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	<title>Minimalistisch wohnen &#8211; Simple and slow living</title>
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		<title>Minimalistisch wohnen</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Apr 2023 11:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalistisch wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bild von PIRO auf Pixabay Minimalistisch wohnen kann bedeuten, in einem Tiny House zu leben. Oder in einem Haus, einem Apartment oder auf einem Hausboot. Minimalistisch wohnen hat viele Facetten. Nicht zwangsläufig bedeutet Minimalismus im Wohnbereich, dass quasi keine Möbel vorhanden sind und die Wohnung lediglich 20 Quadratmeter misst. Im Minimalismus haben sich viele verschiedene Wohnformen herausgebildet, Minimalistisch Wohnen: das Tiny House Das Tiny House ist wohl die bekannteste, minimalistische Wohnform. Tiny Häuser waren lange Zeit die kleinsten Häuser, die Du erwerben konntest. Da es keine Definition gibt, wie viel Quadratmeter ein Tiny Haus haben sollte, findest Du am Markt Häuschen zwischen 10 und 50 Quadratmetern. Da ein Tiny House sich dadurch auszeichnet, dass es beweglich ist, sind die Außenmaße bei beweglichen Häusern auf 9 Meter Länge und vier Meter Höhe begrenzt. Die Gesamtlast von 3,5 Tonnen darf nicht überschritten werden (mehr Infos). In den USA werden Häuser, die weniger als 37 Quadratmeter messen als Tiny Houses kategorisiert. Gemeinsam mit Deutschland hat die USA, dass es keine einheitlichen Bestimmungen für die Genehmigung der Tiny Häuser gibt. In Deutschland werden neben der Begrifflichkeit Tiny Haus synonym die Bezeichnungen Mikrohaus, Kleinhaus oder Minihaus verwendet. Hürden auf dem Weg zum Tiny-Haus Das Deutsche Verkehrsrecht sieht das Bewegen von Tiny Häusern mit einer Breite unter 2,55 Metern und einer Höhe von weniger als 4 Metern ohne Sonderzulassung vor. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland viele Tiny Häuser mit den entsprechenden Maßen. Neben dem straßenrechtlichen Aspekt müssen baurechtliche Aspekte betrachtet werden. Tiny Häuser dürfen nicht auf allen Grundstücken stehen. Es gibt Städte und Gemeinden, die in ihren Bebauungsplänen keine Tiny Häuser vorsehen. Minimalistisch wohnen: die Kosten Die Planungen vor dem Bau sind ähnlich umfangreich wie bei einem normalen Haus. Während kleine Fertighäuser und gebrauchte Immobilien bereits unter 100.000 Euro für etwa 100 Quadratmeter erhältlich sind, kosten schlüsselfertige Tiny-Häuser je nach Größe zwischen 40.000 und 80.000 Euro. Tiny Häuser sind vergleichsweise teuer, meist werden sie individuell angepasst und Einbauten wie Küche oder Bad müssen ebenfalls an die kleinen Wohnräume angepasst werden. Teure Einbauten müssen unabhängig von der Wohnfläche erfolgen. Selbstverständlich kannst Du auch ein gebrauchtes Tiny Haus für weniger Geld erwerben. Oder Du wählst eine Variante, die Du selbst auf- oder ausbaust. Container- oder Modulhaus Ein Container- oder Modulhaus ist ein Fertighaus, das aus Containern gefertigt wird. Ein Containerhaus wird aus verschiedenen Modulen angefertigt und kann erweitert werden. Containerhäuser können an die gewünschte Größe angepasst werden. Sie sind jedoch nicht sehr günstig mit 2.000 bis 2.500 Euro pro schlüsselfertigem Quadratmeter. Demnach würde ein 50 Quadratmeter großes Haus zwischen 100.000 und 125.000 Euro kosten. Hinzu kommen Baunebenkosten und die Kosten für das Grundstück. Die Vorteile liegen in der individuellen Zusammenstellung der Module und der schnellen Anfertigung. Der Bau von Modulhäusern dauert zwischen 6 Wochen bis 5 Monate. Modulhäuser können zudem bei Bedarf demontiert und transportiert werden. Diese Wohnform wird gerne durch Menschen genutzt, die minimalistisch wohnen und gleichzeitig flexibel bleiben möchten (Quelle). Minimalistisch wohnen im eigenen Haus Auch in Häusern mit Flächen oberhalb der 100 Quadratmeter kannst Du minimalistisch wohnen. Prinzipiell bietet eine große Wohnfläche auch viel Platz zum Dinge horten. Wir neigen dazu, freie Flächen nutzen zu wollen. Daher ist ein großes Haus auch immer eine Einladung, die freien Flächen voll zu stellen. Wenn Du minimalistisch wohnen möchtest, musst Du dich an die Leere gewöhnen. Gerade in großen Räumen verändert sich die Akustik mit der Anzahl der Möbel. Möglicherweise musst Du dich erst daran gewöhnen, dass Du plötzlich deine Schritte stärker hörst oder die Stimmen hallen. Grundsätzlich haben wir ein akutes Wohnraumproblem. Die stetig wachsende Anzahl an Menschen sorgt für Enge und stark steigende Preise für Wohnraum in den Ballungsgebieten. Wenn Du bereits ein Haus besitzt, kann es durchaus sinnvoll sein, dieses zu behalten, auch wenn die Größe zunächst wenig minimalistisch erscheint. Wenn Du Deinen Besitz stark reduziert hast und Dich jetzt nicht mehr im großen, leeren Haus wohl fühlst, solltest Du die Wohnraumgröße an Deine aktuellen Bedürfnisse anpassen. Minimalistisch wohnen: Vorbereitungen Wenn Du noch nicht minimalistisch wohnst, das aber ändern möchtest, solltest Du folgendermaßen vorgehen: 1. Aussortieren Beschränke Dich auf die Dinge, die Du wirklich benötigst. Wenn Du sehr viel Kram besitzt, kann dieser Schritt ein wenig dauern. Du kannst hierbei Raum für Raum entrümpeln oder nach Kategorien sortieren. Diese Form des Ausmistens ist in der KonMari Methode beschrieben. Du sortierst beispielsweise Kleidung aus. Alle anderen Dinge interessieren Dich in diesem Moment nicht. Kleidung befindet sich zumeist in mehreren Zimmern: im Schlafzimmer, im Badezimmer, im Wohnzimmer, in den Kinderzimmern oder im Flur. 2. Dinge ordnen Ordne die Dinge so, dass du Zugang zu ihnen hast, wenn Du sie benötigst. Wenn Du Dinge nicht dort unterbringen kannst, wo Du sie benötigst, dann suche einen Platz in der Nähe. Gib den Dingen einen festen Platz. Unordnung entsteht immer nur dort, wo Dinge keinen festen Platz haben und Du mehr Gegenstände besitzt als Mobiliar, um diese unterzubringen. Wenn nach dem Aussortieren und Ordnen Dinge übrig sind, hast Du zwei Möglichkeiten: Du sortierst weiter aus oder du besorgst zusätzliche Schränke oder Kommoden, um diesen Dingen einen Platz zu geben. 3. Nutze Strukturen Nutze Muster und Strukturen, um Dein Zuhause zu gestalten. Trenne Dich von farblich nicht aufeinander abgestimmten Möbelstücken. Suche Dir zwischen 1-3 Grundfarben aus. Damit Dein Zuhause nicht zu unruhig wirkt, sollten dies gedeckte Farben sein. Pastelltöne eignen sich ebenfalls. Wenn Du sehr große, leere Räume hast, können farbliche Akzente passend sein. Auch ein Durchbruch des Stils mit einem bunten, farbigen Möbelstück ist möglich. Du solltest allerdings beachten, dass zu viele unterschiedliche Farben eine optische Unruhe schaffen. 4. Ertrage die Leere Wenn Du im großen Stil ausgemistet hast, ist das neue Gefühl, in einer leereren Wohnung zu leben, zunächst einmal ungewohnt. Fast instinktiv versuchen wir Lücken zu schließen, auch die Räumlichen. Platz der da ist, für den man bezahlt hat, soll natürlich auch sinnvoll genutzt werden. Nutze den Platz, den Du gewonnen hast für Sport oder genieße die Tatsache, dass Du kein Slalom mehr um deine Möbel laufen musst. 5. Setzte gezielt Akzente Ein Raum, Beige ... <a title="Minimalistisch wohnen" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/minimalistisch-wohnen/" aria-label="Mehr Informationen über Minimalistisch wohnen">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p><sup>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/piro4d-2707530/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1727063">PIRO</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1727063">Pixabay</a></sup></p>



<p>Minimalistisch wohnen kann bedeuten, in einem Tiny House zu leben. Oder in einem Haus, einem Apartment oder auf einem Hausboot.</p>



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<p>Minimalistisch wohnen hat viele Facetten. Nicht zwangsläufig bedeutet Minimalismus im Wohnbereich, dass quasi keine Möbel vorhanden sind und die Wohnung lediglich 20 Quadratmeter misst. Im Minimalismus haben sich viele verschiedene Wohnformen herausgebildet, </p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch Wohnen: das Tiny House</h2>



<p>Das Tiny House ist wohl die bekannteste, minimalistische Wohnform.  Tiny Häuser waren lange Zeit die kleinsten Häuser, die Du erwerben konntest. Da es keine Definition gibt, wie viel Quadratmeter ein Tiny Haus haben sollte, findest Du am Markt Häuschen zwischen 10 und 50 Quadratmetern. Da ein Tiny House sich dadurch auszeichnet, dass es beweglich ist, sind die Außenmaße bei beweglichen Häusern auf 9 Meter Länge und vier Meter Höhe begrenzt. Die Gesamtlast von 3,5 Tonnen darf nicht überschritten werden (<a href="https://www.verti.de/ratgeber/tiny-houses/#:~:text=Das%20Tiny%20House%20darf%20maximal,es%20muss%20regelm%C3%A4%C3%9Fig%20zur%20Hauptuntersuchung.https://www.verti.de/ratgeber/tiny-houses/#:~:text=Das%20Tiny%20House%20darf%20maximal,es%20muss%20regelm%C3%A4%C3%9Fig%20zur%20Hauptuntersuchung." target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr Infos</a>). </p>



<p>In den USA werden Häuser, die weniger als 37 Quadratmeter messen als Tiny Houses kategorisiert. Gemeinsam mit Deutschland hat die USA, dass es keine einheitlichen Bestimmungen für die Genehmigung der Tiny Häuser gibt. In Deutschland werden neben der Begrifflichkeit Tiny Haus synonym die Bezeichnungen Mikrohaus, Kleinhaus oder Minihaus verwendet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hürden auf dem Weg zum Tiny-Haus</h2>



<p>Das Deutsche Verkehrsrecht sieht das Bewegen von Tiny Häusern mit einer Breite unter 2,55 Metern und einer Höhe von weniger als 4 Metern ohne Sonderzulassung vor. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland viele Tiny Häuser mit den entsprechenden Maßen. </p>



<p>Neben dem straßenrechtlichen Aspekt müssen baurechtliche Aspekte betrachtet werden. Tiny Häuser dürfen nicht auf allen Grundstücken stehen. Es gibt Städte und Gemeinden, die in ihren Bebauungsplänen keine Tiny Häuser vorsehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch wohnen: die Kosten</h2>



<p>Die Planungen vor dem Bau sind ähnlich umfangreich wie bei einem normalen Haus. Während kleine Fertighäuser und gebrauchte Immobilien bereits unter 100.000 Euro für etwa 100 Quadratmeter erhältlich sind, kosten schlüsselfertige Tiny-Häuser je nach Größe zwischen 40.000 und 80.000 Euro.</p>



<p>Tiny Häuser sind vergleichsweise teuer, meist werden sie individuell angepasst und Einbauten wie Küche oder Bad müssen ebenfalls an die kleinen Wohnräume angepasst werden. Teure Einbauten müssen unabhängig von der Wohnfläche erfolgen. </p>



<p>Selbstverständlich kannst Du auch ein gebrauchtes Tiny Haus für weniger Geld erwerben. Oder Du wählst eine Variante, die Du selbst auf- oder ausbaust. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Container- oder  Modulhaus</h2>



<p>Ein Container- oder Modulhaus ist ein Fertighaus, das aus Containern gefertigt wird. Ein Containerhaus wird aus verschiedenen Modulen angefertigt und kann erweitert werden. Containerhäuser können an die gewünschte Größe angepasst werden. Sie sind jedoch nicht sehr günstig mit 2.000 bis 2.500 Euro pro schlüsselfertigem Quadratmeter. Demnach würde ein 50 Quadratmeter großes Haus zwischen 100.000 und 125.000 Euro kosten.  Hinzu kommen Baunebenkosten und die Kosten für das Grundstück. </p>



<p>Die Vorteile liegen in der individuellen Zusammenstellung der Module und der schnellen Anfertigung. Der Bau von Modulhäusern dauert zwischen 6 Wochen bis 5 Monate. Modulhäuser können zudem bei Bedarf demontiert und transportiert werden. Diese Wohnform wird gerne durch Menschen genutzt, die minimalistisch wohnen und gleichzeitig flexibel bleiben möchten (<a href="https://www.fertighaus.de/containerhaus-bauen/#:~:text=Im%20Durchschnitt%20fallen%20Containerhaus%2DPreise,200.000%20bis%20250.000%20Euro%20rechnen." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch wohnen im eigenen Haus</h2>



<p>Auch in Häusern mit Flächen oberhalb der 100 Quadratmeter kannst Du minimalistisch wohnen. Prinzipiell bietet eine große Wohnfläche auch viel Platz zum Dinge horten. Wir neigen dazu, freie Flächen nutzen zu wollen. Daher ist ein großes Haus auch immer eine Einladung, die freien Flächen voll zu stellen. Wenn Du minimalistisch wohnen möchtest, musst Du dich an die Leere gewöhnen.</p>



<p>Gerade in großen Räumen verändert sich die Akustik mit der Anzahl der Möbel. Möglicherweise musst Du dich erst daran gewöhnen, dass Du plötzlich deine Schritte stärker hörst oder die Stimmen hallen.</p>



<p>Grundsätzlich haben wir ein akutes Wohnraumproblem. Die stetig wachsende Anzahl an Menschen sorgt für Enge und stark steigende Preise für Wohnraum in den Ballungsgebieten. Wenn Du bereits ein Haus besitzt, kann es durchaus sinnvoll sein, dieses zu behalten, auch wenn die Größe zunächst wenig minimalistisch erscheint. </p>



<p>Wenn Du Deinen Besitz stark reduziert hast und Dich jetzt nicht mehr im großen, leeren Haus wohl fühlst, solltest Du die Wohnraumgröße an Deine aktuellen Bedürfnisse anpassen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch wohnen: Vorbereitungen</h2>



<p>Wenn Du noch nicht minimalistisch wohnst, das aber ändern möchtest, solltest Du folgendermaßen vorgehen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Aussortieren</h3>



<p>Beschränke Dich auf die Dinge, die Du wirklich benötigst. Wenn Du sehr viel Kram besitzt, kann dieser Schritt ein wenig dauern. Du kannst hierbei Raum für Raum <a href="https://simpleandslowliving.de/wenn-die-unordnung-ueberhand-nimmt/#more-390">entrümpeln </a>oder nach Kategorien sortieren. Diese Form des Ausmistens ist in der KonMari Methode beschrieben. Du sortierst beispielsweise Kleidung aus. Alle anderen Dinge interessieren Dich in diesem Moment nicht. Kleidung befindet sich zumeist in mehreren Zimmern: im Schlafzimmer, im Badezimmer, im Wohnzimmer, in den Kinderzimmern oder im Flur.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Dinge ordnen</h3>



<p>Ordne die Dinge so, dass du Zugang zu ihnen hast, wenn Du sie benötigst. Wenn Du Dinge nicht dort unterbringen kannst, wo Du sie benötigst, dann suche einen Platz in der Nähe. Gib den Dingen einen festen Platz. Unordnung entsteht immer nur dort, wo Dinge keinen festen Platz haben und Du mehr Gegenstände besitzt als Mobiliar, um diese unterzubringen. Wenn nach dem Aussortieren und Ordnen Dinge übrig sind, hast Du zwei Möglichkeiten: Du sortierst weiter aus oder du besorgst zusätzliche Schränke oder Kommoden, um diesen Dingen einen Platz zu geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Nutze Strukturen</h2>



<p>Nutze Muster und Strukturen, um Dein Zuhause zu gestalten. Trenne Dich von farblich nicht aufeinander abgestimmten Möbelstücken. Suche Dir zwischen 1-3 Grundfarben aus. Damit Dein Zuhause nicht zu unruhig wirkt, sollten dies gedeckte Farben sein. Pastelltöne eignen sich ebenfalls. Wenn Du sehr große, leere Räume hast, können farbliche Akzente passend sein. Auch ein Durchbruch des Stils mit einem bunten, farbigen Möbelstück ist möglich. Du solltest allerdings beachten, dass zu viele unterschiedliche Farben eine optische Unruhe schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Ertrage die Leere</h2>



<p>Wenn Du im großen Stil ausgemistet hast, ist das neue Gefühl, in einer leereren Wohnung zu leben, zunächst einmal ungewohnt. Fast instinktiv versuchen wir Lücken zu schließen, auch die Räumlichen. Platz der da ist, für den man bezahlt hat, soll natürlich auch sinnvoll genutzt werden. Nutze den Platz, den Du gewonnen hast für Sport oder genieße die Tatsache, dass Du kein Slalom mehr um deine Möbel laufen musst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Setzte gezielt Akzente</h2>



<p>Ein Raum, Beige in Beige oder Beige in Hellbraun kann schnell nicht nur beruhigend, sondern auch trist wirken. Beim Minimalismus wird auf Überflüssiges verzichtet. Auch auf Dekorationsgegenstände, auf denen sich lediglich Staub sammelt. Setzte Blickfänger gezielt ein. Nutze Deko, um Deinem Zuhause Gemütlichkeit zu verleihen. Du kannst Decken, Kerzen oder Vasen nutzen oder eben ein buntes Möbelstück, das einen völligen Stilbruch darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch wohnen: die Einrichtung</h2>



<p>Wenn Du minimalistisch wohnen möchtest, musst Du keiner speziellen Stilrichtung folgen. In erster Linie zeigt sich der Minimalismus in Wohnräumen durch freie Flächen. Es gibt jedoch Einrichtungsstile, die sich besonders gut mit dem Minimalismus kombinieren lassen. Das liegt unter anderem an den Farben, die innerhalb der Einrichtungsstile dominieren aber auch an der Form der Möbel. Hier bevorzugen viele Minimalisten klare, gedeckte und natürliche Farben.</p>



<p>Wenn Du minimalistisch wohnen möchtest, greift das wichtigste Grundprinzip des Minimalismus: weniger ist mehr. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der skandinavische Wohnstil</h2>



<p>Der skandinavische Wohnstil zeichnet sich durch klare Designs, organische Formen und helle freundliche Farben aus. Natürliche Weißtöne, erdige Töne und Pastellfarben dominieren den Stil. Insgesamt wirkt er sehr ruhig, klar und einladend. </p>



<p>Der Scandinavian Style ist klar und zweckorientiert. Möbelstücke, die rein zu Dekozwecken eingesetzt werden, musst Du suchen. Die Möbel sollen alle einen Zweck erfüllen, sie haben eine Funktion. Du kannst die einfachen, klaren Möbel mit Elementen, die Gemütlichkeit ausstrahlen kombinieren. </p>



<p>Zum Bau der Möbel werden häufig Kiefer und Fichte eingesetzt. Helle Hölzer, die in den skandinavischen Ländern heimisch sind. Zu den Hölzern werden Naturmaterialien wie Leinen oder Baumwolle kombiniert. Dekoartikel werden aus Glas oder Porzellan hergestellt.</p>



<p>Die Dekoartikel erfüllen beim Scandi-Style immer eine Funktion. Eingesetzt werden Vasen oder Kerzenhalter aber auch Obstschalen. Wenn Deko-Artikel, Wohntextilien oder Möbel Muster haben, dann sind es Natur-Motive oder grafische Muster.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Einrichtungsstile passen zum Minimalismus?</h2>



<p>Prinzipiell jeder Stil, dennoch gibt es Gründe, warum sich der Skandinavische Style durchgesetzt hat. Die Farben, die organischen Formen und natürlichen Materialien stellen an sich bereits eine Reduktion dar. Der skandinavische Style eignet sich insbesondere für Wohnungen mit kleinen bis mittelgroßen Räumen, in einem riesigen Loft würden die zierlichen, schnörkellosen Möbel schnell verloren wirken. Aber auch in großen Räumen ist ein Skandi-Style nicht unmöglich. Du solltest jedoch darauf achten, wie Du die Möbel platzierst und präsentierst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Styles passen eher nicht zum minimalistischen Wohnen?</h2>



<p>Es gibt Wohnstyles, wie der Vintage-Stil, Shabby-Chic, der Eklektizistische oder der Boho-Stil, die sich nur sehr bedingt für ein minimalistisches Wohnen eignen. Die Gründe hierfür liegen in der Natur der Dinge. </p>



<p>Der Boho-Stil ist sehr verspielt, bei ihm wird eine Vielzahl an Accessoires eingesetzt. Der Vintage-Stil setzt auf alte, eher größere Möbelstücke, die nicht unbedingt praktisch sein müssen. In größeren Wohnungen kannst Du auch mit Shabby oder einem Vintage-Look minimalistisch wohnen. In kleineren Wohnungen sorgt die Auswahl großer Möbelstücke schnell dafür, dass diese überladen wirken.</p>



<p></p>



<p>Die wichtigste Botschaft zum Schluss: meine allgegenwärtige Aufforderung, das zu tun, was Du für richtig hältst. Es ist Dein Leben, Deine Wohnung und Du verbringst zumindest in Deiner Freizeit viel Zeit zuhause, falls Du nicht sogar dort auch arbeitest. </p>
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		<title>Sind unsere Ansprüche an das Wohnen künftig haltbar?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 21:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalistisch wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wohnen ist eines der elementarsten Bedürfnisse des Menschen. Unsere Ansprüche an Wohnraum sind in den letzten Jahrhunderten stetig gestiegen. Diese Ansprüche beziehen sich nicht nur auf Aspekte des Komforts wie fließendes Wasser oder Kabelfernsehen, sondern auch auf die Größe unserer Wohnräume. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die durchschnittliche Größe in den letzten Jahrzehnten stetig erhöht hat. Die Entwicklung der durchschnittlichen Wohnungsgröße Derzeit beträgt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in Deutschland 47,4 Quadratmeter. Die Anzahl der Quadratmeter, die durch eine Person bewohnt wird, ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 1991 waren es noch 34,9 Quadratmeter (vgl. Statistika1). In den 1950er Jahren standen pro Person lediglich 15 Quadratmeter zur Verfügung, 1968 standen 23,8 Quadratmeter pro Person zur Verfügung, 1987 waren es bereits 35,5 Quadratmeter (vgl. Eigenheimverband). Im Jahr 1997 bewohnten westdeutsche Bürger bereits 37 Quadratmeter, im Osten waren es lediglich 28 Quadratmeter. Im Jahr 1950 gab es in Deutschland (Ost und West) insgesamt 69,3 Millionen Menschen. Derzeit leben in Deutschland geschätzt 83,2 Menschen Millionen (vgl. Statis). Wir hatten also einen Bevölkerungszuwachs von 13,9 Millionen Menschen in den letzten 72 Jahren. Allerdings sind die derzeitigen Prognosen recht durchwachsen, es wird jedoch allgemein eher von einem Rückgang der Bevölkerung ausgegangen. Vorausgesetzt es kommt zu keinen größeren, nicht in die bisherige Berechnung eingegangenen Bevölkerungszuströme. Ansprüche an unseren Wohnraum Im Gegensatz zu den rückläufigen Bevölkerungszahlen werden die Ansprüche an Wohnraum erwartbar steigen. Leider haben wir wie in vielen anderen Bereichen auch, steigende Mieten und hohe Quadratmeterpreise insbesondere in den Innenstädten. Während derzeit noch eine Urbanisierung stattfindet, kann ein Ausbau des Nahverkehrs und der Aufbau einer Infrastruktur im ländlichen Raum künftig für eine Verschiebung der Bevölkerungsdichte in Richtung ländlichen Raums stattfinden. Kommt es tatsächlich zu einer vollen Auslastung des zur Verfügung stehenden Wohnraums und nimmt die Bevölkerung tatsächlich weiter ab, können die derzeitigen Wohnansprüche gehalten oder gesteigert werden. Die Unterhaltung und der Erhalt der bisherigen Wohnraumgrößen Dem entgegen stehen die nicht in ausreichendem Maße steigenden Löhne und Gehälter und die steigenden Energiekosten. Große Flächen kosten (neben höheren Mieten und höheren Kosten beim Erwerb) mehr Betriebskosten und natürlich auch mehr Heizkosten. Im Gegensatz zur Bevölkerung in Deutschland wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2030 von 7,84 Milliarden auf 8,55 Milliarden und bis 2050 auf 10,15 Milliarden anwachsen (vgl. Statistika2). Der Eintritt dieses Bevölkerungsanstiegs ist allerdings davon abhängig, ob es vernichtende Kriege oder große Hungernöte gibt. Derzeit ist es (leider) noch so, dass wir uns an Rohstoffen, Gütern, Agrarflächen und der Arbeitskraft anderer Länder bedienen. Es ist also davon auszugehen, dass wesentliche Ressourcen in mehreren Teilen dieser Erde so knapp werden, dass zumindest Verteilungskämpfe stattfinden werden. Ob diese Verteilungskämpfe lokal (Bürgerkrieg) oder global (Weltkrieg) stattfinden werden hängt davon ab, welche Länder an diesen Kämpfen um Ressourcen beteiligt sind. Bevölkerungszuströme Unabhängig von Größe, Dauer und Ausgang dieser Verteilungskämpfe werden Menschen aus diesen Gebieten flüchten. Zudem werden Teile dieser Erde aufgrund der Erderwärmung nicht mehr agrarwirtschaftlich genutzt und am Ende sogar nicht mehr bewohnt werden können. Da wir als Land aber auch innerhalb der EU global agieren, wird ein Teil solcher Flüchtlingsströme natürlich auch nach Deutschland kommen. Das sind die Faktoren, die nicht exakt berechenbar sind. Unsere Nähe zu den Krisen dieser Welt Alle, die jetzt die Augen verdrehen, wenn neue Flüchtlinge „angekündigt“ werden: da derzeit etwa vier Arbeitnehmer benötigt werden, um eine Rente zu sichern, ist Zuwanderung volkswirtschaftlich unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll. Wenn in Bangladesh die aufmüpfige Bevölkerung bombardiert wird, weil die Bekleidungsindustrie ein günstigeren Herstellungsort gefunden hat, dann greift bitte in euren eigenen Kleiderschrank. Wenn sich in Brasilien die Soja- und Rinderbauern gegenseitig an die Gurgel gehen, weil die Savannen abgewirtschaftet sind, dann haben wir mit unserem Fleischkonsum mit dazu beigetragen. Wirtschaft kann seit Jahren nicht mehr lokal betrachtet werden. Armut, Hunger und Kriege sind folglich auch immer globale Problematiken, die wir nur gemeinsam lösen können, weil wir sie direkt oder indirekt mit verursacht haben. Aus den genannten Gründen ist es schwierig die tatsächliche Bevölkerung in Deutschland in den nächsten 30 Jahren zu prognostizieren. Diese ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Faktisch werden in den großen Metropolen aber auch bereits in kleineren Großstädten, der Wohnraum knapp werden. Diese Verknappung, bzw. die steigende Nachfrage sorgt für bereits gestiegene und weiter steigende Immobilien- und Mietpreise in den Innenstädten. Deswegen wird das in den kommenden Jahren zunächst zu einer Verknappung von Wohnraum in den Städten führen. Etablierung neuer Wohnformen und Infrastrukturen Einige Metropolen in China, Japan und Amerika haben darauf bereits reagiert und große „Dörfer“ gebaut, also Wohnkomplexe, die infrastrukturell ein Dorf oder eine Kleinstadt abbilden, d.h. neben Einkaufsmöglichkeiten sind dort Ärzte, Apotheken, Dienstleister, Fitnessstudios, Bibliotheken und andere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten wie Kinos vor Ort. In diesen Gebäudekomplexen können mehrere tausend Menschen wohnen und nutzen beispielsweise Waschküchen oder Küchen gemeinsam. Die Wohnräume sind klein, ähnlich wie ein Hotel ausgestattet und aufgrund der Infrastruktur, die kostenfrei genutzt werden kann, entsprechend teuer. Gleichzeitig schonen solche gemeinschaftlich genutzten Räume wie die Waschräume Ressourcen, weil nicht jeder Einzelne eine Waschmaschine kaufen muss. Wie wird in Deutschland auf knapper werdenden Wohnraum reagiert? Ähnliche Modelle wie in den USA oder in Japan gibt es bereits in Deutschland, hier haben sich zumindest Supermärkte in großen Wohnkomplexen etabliert. Gleichzeitig wird über eine solche Bebauung und Nutzung und natürlich die Miet- bzw. Kaufpreise ein homogener Sozialraum geschaffen, was gleichzeitig die Ghettoisierung an anderer Stelle zur Folge hat. Das ist eine sozialpolitische Herausforderung. Es gibt gute Gründe für eine homogene Nutzung eines Sozialraums, so werden sich beispielsweise die Geschäfte in den Wohnblöcken, abhängig von der Einkommenssituation der Bewohner, unterscheiden. Verteilvarianten von Wohnraum Es gibt in naher Zukunft nur zwei Möglichkeiten: der vorhandene Platz in den Städten wird effektiver genutzt, d.h. Wohnhäuser werden höher gebaut und Wohnraum verknappt oder es müssen viele Menschen in Vororten oder ländlichen Gebieten leben, die eigentlich in einer Stadt wohnen möchten. Beide Varianten sind mit gewissen Einschränkungen verbunden. Langfristig nachhaltiger wäre, die Menschen wohnen tatsächlich dort, wo sie arbeiten und leben möchten, weil ihnen bei steigenden Energiepreisen hohe Transferkosten entstehen. Der derzeitige Trend ist jedoch der Einstieg von Luxusinvestoren in den deutschen ... <a title="Sind unsere Ansprüche an das Wohnen künftig haltbar?" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/sind-unsere-ansprueche-an-das-wohnen-kuenftig-haltbar/" aria-label="Mehr Informationen über Sind unsere Ansprüche an das Wohnen künftig haltbar?">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Wohnen ist eines der elementarsten Bedürfnisse des Menschen. Unsere Ansprüche an Wohnraum sind in den letzten Jahrhunderten stetig gestiegen. Diese Ansprüche beziehen sich nicht nur auf Aspekte des Komforts wie fließendes Wasser oder Kabelfernsehen, sondern auch auf die Größe unserer Wohnräume. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die durchschnittliche Größe in den letzten Jahrzehnten stetig erhöht hat.</p>


<p><span id="more-178"></span></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Entwicklung der durchschnittlichen Wohnungsgröße</strong></h2>



<p>Derzeit beträgt die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in Deutschland 47,4 Quadratmeter. Die Anzahl der Quadratmeter, die durch eine Person bewohnt wird, ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 1991 waren es noch 34,9 Quadratmeter (vgl. Statistika1). In den 1950er Jahren standen pro Person lediglich 15 Quadratmeter zur Verfügung, 1968 standen 23,8 Quadratmeter pro Person zur Verfügung, 1987 waren es bereits 35,5 Quadratmeter (vgl. Eigenheimverband). Im Jahr 1997 bewohnten westdeutsche Bürger bereits 37 Quadratmeter, im Osten waren es lediglich 28 Quadratmeter. Im Jahr 1950 gab es in Deutschland (Ost und West) insgesamt 69,3 Millionen Menschen. Derzeit leben in Deutschland geschätzt 83,2 Menschen Millionen (vgl. Statis). Wir hatten also einen Bevölkerungszuwachs von 13,9 Millionen Menschen in den letzten 72 Jahren. Allerdings sind die derzeitigen Prognosen recht durchwachsen, es wird jedoch allgemein eher von einem Rückgang der Bevölkerung ausgegangen. Vorausgesetzt es kommt zu keinen größeren, nicht in die bisherige Berechnung eingegangenen Bevölkerungszuströme.</p>


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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ansprüche an unseren Wohnraum</strong></h2>



<p>Im Gegensatz zu den rückläufigen Bevölkerungszahlen werden die Ansprüche an Wohnraum erwartbar steigen. Leider haben wir wie in vielen anderen Bereichen auch, steigende Mieten und hohe Quadratmeterpreise insbesondere in den Innenstädten. Während derzeit noch eine Urbanisierung stattfindet, kann ein Ausbau des Nahverkehrs und der Aufbau einer Infrastruktur im ländlichen Raum künftig für eine Verschiebung der Bevölkerungsdichte in Richtung ländlichen Raums stattfinden. Kommt es tatsächlich zu einer vollen Auslastung des zur Verfügung stehenden Wohnraums und nimmt die Bevölkerung tatsächlich weiter ab, können die derzeitigen Wohnansprüche gehalten oder gesteigert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Unterhaltung und der Erhalt der bisherigen Wohnraumgrößen</strong></h2>



<p>Dem entgegen stehen die nicht in ausreichendem Maße steigenden Löhne und Gehälter und die steigenden Energiekosten. Große Flächen kosten (neben höheren Mieten und höheren Kosten beim Erwerb) mehr Betriebskosten und natürlich auch mehr Heizkosten. Im Gegensatz zur Bevölkerung in Deutschland wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2030 von 7,84 Milliarden auf 8,55 Milliarden und bis 2050 auf 10,15 Milliarden anwachsen (vgl. Statistika2). Der Eintritt dieses Bevölkerungsanstiegs ist allerdings davon abhängig, ob es vernichtende Kriege oder große Hungernöte gibt. Derzeit ist es (leider) noch so, dass wir uns an Rohstoffen, Gütern, Agrarflächen und der Arbeitskraft anderer Länder bedienen. Es ist also davon auszugehen, dass wesentliche Ressourcen in mehreren Teilen dieser Erde so knapp werden, dass zumindest Verteilungskämpfe stattfinden werden. Ob diese Verteilungskämpfe lokal (Bürgerkrieg) oder global (Weltkrieg) stattfinden werden hängt davon ab, welche Länder an diesen Kämpfen um Ressourcen beteiligt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bevölkerungszuströme</strong></h2>



<p>Unabhängig von Größe, Dauer und Ausgang dieser Verteilungskämpfe werden Menschen aus diesen Gebieten flüchten. Zudem werden Teile dieser Erde aufgrund der Erderwärmung nicht mehr agrarwirtschaftlich genutzt und am Ende sogar nicht mehr bewohnt werden können. Da wir als Land aber auch innerhalb der EU global agieren, wird ein Teil solcher Flüchtlingsströme natürlich auch nach Deutschland kommen. Das sind die Faktoren, die nicht exakt berechenbar sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unsere Nähe zu den Krisen dieser Welt</strong></h2>



<p>Alle, die jetzt die Augen verdrehen, wenn neue Flüchtlinge „angekündigt“ werden: da derzeit etwa vier Arbeitnehmer benötigt werden, um eine Rente zu sichern, ist Zuwanderung volkswirtschaftlich unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll. Wenn in Bangladesh die aufmüpfige Bevölkerung bombardiert wird, weil die Bekleidungsindustrie ein günstigeren Herstellungsort gefunden hat, dann greift bitte in euren eigenen Kleiderschrank. Wenn sich in Brasilien die Soja- und Rinderbauern gegenseitig an die Gurgel gehen, weil die Savannen abgewirtschaftet sind, dann haben wir mit unserem Fleischkonsum mit dazu beigetragen. Wirtschaft kann seit Jahren nicht mehr lokal betrachtet werden. Armut, Hunger und Kriege sind folglich auch immer globale Problematiken, die wir nur gemeinsam lösen können, weil wir sie direkt oder indirekt mit verursacht haben.</p>



<p>Aus den genannten Gründen ist es schwierig die tatsächliche Bevölkerung in Deutschland in den nächsten 30 Jahren zu prognostizieren. Diese ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Faktisch werden in den großen Metropolen aber auch bereits in kleineren Großstädten, der Wohnraum knapp werden. Diese Verknappung, bzw. die steigende Nachfrage sorgt für bereits gestiegene und weiter steigende Immobilien- und Mietpreise in den Innenstädten. Deswegen wird das in den kommenden Jahren zunächst zu einer Verknappung von Wohnraum in den Städten führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Etablierung neuer Wohnformen und Infrastrukturen</strong></h2>



<p>Einige Metropolen in China, Japan und Amerika haben darauf bereits reagiert und große „Dörfer“ gebaut, also Wohnkomplexe, die infrastrukturell ein Dorf oder eine Kleinstadt abbilden, d.h. neben Einkaufsmöglichkeiten sind dort Ärzte, Apotheken, Dienstleister, Fitnessstudios, Bibliotheken und andere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten wie Kinos vor Ort. In diesen Gebäudekomplexen können mehrere tausend Menschen wohnen und nutzen beispielsweise Waschküchen oder Küchen gemeinsam. Die Wohnräume sind klein, ähnlich wie ein Hotel ausgestattet und aufgrund der Infrastruktur, die kostenfrei genutzt werden kann, entsprechend teuer. Gleichzeitig schonen solche gemeinschaftlich genutzten Räume wie die Waschräume Ressourcen, weil nicht jeder Einzelne eine Waschmaschine kaufen muss.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie wird in Deutschland auf knapper werdenden Wohnraum reagiert?</strong></h2>



<p>Ähnliche Modelle wie in den USA oder in Japan gibt es bereits in Deutschland, hier haben sich zumindest Supermärkte in großen Wohnkomplexen etabliert. Gleichzeitig wird über eine solche Bebauung und Nutzung und natürlich die Miet- bzw. Kaufpreise ein homogener Sozialraum geschaffen, was gleichzeitig die Ghettoisierung an anderer Stelle zur Folge hat. Das ist eine sozialpolitische Herausforderung. Es gibt gute Gründe für eine homogene Nutzung eines Sozialraums, so werden sich beispielsweise die Geschäfte in den Wohnblöcken, abhängig von der Einkommenssituation der Bewohner, unterscheiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verteilvarianten von Wohnraum</strong></h2>



<p>Es gibt in naher Zukunft nur zwei Möglichkeiten: der vorhandene Platz in den Städten wird effektiver genutzt, d.h. Wohnhäuser werden höher gebaut und Wohnraum verknappt oder es müssen viele Menschen in Vororten oder ländlichen Gebieten leben, die eigentlich in einer Stadt wohnen möchten. Beide Varianten sind mit gewissen Einschränkungen verbunden.</p>



<p>Langfristig nachhaltiger wäre, die Menschen wohnen tatsächlich dort, wo sie arbeiten und leben möchten, weil ihnen bei steigenden Energiepreisen hohe Transferkosten entstehen. Der derzeitige Trend ist jedoch der Einstieg von Luxusinvestoren in den deutschen Innenstädten. Momentan schaffen es zwei relativ gut verdienende Erwachsene mit 1-2 Kindern solche Luxusappartments zu erwerben. Ob solche Geschäfsmodelle auf Dauer haltbar sind, wird die Zukunft zeigen. Meiner Meinung nach ist der Markt diesbezüglich noch nicht ganz abgegrast und die Menschen haben bei steigenden Immobilienpreisen Angst sich künftig keinen Wohnraum mehr in der Innenstadt leisten zu können.</p>



<p>Quellen:</p>



<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/#:~:text=Im%20Jahr%202020%20betrug%20die,und%20Schlafr%C3%A4umen%2C%20K%C3%BCchen%20und%20Nebenr%C3%A4umen">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36495/umfrage/wohnflaeche-je-einwohner-in-deutschland-von-1989-bis-2004/#:~:text=Im%20Jahr%202020%20betrug%20die,und%20Schlafr%C3%A4umen%2C%20K%C3%BCchen%20und%20Nebenr%C3%A4umen</a></p>



<p><a href="https://www.eigenheimerverband.de/wissenwertes-fachinformationen/haus-wohnung/flyer/wohnen-und-wohneigentum/">https://www.eigenheimerverband.de/wissenwertes-fachinformationen/haus-wohnung/flyer/wohnen-und-wohneigentum/</a></p>



<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1717/umfrage/prognose-zur-entwicklung-der-weltbevoelkerung/">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1717/umfrage/prognose-zur-entwicklung-der-weltbevoelkerung/</a></p>
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