht zu mir, zu meinem derzeitigen Lebensgefühl passt, zum anderen weil ich eine 1-Zimmer-Wohnung habe. Der große Raum passte für mich besser zu einem Loft-Style oder zum Industrial-Style als zum Skandinavien-Style. Entschleunigt wohnen: Dekoration gezielt auswählen Auch bei der Dekoration ist weniger mehr. Jeder Deko-Artikel bringt Unruhe in Deinen Raum. Wenn Du allerdings sowieso Hängeregale oder Standregale hast, kannst du diese gezielt mit Dekoartikeln versehen. Entschleunigt Wohnen bedeutet nicht, dass du auf jegliche Dekoration verzichten musst. Entschleunigt Wohnen bedeutet lediglich, dass du dich auf die wesentlichen Dinge fokussiert. Auch bei der Dekoration solltest du eine überlegte Auswahl treffen. Am Stimmigsten wirkt diese Auswahl, wenn die Dekoration das Mobiliar unterstreicht und im Stil ergänzt. Ich propagiere hier kein Durchstylen Deiner Wohnung von A-Z, sondern vielmehr rege ich dazu an, Dir zu überlegen, wie Du wohnen möchtest. Dazu gehört auch die Dekoration. Hier solltest du wenige Dekoartikel gezielt auswählen. Stell sie auf und warte ab, wie sie auf Dich wirken. Stelle sie um oder auch weg. Probiere Dich solange aus, bis zu Dich in Deinen eigenen vier Wänden zu hundert Prozent wohl fühlst. Muss ich mich für einen bestimmten Wohnstil entscheiden? Natürlich musst Du Dich nicht für einen bestimmten Wohnstil entscheiden und Deine Wohnung dementsprechend durchstylen. Es gibt verschiedene Wohnstyles wie der Skandinavische, der Hygge (auch skandinavisch) oder der Industrial-Style, die mit einem reduzierten Design einhergehen und sich daher für Menschen eignen, die entschleunigt wohnen möchten. Da es aber um Deine eigene Wohlfühloase geht und um Dein Gefühl der Entschleunigung, kannst nur Du selbst entscheiden, was in Deinen eigenen vier Wänden einen Platz haben wird und was nicht. Schaffe deinen eigenen Safe-Place Deine Wohnung ist Dein Rückzugsort vor einer Welt, die immer mehr aus den Fugen gerät, nach einem stressigen Arbeitstag oder bei schlechtem Wetter. Die Wohnung ist aber auch dann dein sicherer Ort, wenn es draußen schön ist und dein Arbeitstag entspannt war. Du hast bereits viel Geld in dein Zuhause gesteckt indem du es gekauft hast oder Du zahlst monatlich viel Miete. Entschleunigt Wohnen bedeutet also auch, dass Du den für Dich besten Platz erschaffst. Das wird wesentlich weniger Kosten als du Miete zahlst ... <a title="Entschleunigt wohnen" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/entschleunigt-wohnen/" aria-label="Mehr Informationen über Entschleunigt wohnen">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Wohnung-2-jpg.webp" alt="Bild entschleunigt wohnen: Auf dem Bild befindet sich eine Couch, ein Couchtisch und ein Esstisch." class="wp-image-226" width="147" height="195" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Wohnung-2-jpg.webp 720w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Wohnung-2-225x300.webp 225w" sizes="(max-width: 147px) 100vw, 147px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: eignes Foto</figcaption></figure>
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<p>Unter einem entschleunigten Leben kann sich fast jeder etwas vorstellen. Der Begriff entschleunigt Wohnen wirft hingegen mehr Fragen auf, als er Antworten liefert. Prinzipiell geht es beim entschleunigten Wohnen um dieselben Kerninhalte wie beim <a href="https://simpleandslowliving.de/simpleandslowlivingblog/wie-du-deinen-alltag-entschleunigen-kannst/">entschleunigten Leben.</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Entschleunigt wohnen: die Reduktion von Masse</strong></h2>



<p>Natürlich geht es nicht jedem Menschen so, viele Menschen sind jedoch äußerlichen Reizen schnell überfordert und abgelenkt. Wenn Du zu diesen Personen gehörst, kann es für Dich sinnvoll sein, zunächst Ruhe in deine Wohnräume zu bringen. Das schaffst Du in der Regel durch die Reduktion von den Dingen, die sich in den Zimmern befinden. Das betrifft sowohl Deine Möbel, als auch die Dinge, die Du darin aufbewahrst. In einer voll gestopften Wohnung fühlen die meisten Menschen sich unwohl. Damit möchte ich nicht in Abrede stellen, dass es Menschen gibt, die sich in vollen Wohnräumen wohl fühlen und genau das mit Heimeligkeit und Gemütlichkeit verbinden. Entschleunigt wohnen bedeutet aber auch, dass Du wenig Faktoren um Dich herum hast, die Dich ablenken oder stören.</p>



<p>Viele Dinge zu besitzen bedeutet auch, dass Du Dich um diese Dinge kümmern musst. Wenn Du sie benutzt, musst Du sie weg räumen, sie sortieren und pflegen. Auch wenn Du die Dinge in Deinen Schränken nie oder selten benutzt, so musst Du diese Dinge immer mal wieder putzen und die Schränke auswischen. Zudem solltest Du Dir die Frage stellen, warum du Dinge besitzt, die Du nie benutzt. Wären diese Dinge bei einem Menschen, der sie benötigt und benutzt, nicht besser aufgehoben?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geschlossene Möbel nutzen</strong></h2>



<p>Wenn du offene Regale hast weißt Du, wie unordentlich und überladen sie wirken, selbst wenn sie geordnet und aufgeräumt sind. Bei Bücherregalen liegt das an den verschiedenartig gestalteten Covern, die diese Unruhe bringen. Zusätzlich sind die Bücher unterschiedlich groß. Offene Regale sowie deren Inhalt müssen wesentlich öfter abgestaubt werden als geschlossene Schränke oder Regale mit Tür. </p>



<p>Geschlossene Möbel verschaffen Dir eine optische Ruhe, die notwendig ist, wenn du entschleunigt Wohnen möchtest. Räume Deine Dinge wenn möglich in geschlossene Schränke und Regale. Die Dinge sind weiterhin in Deiner Nähe und du kannst sie herausholen, wenn Du sie benötigst. Du siehst so aber nicht den unbearbeiteten Meter Fachliteratur, während Du Dich auf der Couch entspannen möchtest. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Entschleunigt wohnen: ein Farbkonzept finden</strong></h2>



<p>Wer entschleunigt Wohnen möchte, sollte sich auch über das Farbkonzept Gedanken machen. Bei Möbeln gibt es viele verschiedene Farben und Farbnuancen. Wenn Du deine Wohnung in Kiefer Natur halten möchtest, wirst du schnell feststellen, dass nicht alle Kieferbäume die gleiche Farbe haben. </p>



<p>Wenn Du in ein Möbelhaus gehst, wirst du feststellen, dass es die meisten folierten Möbel in mehreren Farben gibt, weiß ist aber immer dabei. Weiß ist neutral, freundlich und hell. Und absolut nicht mein Geschmack. Dennoch kenne ich die Vorteile von hellen, weißen Farben und werde sie dir hier nicht vorenthalten. Weiß ist zudem mit fast allen anderen Farben kombinierbar.</p>



<p>Wenn Du nicht sowieso vor hast, deine Wohnung neu einzurichten, solltest du dich nach der dominierenden Farbe in Deiner Wohnung richten. Wenn das weiß ist, kannst du eine beliebige andere Farbe dazu kombinieren. Selbstverständlich kannst du auch eine weitere Farbe kombinieren. Ab der dritten Farbe wird es bereits recht bunt. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein passendes Raumkonzept erstellen</strong></h2>



<p>Die Farben Deiner Möbel sind nicht alleine dafür verantwortlich, dass deine Wohnung ruhig und entspannend wirkt. Auch der Stil Deiner Einrichtung sollte zueinander passen, bzw. aufeinander abgestimmt sein. Davon ausgenommen sind bewusste Stilbrüche, Akzente oder optische Highlights. Entschleunigt Wohnen bedeutet auch, dass eine Stimmigkeit erzeugt wird, ein heimeliges Gefühl. Es ist völlig irrelevant, was andere Menschen empfinden, wenn sie Deine Wohnung betreten. </p>



<p>Probiere Dich solange aus, bis es für Dich passt. Mit dem reduzierten Wohnen wird häufig der skandinavische Style in Verbindung gebracht. Ein Stil, der tatsächlich durch Weißtöne und sanfte Naturtöne für optische Ruhe sorgt. Der Style ist sehr reduziert und dennoch sehr warm.</p>



<p>Ich habe mich persönlich dennoch gegen einen solchen Stil für meine Wohnung entschieden. Zum einen, weil es nicht zu mir, zu meinem derzeitigen Lebensgefühl passt, zum anderen weil ich eine 1-Zimmer-Wohnung habe. Der große Raum passte für mich besser zu einem Loft-Style oder zum Industrial-Style als zum Skandinavien-Style. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Entschleunigt wohnen: Dekoration gezielt auswählen</strong></h2>



<p>Auch bei der Dekoration ist weniger mehr. Jeder Deko-Artikel bringt Unruhe in Deinen Raum. Wenn Du allerdings sowieso Hängeregale oder Standregale hast, kannst du diese gezielt mit Dekoartikeln versehen. Entschleunigt Wohnen bedeutet nicht, dass du auf jegliche Dekoration verzichten musst. </p>



<p>Entschleunigt Wohnen bedeutet lediglich, dass du dich auf die wesentlichen Dinge fokussiert. Auch bei der Dekoration solltest du eine überlegte Auswahl treffen. Am Stimmigsten wirkt diese Auswahl, wenn die Dekoration das Mobiliar unterstreicht und im Stil ergänzt.</p>



<p>Ich propagiere hier kein Durchstylen Deiner Wohnung von A-Z, sondern vielmehr rege ich dazu an, Dir zu überlegen, wie Du wohnen möchtest. Dazu gehört auch die Dekoration. Hier solltest du wenige Dekoartikel gezielt auswählen. Stell sie auf und warte ab, wie sie auf Dich wirken. Stelle sie um oder auch weg. Probiere Dich solange aus, bis zu Dich in Deinen eigenen vier Wänden zu hundert Prozent wohl fühlst. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Muss ich mich für einen bestimmten Wohnstil entscheiden?</strong></h2>



<p>Natürlich musst Du Dich nicht für einen bestimmten Wohnstil entscheiden und Deine Wohnung dementsprechend durchstylen. Es gibt verschiedene Wohnstyles wie der Skandinavische, der Hygge (auch skandinavisch) oder der Industrial-Style, die mit einem reduzierten Design einhergehen und sich daher für Menschen eignen, die entschleunigt wohnen möchten. Da es aber um Deine eigene Wohlfühloase geht und um Dein Gefühl der Entschleunigung, kannst nur Du selbst entscheiden, was in Deinen eigenen vier Wänden einen Platz haben wird und was nicht.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schaffe deinen eigenen Safe-Place</strong></h2>



<p>Deine Wohnung ist Dein Rückzugsort vor einer Welt, die immer mehr aus den Fugen gerät, nach einem stressigen Arbeitstag oder bei schlechtem Wetter. Die Wohnung ist aber auch dann dein sicherer Ort, wenn es draußen schön ist und dein Arbeitstag entspannt war. Du hast bereits viel Geld in dein Zuhause gesteckt indem du es  gekauft hast oder Du zahlst monatlich viel Miete. </p>



<p>Entschleunigt Wohnen bedeutet also auch, dass Du den für Dich besten Platz erschaffst. Das wird wesentlich weniger Kosten als du Miete zahlst oder für den Kauf zahlen musstest. Entschleunigt Wohnen bedeutet, dass du nach Hause kommst und Dich fallen lassen kannst. </p>



<p>Wenn es in der Wohnung gravierende Mängel gibt die dich in deinem Wohlbefinden und beim Fallenlassen stören, solltest du sie beheben. Wenn diese Störungen oder Mängel nicht behebbar sind, solltest du darüber nachdenken, ob dieses Zuhause das wirklich Passende für Dich ist. Manchmal sorgen äußere Umstände dafür, dass Du Dich in Deinem eigenen Zuhause nicht zuhause fühlen kannst. </p>



<p>Wenn Du zum Beispiel wie ich früher lärmende Nachbarn hast kannst Du Deine Wohnung gestalten wie Du willst, es wird nicht Dein Safe Place, weil Du nicht weißt, um wie viel Uhr Deine Nachbarn Dich Morgen früh wecken werden, weil sie im Treppenhaus rum schreien. Du kannst nur dann entschleunigt Wohnen, wenn auch begleitende Umstände das ermöglichen. </p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Muss ich um entschleunigt wohnen zu können alles raus werfen und mich neu einrichten?</strong></h2>



<p>Entschleunigt Wohnen bedeutet nicht, dass Du alles neu machen musst. Du hast vermutlich bereits vieles in Deiner Wohnung, mit dem Du Dich wohl fühlst. Möglicherweise besitzt Du derzeit noch zu viele Dinge, sodass sie die Entschleunigung behindern oder stoppen. Alle Gegenstände, die sich in Deiner Wohnung befinden sind ein Teil von Dir, sie interagieren auf die eine oder andere Art und Weise mit Dir. </p>



<p>Damit meine ich natürlich nicht, dass diese Dinge mit Dir sprechen oder ein Eigenleben entwickeln. Aber sie sind da, sie erinnern Dich an Vergangenes oder an Dinge, die Du noch zu erledigen hast. Eine optisch cleane Wohnung kann Dir helfen, Dich auf das zu konzentrieren, auf das Du gerade den Fokus legst, sei es ein Buch, eine Handwerksarbeit oder ein guter Film. </p>



<p>Entschleunigt Wohnen bedeutet zunächst eine Reduktion auf das optisch Wesentliche. Entschleunigt Wohnen bedeutet aber auch, dass Du genauso wohnst, wie Du dich wohl fühlst. Das kann mal mehr oder mal weniger sein. </p>



<p></p>



<p>Entschleunigt Wohnen ist die optische Antwort auf einen entschleunigten Lebensstil. Es gibt kein Regelwerk, das Dir vorschreibt, wie Du entschleunigt Wohnen sollst. Genauso wenig wie es Regeln gibt, wie Du Deine Wohnung gestalten sollst. Wichtig ist Dein persönliches Empfinden und Deine Vorlieben. Löse Dich von gesellschaftlichen Normvorstellungen, wie Wohnungen aussehen sollten. Es ist für Dein persönliches Wohlempfinden vollkommen irrelevant, ob andere Personen Deinen Wohnstil gut finden, ob sie sich wohl fühlen und wie andere Menschen leben. </p>
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		<title>Wie Du Deinen Alltag entschleunigen kannst.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2022 12:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Simple and slow living: entschleunigen]]></category>
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					<description><![CDATA[Entschleunigung oder was wir von Hunden lernen können: Hunde sind &#8211; von einigen stressbehafteten Situationen abgesehen &#8211; permanent entspannt. Ihr Leben scheint sich um Fressen, Spielen, Markieren und Schlafen zu drehen. Hunde haben keinen Terminkalender, Hunde shoppen nicht und Hunde haben keinen Bausparvertrag. Was macht unser Leben stressig? Als stressig empfinden wir Situationen, in denen wir unter Zeitdruck etwas arbeiten oder erledigen müssen. Stress entsteht immer dann, wenn wir zu viele Dinge in zu kurzer Zeit erledigen müssen. Wenn wir in einer solchen Situation sind beschleunigt sich unser Herzschlag, wir atmen schneller und unser Körper bereitet sich auf die Flucht vor. Wir kennen alle den Vergleich des Urzeitmenschen, der vor dem Säbelzahntiger davon rennt. Die einzige Alternative, die wir in der Situation mit dem Säbelzahntiger haben ist der Kampf. Beide Reaktionen auf den Stressor Säbelzahntiger sind körperlich herausfordernd. Diese Art von Stress wird Distress genannt und kann uns und unserem Körper schaden. Was sind die Unterschiede zwischen Distress und Eustress? Beim Eustress werden im Gegensatz zum Distress Glückshormone ausgeschüttet. Die Situation an sich ist zwar potenziell anstrengend und herausfordernd aber mit den vorhandenen Ressourcen zu bewältigen. Distress wird immer dann verursacht, wenn eine Situation nicht überschaubar ist und die Bewältigung von mehreren Faktoren abhängig ist. Was passiert in unserem Körper bei Stress? Der Körper bereitet sich bei Stress auf Flucht oder auf Kampf vor. Dazu wird Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Die Ausschüttung dieser Hormone sorgt dafür, dass unser Muskeltonus erhöht ist, Verdauungsvorgänge im Magen-Darm-Trakt werden reduziert, Blutdruck und Puls erhöhen sich, die Blutungsneigung nimmt ab. Verdauungsbeschwerden, Bluthochdruck, muskuläre Beschwerden aber auch Kopfschmerzen können folglich eine körperliche Folgereaktion auf Stress sein. Folgeschäden von Stress Stress kann, insbesondere wenn er chronisch ist, immense Schäden hervorrufen. Wir wissen natürlich, dass es keine Säbelzahntiger mehr gibt und auch sonst relativ wenig tatsächliche Gefahren im Alltag lauern. Dennoch sind wir gestresster denn je. Zum Teil weil wir uns selbst unter Druck setzen und zum Teil, weil wir gesellschaftliche Normen erfüllen möchten. Wir hetzten dabei durch unser Leben als wäre es ein Wettrennen. Bei Wettrennen werden allerdings nur kurze Distanzen im Sprint bewältigt. Längere Strecken werden aus gutem Grund moderat gelaufen. Diese Einstellung sollten wir in unser Leben implementieren und diese Haltung habitualisieren. Aber der Alltag gibt den Takt vor&#8230; Genau hier beginnt die Entschleunigung. Zwischen Geparden und Faultieren gibt es viele weitere Tierarten, die mehr als vier Meter in der Minute schaffen aber langsamer als 120 Kilometer pro Stunde sind. Gerade wenn der Alltag überladen und stressig ist, solltest du einen Moment inne halten, Luft holen und deine Aufgaben in eine logische Abfolge bringen. Letzten Endes dauert alles so lange, wie es dauert. Hetzen kann vielmehr dazu führen, dass Fehler gemacht werden oder Du so blockiert bist, dass es wesentlich länger dauert. Oasen der Ruhe Wir sind alle nicht gefeit vor Stressoren im Beruf oder im Privatleben. Wir wissen aber auch, das dauerhafter Stress krank macht. Deswegen sollten wir uns immer wieder für eine kurze Zeit aus unserem Alltag zurückziehen und vom Leben &#8222;pausieren&#8220;. Hierzu hast du unzählig viele Möglichkeiten: Auszeiten gönnen Neben den kleinen Oasen der Ruhe solltest Du Dir regelmäßig Auszeiten vom &#8222;Spiel-des-Lebens&#8220; gönnen. Diese Zeit ist keine Verschwendung. Du musst in dieser Zeit nichts tun, du kannst dir Wellness gönnen, ein gutes Buch, einen schönen Film oder einfach nur Zeit mit Dir. Du kannst einem kreativen oder künstlerischen Hobby nachgehen, dich in einem Verein engagieren oder politisch aktiv werden. Allerdings sind politisches Engagement und die Arbeit im Verein potenzielle Stressoren, weil Du möglicherweise terminlich eingebunden wirst oder das Gefühl hast, bestimmte Dinge tun zu müssen. Wie entspanne ich mich effektiv? Diese Frage kannst nur Du Dir selbst beantworten. Die meisten von uns kennen Einschlafprobleme nach einem inaktiven Tag. Wenn wir einen Tag lang im Sitzen verbracht haben und den Abend auf der Couch zum &#8222;entspannen&#8220;, liegen wir am Ende des Tages im Bett und können nicht einschlafen. Wie wir schon festgestellt haben, aktiviert Stress körperliche Prozesse, wie die Adrenalinausschüttung und die Erhöhung des Muskeltonus. Mit einem erhöhten Puls, angespannten Muskeln und einem Hormoncocktail im Blut, der uns auf Flucht oder Kampf vorbereitet, lässt es sich nicht gut schlafen. Vor der Entspannung ist daher ein Abbau der Hormone und die Reduzierung des Muskeltonus notwendig. Körperliche Aktivitäten im Alltag einbauen Um zur Ruhe zu finden musst Du nicht zwangläufig ein schweißtreibendes Fitnessworkout absolvieren. Körperliche Aktivitäten kannst Du im Alltag integrieren und ihnen so einen festen Platz im Tagesablauf geben. Solche Mikroaktivitäten können beispielsweise sein: Mut zur Lücke Du bist nicht perfekt und wirst es nie sein. Wie alle anderen Menschen auch. Wem tut es weh, wenn wir nur einmal statt dreimal in der Woche unsere Wohnung putzen? Niemandem außer uns selbst. Gerade Frauen haben von klein auf gelernt, dass sie perfekt aussehen müssen, einen perfekten Haushalt führen müssen und perfekte saubere Kinder und einen gut versorgten Ehemann haben müssen. Dabei sollten sie bestenfalls noch lächeln. An diesem Bild hat sich in unseren Köpfen bis heute nichts verändert auch wenn wir nach außen hin emanzipiert wirken. Lös Dich von diesen Rollenbildern, sie werden Dich krank machen. Wir tun tagtäglich viel, um unseren Alltag effizienter zu machen. Unser Ziel ist immer noch höher, schneller, besser. Doch was soll hierbei unser Ziel sein, wann sind wir schnell und gut genug? Richtig, es gibt keine Ende. Natürlich ist es wichtig für uns Ziele im Leben zu haben, wir können sie aber auch erreichen, wenn wir einen Gang zurück schalten.]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Cassie-auf-Bett-Kissen-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-203" width="301" height="225" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Cassie-auf-Bett-Kissen-1024x768.jpg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Cassie-auf-Bett-Kissen-300x225.jpg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Cassie-auf-Bett-Kissen-768x576.jpg 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Cassie-auf-Bett-Kissen-1536x1152.jpg 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Cassie-auf-Bett-Kissen-scaled.jpg 2048w" sizes="(max-width: 301px) 100vw, 301px" /></figure>



<p>Entschleunigung oder was wir von Hunden lernen können: Hunde sind &#8211; von einigen stressbehafteten Situationen abgesehen &#8211; permanent entspannt. Ihr Leben scheint sich um Fressen, Spielen, Markieren und Schlafen zu drehen. Hunde haben keinen Terminkalender, Hunde shoppen nicht und Hunde haben keinen Bausparvertrag.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was macht unser Leben stressig?</strong></h2>



<p>Als stressig empfinden wir Situationen, in denen wir unter Zeitdruck etwas arbeiten oder erledigen müssen. Stress entsteht immer dann, wenn wir zu viele Dinge in zu kurzer Zeit erledigen müssen. Wenn wir in einer solchen Situation sind beschleunigt sich unser Herzschlag, wir atmen schneller und unser Körper bereitet sich auf die Flucht vor. Wir kennen alle den Vergleich des Urzeitmenschen, der vor dem Säbelzahntiger davon rennt. Die einzige Alternative, die wir in der Situation mit dem Säbelzahntiger haben ist der Kampf. Beide Reaktionen auf den Stressor Säbelzahntiger sind körperlich herausfordernd. Diese Art von Stress wird Distress genannt und kann uns und unserem Körper schaden.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sind die Unterschiede zwischen Distress und Eustress?</strong></h2>



<p>Beim Eustress werden im Gegensatz zum Distress Glückshormone ausgeschüttet. Die Situation an sich ist zwar potenziell anstrengend und herausfordernd aber mit den vorhandenen Ressourcen zu bewältigen. Distress wird immer dann verursacht, wenn eine Situation nicht überschaubar ist und die Bewältigung von mehreren Faktoren abhängig ist.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was passiert in unserem Körper bei Stress?</strong></h2>



<p>Der Körper bereitet sich bei Stress auf Flucht oder auf Kampf vor. Dazu wird Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Die Ausschüttung dieser Hormone sorgt dafür, dass unser Muskeltonus erhöht ist, Verdauungsvorgänge im Magen-Darm-Trakt werden reduziert, Blutdruck und Puls erhöhen sich, die Blutungsneigung nimmt ab. Verdauungsbeschwerden, Bluthochdruck, muskuläre Beschwerden aber auch Kopfschmerzen können folglich eine körperliche Folgereaktion auf Stress sein. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Folgeschäden von Stress</strong></h2>



<p>Stress kann, insbesondere wenn er chronisch ist, immense Schäden hervorrufen. Wir wissen natürlich, dass es keine Säbelzahntiger mehr gibt und auch sonst relativ wenig tatsächliche Gefahren im Alltag lauern. Dennoch sind wir gestresster denn je. Zum Teil weil wir uns selbst unter Druck setzen und zum Teil, weil wir gesellschaftliche Normen erfüllen möchten.  Wir hetzten dabei durch unser Leben als wäre es ein Wettrennen. Bei Wettrennen werden allerdings nur kurze Distanzen im Sprint bewältigt. Längere Strecken werden aus gutem Grund moderat gelaufen. Diese Einstellung sollten wir in unser Leben implementieren und diese Haltung habitualisieren. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aber der Alltag gibt den Takt vor&#8230;</strong></h2>



<p>Genau hier beginnt die Entschleunigung. Zwischen Geparden und Faultieren gibt es viele weitere Tierarten, die mehr als vier Meter in der Minute schaffen aber langsamer als 120 Kilometer pro Stunde sind. Gerade wenn der Alltag überladen und stressig ist, solltest du einen Moment inne halten, Luft holen und deine Aufgaben in eine logische Abfolge bringen. Letzten Endes dauert alles so lange, wie es dauert. Hetzen kann vielmehr dazu führen, dass Fehler gemacht werden oder Du so blockiert bist, dass es wesentlich länger dauert.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Oasen der Ruhe</strong></h2>



<p>Wir sind alle nicht gefeit vor Stressoren im Beruf oder im Privatleben. Wir wissen aber auch, das dauerhafter Stress krank macht. Deswegen sollten wir uns immer wieder für eine kurze Zeit aus unserem Alltag zurückziehen und vom Leben &#8222;pausieren&#8220;. Hierzu hast du unzählig viele Möglichkeiten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Nimm ein Bad</li>



<li>Lies ein Kapitel in einem Roman</li>



<li>Höre einen Song, den du magst</li>



<li>Nimm ein Stück Schokolade im Mund und fühle, wie es langsam schmilzt</li>



<li>Geh in die Natur, spüre die Sonne, den Regen, den Wind</li>



<li>Streichle Deinen Hund, deine Katze, dein Meerschweinchen&#8230;</li>



<li>Lege dich in eine gemütliche Position und atme 20x tief ein und aus.</li>



<li>Trink langsam deinen Lieblingstee</li>



<li>Lackiere deine Nägel und beschleunige die Trocknungszeit nicht.</li>



<li>Setz dich auf eine Bank und beobachte Menschen, die Natur&#8230;</li>
</ol>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auszeiten gönnen</strong></h2>



<p> Neben den kleinen Oasen der Ruhe solltest Du Dir regelmäßig Auszeiten vom &#8222;Spiel-des-Lebens&#8220; gönnen. Diese Zeit ist keine Verschwendung. Du musst in dieser Zeit nichts tun, du kannst dir Wellness gönnen, ein gutes Buch, einen schönen Film oder einfach nur Zeit mit Dir. Du kannst einem kreativen oder künstlerischen Hobby nachgehen, dich in einem Verein engagieren oder politisch aktiv werden. Allerdings sind politisches Engagement und die Arbeit im Verein potenzielle Stressoren, weil Du möglicherweise terminlich eingebunden wirst oder das Gefühl hast, bestimmte Dinge tun zu müssen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie entspanne ich mich effektiv?</strong></h2>



<p>Diese Frage kannst nur Du Dir selbst beantworten. Die meisten von uns kennen Einschlafprobleme nach einem inaktiven Tag. Wenn wir einen Tag lang im Sitzen verbracht haben und den Abend auf der Couch zum &#8222;entspannen&#8220;, liegen wir am Ende des Tages im Bett und können nicht einschlafen. Wie wir schon festgestellt haben, aktiviert Stress körperliche Prozesse, wie die Adrenalinausschüttung und die Erhöhung des Muskeltonus. Mit einem erhöhten Puls, angespannten Muskeln und einem Hormoncocktail im Blut, der uns auf Flucht oder Kampf vorbereitet, lässt es sich nicht gut schlafen. Vor der Entspannung ist daher ein Abbau der Hormone und die Reduzierung des Muskeltonus notwendig.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Körperliche Aktivitäten im Alltag einbauen</strong></h2>



<p>Um zur Ruhe zu finden musst Du nicht zwangläufig ein schweißtreibendes Fitnessworkout absolvieren. Körperliche Aktivitäten kannst Du im Alltag integrieren und ihnen so einen festen Platz im Tagesablauf geben. Solche Mikroaktivitäten können beispielsweise sein:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die Treppe statt den Aufzug nutzen.</li>



<li>Das Auto stehen lassen und zum Arzt/Einkaufen etc. gehen.</li>



<li>Mit Freunden spazieren oder schwimmen gehen statt sich im Café zu treffen.</li>



<li>Kleine Workouts in den Büroalltag einbauen.</li>



<li>Vor oder nach der Arbeit eine Runde um den Block gehen.</li>



<li>Ein Yoga-Workout auf Youtube machen. Die Workouts gibt es verschiedenen Schwierigkeitsstufen.</li>
</ol>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mut zur Lücke</strong></h2>



<p>Du bist nicht perfekt und wirst es nie sein. Wie alle anderen Menschen auch. Wem tut es weh, wenn wir nur einmal statt dreimal in der Woche unsere Wohnung putzen? Niemandem außer uns selbst. Gerade Frauen haben von klein auf gelernt, dass sie perfekt aussehen müssen, einen perfekten Haushalt führen müssen und perfekte saubere Kinder und einen gut versorgten Ehemann haben müssen. Dabei sollten sie bestenfalls noch lächeln. An diesem Bild hat sich in unseren Köpfen bis heute nichts verändert auch wenn wir nach außen hin emanzipiert wirken. Lös Dich von diesen Rollenbildern, sie werden Dich krank machen. </p>



<p>Wir tun tagtäglich viel, um unseren Alltag effizienter zu machen. Unser Ziel ist immer noch höher, schneller, besser. Doch was soll hierbei unser Ziel sein, wann sind wir schnell und gut genug? Richtig, es gibt keine Ende. Natürlich ist es wichtig für uns Ziele im Leben zu haben, wir können sie aber auch erreichen, wenn wir einen Gang zurück schalten.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fwie-du-deinen-alltag-entschleunigen-kannst%2F&amp;linkname=Wie%20Du%20Deinen%20Alltag%20entschleunigen%20kannst." title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_twitter" href="https://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fwie-du-deinen-alltag-entschleunigen-kannst%2F&amp;linkname=Wie%20Du%20Deinen%20Alltag%20entschleunigen%20kannst." title="Twitter" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_whatsapp" href="https://www.addtoany.com/add_to/whatsapp?linkurl=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fwie-du-deinen-alltag-entschleunigen-kannst%2F&amp;linkname=Wie%20Du%20Deinen%20Alltag%20entschleunigen%20kannst." title="WhatsApp" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_pinterest" href="https://www.addtoany.com/add_to/pinterest?linkurl=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fwie-du-deinen-alltag-entschleunigen-kannst%2F&amp;linkname=Wie%20Du%20Deinen%20Alltag%20entschleunigen%20kannst." title="Pinterest" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fwie-du-deinen-alltag-entschleunigen-kannst%2F&#038;title=Wie%20Du%20Deinen%20Alltag%20entschleunigen%20kannst." data-a2a-url="https://simpleandslowliving.de/wie-du-deinen-alltag-entschleunigen-kannst/" data-a2a-title="Wie Du Deinen Alltag entschleunigen kannst."></a></p>]]></content:encoded>
					
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