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	<title>Minimalismus: Kleidung &#8211; Simple and slow living</title>
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		<title>Die Capsule Wardrobe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 19:22:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus: Kleidung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bild von Myléne auf Pixabay Die Capsule Wardrobe ist eine Möglichkeit, den Kleiderschrank effektiv zu minimalisieren und gleichzeitig viele Looks zu kreieren. Die Capsule Wardrobe ist wie der Minimalismus ein Gegenentwurf zu unserer Konsum- und Wegwerf-Gesellschaft. Unsere Kleiderschränke sind mehr als nur gut gefüllt. Viele Kleidungsstücke tragen wir überhaupt nicht. Mir passiert es auch, dass ich ein Kleidungsstück zwar schön finde, im Alltag jedoch nie danach greife. Das hat mehrere Gründe. Manche Kleidungsstücke passen doch nicht so optimal, sind ungemütlich, verrutschen oder sie lassen sich schlecht kombinieren. Die Geschichte der Capsule Wardrobe Die Capsule Wardrobe wurde in den 1970er Jahren populär. Damals führte Susie Faux in ihrer Boutique &#8222;Wardrobe&#8220; die Idee der Capsule Wardrobe ein. Das Ziel war ein Kleiderschrank voller zeitloser Kleidungsstücke die untereinander kombinierbar sind. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um hochwertige und langlebige Kleidungsstücke handelt. Im Jahr 1985 brachte Donna Karan die erste Kollektion heraus, die als Capsule Wardrobe genutzt werden konnte. Diese Kollektion bestand aus sieben Teilen, die problemlos miteinander kombiniert werden konnten. Die Challenge Capsule Wardrobe 333 Die Erfinderin der Capsule Wardrobe 333-Challenge ist Courtney Carver. Die US-Amerikanerin hat im Jahr 2010 die Idee auf ihrem Blog veröffentlicht. Mittlerweile gibt es die Capsule-Wardrobe-Challenge auch als Buch. Die Challenge kursiert seither im Internet und findet eine Vielzahl an Nachahmern. Carver hat die Minimalisierungs-Idee für den Kleiderschrank aufgefasst. Anders als Donna Karan und Susie Faux versucht sie zu ermitteln, was die optimale Menge an Kleidungsstücken ist. Das Ergebnis sind 33 Teile pro Quartal. Also 33 Kleidungsstücke in 3 Monaten. Daraus ergab sich der Titel Capsule Wardrobe 333. Wie bereite ich meinen Kleiderschrank vor? Am besten indem du eine &#8222;Inventur&#8220; durchführst. Du nimmst alle Kleidungsstücke aus dem Schrank und sortierst sie nach Oberteilen und Unterteilen. Trenne zwischen Sommer, Herbst, Winter und Frühling. Aus diesen Kategorien wirst du später die Kleidungsstücke für die kommende Saison wählen. Im nächsten Schritt solltest du zuerst ungetragene Kleidungsstücke aussortieren. Gib sie zur Kleiderspende oder verkaufe sie. An dieser Stelle muss ich jedoch dazu sagen, dass das Verkaufen von Kleidung meist ein eher langwieriger Prozess ist und meistens auch nicht sonderlich lukrativ ist. Die Kleidung vorsortieren Du behältst nur die Kleidungsstücke, die du magst und die du trägst. Im nächsten Schritt schaust du, ob diese Kleidungsstücke kombinierbar sind. Hilfreich ist es, wenn Du nur wenige Basis-Farben wählst und ein paar Farbtupfer. Basisfarben sind in der Regel beige, weiß, schwarz, braun oder blau. Farbtupfer können beispielsweise helle Rottöne, Rosa, Violett oder Türkis sein. Die Farbtupfer sind schwieriger zu kombinieren als die Basisfarben. Du wählst also zwischen einer und drei Basisfarben aus. Was sollte ich auf jeden Fall aussortieren? Zunächst einmal alle Kleidungsstücke die nicht passen. Allerdings würde ich persönlich auch hier eine Einschränkung vornehmen. Wenn Du stark zu- oder abgenommen hast und möchtest das ändern, dann kann es sich lohnen, eine zweite Kollektion in der ursprünglichen Größe aufzuheben. Das Aufheben von Kleidung eignet sich nicht für alle. Wenn Du Dein Wunschgewicht erreicht hast, möchtest Du dich vielleicht vom Stil her verändern oder Deinen Look anpassen. In diesem Fall kannst Du Dich beruhigt von den alten Teilen, die jetzt nicht passen, trennen. Zumal eine Zu- oder Abnahme keine Sache von wenigen Tagen oder Wochen ist. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die alten Kleidungsstücke nicht immer zum gleichen Zeitpunkt nicht mehr passen, wenn man zu- oder abnimmt. Also möglicherweise brauchst Du eine Zwischengröße, wenn Du mehr als eine Kleidergröße abnehmen möchtest. Aussortieren solltest Du auch alle Kleidungsstücke die Du im letzten Jahr nicht getragen hast. Wenn Du nicht sicher bist, welche Kleidungsstücke Du trägst, hänge alle Bügel verkehrt herum in Deinen Schrank. Trägst Du das Kleidungsstück, hängst du den Bügel wieder richtig hin. Diese Methode dauert ein wenig. Nimm Dir die Zeit dazu, wenn Du sie brauchst. Prinzipiell halte ich Kleidungsstücke für ersetzbar, dennoch macht es keinen Sinn Kleidung auszusortieren, um sie dann wieder zu kaufen. Die individuelle Wohlfühl-Garderobe zusammenstellen Wenn Du die Challenge 333 machen möchtest, dann wählst du jetzt 33 Teile für die kommende Saison aus. Alle anderen Teile packst du auf den Speicher oder in den Keller. Alternativ kannst Du sie in Kisten auf dem Boden des Kleiderschrankes aufbewahren. All diejenigen, die eine Capsule Wardrobe möchten aber sich nicht auf 33 Teile festlegen möchten, können prinzipiell so viele Teile aussuchen wie sie möchten. Die Meinungen, ab wann ein Kleiderschrank minimalistisch ist, gehen weit auseinander. Lass Dich nicht von der Meinung anderer stressen. Probiere dich aus. Ich brauche zum Beispiel mindestens 14 T-Shirts für den Sommer. Es ist in meinen Augen auch nicht effektiv eine halb volle Waschmaschine laufen zu lassen. Wie viel Kleidungsstücke Du benötigst, hängt auch von Deinem Job ab. Wenn Du Business-Kleidung trägst, dann wirst Du Kleidung für die Arbeit und für die Freizeit besitzen. Natürlich besitzt Du dann mehr Kleidung als andere Personen. Menschen, die ihre Berufskleidung gestellt bekommen, brauchen weniger Kleidungsstücke, weil sie diese nicht den ganzen Tag tragen. So wandert theoretisch auch weniger Kleidung in die Waschmaschine. Was zählt alles zur Capsule Wardrobe? Meistens werden alle Kleidungsstücke und Schuhe gezählt, die zu einer Garderobe gehören. Unterwäsche, Nachtkleidung und Sportsachen werden nicht mitgezählt. So wie es Menschen gibt, die mit einem Paar Schuhe pro Saison klar kommen, so gibt es auch welche, die darauf schwören, dass sie alle ihre 200 Schuhe benötigen. Wenn Du von Deinen Schuhen oder anderen Kleidungsstücken nicht Abschied nehmen kannst, dann warte ab. Entweder kannst Du es irgendwann oder Du lässt es so, wie es ist. Es ist jedoch tatsächlich so, dass es den meisten Menschen leichter fällt, aus einer kleineren Auswahl auszuwählen. Was ist mit Taschen? Ich sage, sie zählen nicht zur Capsule Wardrobe 🙂 Aber ja, irgendwie zählen nicht nur Schuhe, sondern auch Taschen dazu. Sie liegen in Deiner Wohnung rum und nehmen Platz weg. Ich kann die Beweggründe zum Sammeln von Schuhen und Taschen durchaus nachvollziehen. Bei Taschen habe ich eine gewisse Neigung zum Sammeln. Ich kaufe, wenn meine Lieblingstasche kaputt geht, erst einmal zehn Taschen, bis ich die &#8222;perfekte&#8220; Handtasche gefunden habe. Natürlich behalte ich die anderen zehn erst ... <a title="Die Capsule Wardrobe" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/die-capsule-wardrobe/" aria-label="Mehr Informationen über Die Capsule Wardrobe">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-1024x683.jpg" alt="Vier Kleider auf Bügeln, als Sinnbild für die Capsule Wardrobe." class="wp-image-471" width="374" height="249" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-1024x683.jpg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-300x200.jpg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-768x512.jpg 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 374px) 100vw, 374px" /></figure>



<p><sup>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/mylene2401-10328767/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4111637">Myléne</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4111637">Pixabay</a></sup></p>



<p>Die Capsule Wardrobe ist eine Möglichkeit, den Kleiderschrank effektiv zu minimalisieren und gleichzeitig viele Looks zu kreieren.</p>



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<p>Die Capsule Wardrobe ist wie der Minimalismus ein Gegenentwurf zu unserer Konsum- und Wegwerf-Gesellschaft. Unsere <a href="https://simpleandslowliving.de/kleidung-reduzieren/#more-260">Kleiderschränke </a>sind mehr als nur gut gefüllt. Viele Kleidungsstücke tragen wir überhaupt nicht. Mir passiert es auch, dass ich ein Kleidungsstück zwar schön finde, im Alltag jedoch nie danach greife. Das hat mehrere Gründe. Manche Kleidungsstücke passen doch nicht so optimal, sind ungemütlich, verrutschen oder sie lassen sich schlecht kombinieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte der Capsule Wardrobe </h2>



<p>Die Capsule Wardrobe wurde in den 1970er Jahren populär. Damals führte <a href="https://whoismocca.com/capsule-wardrobe-anleitung-tipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Susie Faux</a> in ihrer Boutique &#8222;Wardrobe&#8220; die Idee der Capsule Wardrobe ein. Das Ziel war ein Kleiderschrank voller zeitloser Kleidungsstücke die untereinander kombinierbar sind. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um hochwertige und langlebige Kleidungsstücke handelt.</p>



<p>Im Jahr 1985 brachte Donna Karan die erste Kollektion heraus, die als Capsule Wardrobe genutzt werden konnte. Diese Kollektion bestand aus sieben Teilen, die problemlos miteinander kombiniert werden konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Challenge Capsule Wardrobe 333</h2>



<p>Die Erfinderin der Capsule Wardrobe 333-Challenge ist Courtney Carver. Die US-Amerikanerin hat im Jahr 2010 die Idee auf ihrem Blog veröffentlicht. Mittlerweile gibt es die Capsule-Wardrobe-Challenge auch als <a href="https://bemorewithless.com/project-333/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buch</a>. </p>



<p>Die Challenge kursiert seither im Internet und findet eine Vielzahl an Nachahmern. Carver hat die Minimalisierungs-Idee für den Kleiderschrank aufgefasst. Anders als Donna Karan und Susie Faux versucht sie zu ermitteln, was die optimale Menge an Kleidungsstücken ist.</p>



<p>Das Ergebnis sind 33 Teile pro Quartal. Also 33 Kleidungsstücke in 3 Monaten. Daraus ergab sich der Titel Capsule Wardrobe 333.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie bereite ich meinen Kleiderschrank vor?</h2>



<p>Am besten indem du eine &#8222;Inventur&#8220; durchführst. Du nimmst alle Kleidungsstücke aus dem Schrank und sortierst sie nach Oberteilen und Unterteilen. Trenne zwischen Sommer, Herbst, Winter und Frühling. Aus diesen Kategorien wirst du später die Kleidungsstücke für die kommende Saison wählen. </p>



<p>Im nächsten Schritt solltest du zuerst ungetragene Kleidungsstücke aussortieren. Gib sie zur Kleiderspende oder verkaufe sie. An dieser Stelle muss ich jedoch dazu sagen, dass das Verkaufen von Kleidung meist ein eher langwieriger Prozess ist und meistens auch nicht sonderlich lukrativ ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kleidung vorsortieren</h2>



<p>Du behältst nur die Kleidungsstücke, die du magst und die du trägst. Im nächsten Schritt schaust du, ob diese Kleidungsstücke kombinierbar sind. Hilfreich ist es, wenn Du nur wenige Basis-Farben wählst und ein paar Farbtupfer. Basisfarben sind in der Regel beige, weiß, schwarz, braun oder blau. Farbtupfer können beispielsweise helle Rottöne, Rosa, Violett oder Türkis sein. </p>



<p>Die Farbtupfer sind schwieriger zu kombinieren als die Basisfarben. Du wählst also zwischen einer und drei Basisfarben aus. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sollte ich auf jeden Fall aussortieren?</h2>



<p>Zunächst einmal alle Kleidungsstücke die nicht passen. Allerdings würde ich persönlich auch hier eine Einschränkung vornehmen. Wenn Du stark zu- oder abgenommen hast und möchtest das ändern, dann kann es sich lohnen, eine zweite Kollektion in der ursprünglichen Größe aufzuheben.</p>



<p>Das Aufheben von Kleidung eignet sich nicht für alle. Wenn Du Dein Wunschgewicht erreicht hast, möchtest Du dich vielleicht vom Stil her verändern oder Deinen Look anpassen. In diesem Fall kannst Du Dich beruhigt von den alten Teilen, die jetzt nicht passen, trennen. Zumal eine Zu- oder Abnahme keine Sache von wenigen Tagen oder Wochen ist. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die alten Kleidungsstücke nicht immer zum gleichen Zeitpunkt nicht mehr passen, wenn man zu- oder abnimmt. Also möglicherweise brauchst Du eine Zwischengröße, wenn Du mehr als eine Kleidergröße abnehmen möchtest.</p>



<p>Aussortieren solltest Du auch alle Kleidungsstücke die Du im letzten Jahr nicht getragen hast. Wenn Du nicht sicher bist, welche Kleidungsstücke Du trägst, hänge alle Bügel verkehrt herum in Deinen Schrank. Trägst Du das Kleidungsstück, hängst du den Bügel wieder richtig hin. </p>



<p>Diese Methode dauert ein wenig. Nimm Dir die Zeit dazu, wenn Du sie brauchst. Prinzipiell halte ich Kleidungsstücke für ersetzbar, dennoch macht es keinen Sinn Kleidung auszusortieren, um sie dann wieder zu kaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die individuelle Wohlfühl-Garderobe zusammenstellen</h2>



<p>Wenn Du die Challenge 333 machen möchtest, dann wählst du jetzt 33 Teile für die kommende Saison aus. Alle anderen Teile packst du auf den Speicher oder in den Keller. Alternativ kannst Du sie in Kisten auf dem Boden des Kleiderschrankes aufbewahren. </p>



<p>All diejenigen, die eine Capsule Wardrobe möchten aber sich nicht auf 33 Teile festlegen möchten, können prinzipiell so viele Teile aussuchen wie sie möchten. Die Meinungen, ab wann ein Kleiderschrank minimalistisch ist, gehen weit auseinander.</p>



<p>Lass Dich nicht von der Meinung anderer stressen. Probiere dich aus. Ich brauche zum Beispiel mindestens 14 T-Shirts für den Sommer. Es ist in meinen Augen auch nicht effektiv eine halb volle Waschmaschine laufen zu lassen. </p>



<p>Wie viel Kleidungsstücke Du benötigst, hängt auch von Deinem Job ab. Wenn Du Business-Kleidung trägst, dann wirst Du Kleidung für die Arbeit und für die Freizeit besitzen. Natürlich besitzt Du dann mehr Kleidung als andere Personen. Menschen, die ihre Berufskleidung gestellt bekommen, brauchen weniger Kleidungsstücke, weil sie diese nicht den ganzen Tag tragen. So wandert theoretisch auch weniger Kleidung in die Waschmaschine.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was zählt alles zur Capsule Wardrobe?</h2>



<p>Meistens werden alle Kleidungsstücke und Schuhe gezählt, die zu einer Garderobe gehören. Unterwäsche, Nachtkleidung und Sportsachen werden nicht mitgezählt. So wie es Menschen gibt, die mit einem Paar Schuhe pro Saison klar kommen, so gibt es auch welche, die darauf schwören, dass sie alle ihre 200 Schuhe benötigen.</p>



<p>Wenn Du von Deinen Schuhen oder anderen Kleidungsstücken nicht Abschied nehmen kannst, dann warte ab. Entweder kannst Du es irgendwann oder Du lässt es so, wie es ist. Es ist jedoch tatsächlich so, dass es den meisten Menschen leichter fällt, aus einer kleineren Auswahl auszuwählen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist mit Taschen?</h2>



<p>Ich sage, sie zählen nicht zur Capsule Wardrobe 🙂 Aber ja, irgendwie zählen nicht nur Schuhe, sondern auch Taschen dazu. Sie liegen in Deiner Wohnung rum und nehmen Platz weg.  Ich kann die Beweggründe zum Sammeln von Schuhen und Taschen durchaus nachvollziehen. Bei Taschen habe ich eine gewisse Neigung zum Sammeln. Ich kaufe, wenn meine Lieblingstasche kaputt geht, erst einmal zehn Taschen, bis ich die &#8222;perfekte&#8220; Handtasche gefunden habe. Natürlich behalte ich die anderen zehn erst einmal.</p>



<p>Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass man auf jeden Fall &#8222;die kleine Schwarze&#8220; braucht, eine Tasche zum Ausgehen, in die die wichtigsten Dinge passt. Ich habe im Alltag andere Bedürfnisse und habe daher eine große Umhängetasche und zwei Rucksäcke. Und die &#8222;kleine Schwarze in Rot&#8220;. Und eine Gelbe und eine Schwarz-Weiße, nicht zu vergessen die Bunte&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ab wann ist ein Kleiderschrank minimalistisch?</h2>



<p>Die Frage ist, ob das eine Rolle spielt. Ich persönlich würde sagen, wenn Du alle Teile benutzt. Dazu gehört auch das Ballkleid oder der Anzug.  Also Teile, die Du nur 1-2 Mal im Jahr trägst.</p>



<p>Ich persönlich benötige von der Kleidung, die ich direkt auf der Haut trage eine höhere Anzahl an Kleidungsstücken. Diese wechsele ich täglich aber sie nehmen nicht so viel Platz in der Waschmaschine ein wie ein dicker Pullover. Daher benötige ich in einem 1-Personen-Haushalt mehr Kleidungsstücke als eine Person in einem 5-Personen-Haushalt, bei dem die Waschmaschine nach zwei Tagen gefüllt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Passe Deine Capsule Wardrobe an Deine Bedürfnisse an</h2>



<p>Wenn Du Dir nicht sicher bist, probiere Dich einfach mit einer bestimmten Anzahl an Kleidungsstücken aus. Den Rest packst Du weg. Wenn der Alltag damit funktioniert, dann kannst Du das so beibehalten. Falls nicht, dann kannst Du jederzeit Kleidungsstücke dazu nehmen oder weitere weg legen. Minimalismus und die Capsule Wardrobe sind keine Religion. </p>



<p>Prinzipiell distanzieren sich Minimalismus und die Idee der Capsule Wardrobe von übermäßigem Konsum und -Besitz, es gibt jedoch keine festgelegten Regeln, die vorschreiben, wie Du leben sollst.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Capsule Wardrobe und das daraus entstandene Capsule Wardrobe 333 Projekt sind eine gute Möglichkeit, um den Kleiderschrank auszudünnen. Du kannst aber auch rein intuitiv Deinen Kleiderschrank entrümpeln. Zudem besitzt Du bei der 333-Challenge theoretisch 132 Kleidungsstücke, was wirklich nicht wenig ist. Ich persönlich bin überzeugt davon, dass jeder, der das möchte, die für sich passende Anzahl an Kleidungsstücken finden kann. </p>



<p>Die Größe deines Kleiderschrankes hängt auch immer von Deinen Lebensumständen und individuellen Bedürfnissen ab. Mich persönlich nervt es, wenn ich wöchentlich waschen muss, obwohl die Maschine nur halb voll ist. In größeren Familien spielt das keine Rolle. Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass auch hochwertige Teile, wenn sie häufig gewaschen werden, schneller hinüber sind, als seltener gewaschene Teile. </p>



<p></p>
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		<title>Kleidung reduzieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2022 01:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus: Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[reduzieren]]></category>
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					<description><![CDATA[In Deutschland sind die Kleiderschränke mehr als nur gut gefüllt. Mit durchschnittlich rund 100 Teilen Kleidung besitzen Deutsche weit mehr als sie benötigen. Während noch vor 30-40 Jahren kaputte Kleidungsstücke ausgebessert wurden, es Bekleidung mittlerweile zur Wegwerfware geworden. Unsere Einstellung zur Bekleidung In Deutschland besitzen wir durchschnittlich 95 Kleidungsstücke. Bei Frauen sind es sogar etwa 118 Kleidungstücke. Davon wird etwa jedes fünfte Kleidungsstück überhaupt nicht getragen. Du kennst sicher auch die Schrankleichen in Deinem Kleiderschrank, Stücke, die Du im Geschäft unbedingt haben wolltest, die aber im Alltag keinen Bestand haben oder schlecht mit anderen Kleidungsstücken kombinierbar sind. Zu den Kleidungsstücken, die nie getragen werden, kommen etwa genauso viele Bekleidungsstücke, die seltener als alle drei Monate getragen werden. Insgesamt sind das knapp 40 Prozent oder 2 Milliarden Kleidungsstücke, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in Drittländern zu Billigstlöhnen produziert wurden, damit sie in Deinem Schrank hängen. Bekleidung ist zum einen Ausdruck von Individualität, sie kann unsere Gruppenzugehörigkeit und unsere Stimmungslage widerspiegeln. Zugleich ist Kleidung ein Massenprodukt, das für uns keinen Wert mehr darstellt. Wir können Bekleidung rund um die Uhr und an jeder Straßenecke erwerben. Du musst nicht mehr sparen, um Dir eine Hose leisten zu können. Wenn Du etwas älter bist, wirst Du Dich erinnern, dass wir früher auf Levis Jeans gespart haben oder auf Turnschuhe. Also quasi Sneaker, nur dass diese früher Turnschuhe hießen. Entsprechend lange hast Du diese Kleidung getragen und sie auch gepflegt. Kleidung wieder schätzen lernen Minimalismus im Kleiderschrank bedeutet nicht nur, dass Du überflüssige Kleidungsstücke aussortierst und Deinen Kleiderschrank auf die Teile reduzierst, die Du wirklich trägst. Vielmehr muss sich auch Deinen Einstellung zur Kleidung ändern. Hast Du schon einmal Kleidung selbst genäht? Falls ja, weißt Du, wie viel Arbeit das Anfertigen von Bekleidungsstücken macht. Angefangen von der Auswahl des richtigen Schnittmusters bis hin zum eigentlichen Nähen, das nur einen Bruchteil der Arbeit ausmacht. Die Näherinnen, die unsere Kleidung nähen erhalten nur wenige Cent pro Stück, das sie nähen. Viele von ihnen sind nicht einmal volljährig und können von dem Geld, das sie erhalten, nicht leben. Etwa 73 Prozent der Deutschen gaben bei der Befragung durch Greepeace an, selbst noch nie Kleidung hergestellt zu haben. Nur etwa jede achte Person über 50 Jahren hat in der Vergangenheit Kleidung getauscht. Bei den 18-25 jährigen waren es immerhin etwa 25 Prozent. Das lässt für die Zukunft hoffen, dass ein verantwortungsvollerer Umgang mit den Ressourcen stattfindet. Bei der Herstellung von Kleidung werden nicht nur Rohstoffe und viel Wasser benötigt, die Bekleidungsindustrie setzt bis zu 3500 toxische, krebserregende oder hormonell wirksame Stoffe ein. Das tut sie insbesondere bei der Färbung der Kleidung. Die Chemikalien befinden sich mittlerweile nicht mehr nur in der unmittelbaren Umgebung der Färbefabriken, sondern sie sind in den Gewässern und Böden rund um den Globus verteilt. Kleiderschrank minimieren Beim Minimalismus im Kleiderschrank geht es folglich um mehr, als darum, Deinen Kleiderschrank zu minimieren. Wenn Du Dir bewusst bist, welche globalen Schäden Deine Kleidung anrichtet, dann solltest Du nicht nur aussortieren, damit Du eine übersichtliche Menge an Kleidung besitzt, sondern auch so wenig wie möglich nachkaufen. Wenn Du vor dem Problem stehst, dass Du einen Kleiderschrank voller hochwertiger Kleidung besitzt, die Du liebst und die Dir passt, dann kann das Auftragen dieser Bekleidungsstücke ebenfalls eine Option sein. Das ist jedoch nur relativ selten der Fall. Rational eingestellte Menschen behalten ihre Bekleidung, weil sie Geld und Ressourcen gekostet hat, selbst dann, wenn sie sie gar nicht tragen. Kennst Du den Stapel &#8222;Gartenarbeit&#8220;, &#8222;Gassigänge&#8220; und &#8222;Renovierarbeiten&#8220;? Wie groß sind Deine Stapel zum &#8222;Auftragen&#8220;? Wie oft in Deinem Leben wirst du realistisch betrachtet renovieren? Und wie viel Kleidung brauchst du für Gassigänge und Gartenarbeiten? Ich gehe beispielsweise vor und nach der Arbeit Gassi und ziehe mich nicht um. Das hat zwar zur Folge, dass ich meine Alltagskleidung öfter waschen muss, weil die Hosen mit Matsch verschmiert sind aber ich ziehe mich faktisch nicht nach der Arbeit um. Was brauche ich wirklich? Ich bin kein Fan davon universelle Tipps zu erarbeiten, die sich dann im Einzelfall nicht bewähren. Wie viel Kleidung du benötigst hängt nicht davon ab, was in irgendeinem Ratgeber steht. Es spielen viele Faktoren mit ein. Dazu gehört die Häufigkeit des Waschens von Wäsche. Wenn Du in einem 6-Personen-Haushalt lebst und täglich eine Waschmaschine voll bekommst benötigst Du weniger Kleidung als ein Single, der nur alle 14 Tage wäscht. Zudem spielen andere Faktoren, wie Dein Beruf mit ein. Trägst Du Kleidung, die durch den Arbeitgeber gestellt wird? Musst Du einen Dresscode einhalten, für den Du spezielle Kleidung wie Kostüme benötigst? Für den Fall, dass Dein Arbeitgeber einen Dresscode vorgibt, trägst Du vermutlich in Deiner Freizeit andere Kleidung als auf der Arbeit. Du benötigst wahrscheinlich mehr Teile als beim 333-Projekt. Hier kommst Du für 3 Monate mit lediglich 33 Teilen aus. Zu diesen 33 Teilen gehören Schuhe, Taschen, Kleidung. Unterwäsche und Sportkleidung gehören nicht dazu. Du packst beim 333 Projekt alle anderen Kleidungsstücke weg. Bevor Du beginnst, solltest Du Dir genau überlegen, was Du benötigst, und welche Outfits du kreieren möchtest. Achte dabei auf Kombinierbarkeit der Kleidung. Bestandsaufnahme Bevor Du beginnst, deinen Kleiderschrank zu minimieren, solltest Du den Ist-Zustand ermitteln. Das tust du am besten, indem du alle Deine Kleiderschränke und Kommoden ausräumst. Falls Du noch an anderen Orten Kleidung besitzt, die gehört auch dazu. Sortiere sie auf Stapeln nach Pullovern, Westen, langen Hosen, kurzen Hosen, T-Shirts, Röcken, Kleider&#8230; Wenn Du schon mal Deine Kleidung vor Dir liegen hast, dann nimm direkt die Kleidung heraus die verschlissen, defekt oder fleckig ist. Du kannst kaputte Kleidung selbst ausbessern oder beim Schneider ausbessern lasen. Fleckige Kleidung kannst du für Upcycling-Projekte verwenden oder sie wird zu Putzlappen. Jetzt widmest Du Dich der Kleidung, die du ganz sicher nie trägst. Wie hoch schätzt Du die Wahrscheinlichkeit ein, dass Du sie künftig tragen wirst? Vermutlich gering, wenn die Kleidungsstücke in Deinen Alltag und zu Deinem Leben passen würden, hättest Du sie längst getragen. Da diese Bekleidung nicht getragen wurde, ist sie in einem neuwertigen Zustand. Du kannst sie verkaufen oder spenden. Jetzt suchst Du noch die ... <a title="Kleidung reduzieren" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/kleidung-reduzieren/" aria-label="Mehr Informationen über Kleidung reduzieren">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-300x202.webp" alt="Auf dem Bild befindet sich eine Kleiderstange mit einer überschaubaren Menge an Kleidung. Die Kleidung hat die Farben orange, rot, blau und weiß. " class="wp-image-261" style="width:364px;height:245px" width="364" height="245" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-300x202.webp 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-1024x690.webp 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-768x518.webp 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-1536x1035.webp 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-jpg.webp 1920w" sizes="(max-width: 364px) 100vw, 364px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/islandworks-1139623/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1338629">Q K</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1338629">Pixabay</a></figcaption></figure>
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<p class="has-text-align-left has-black-color has-text-color">In Deutschland sind die Kleiderschränke mehr als nur gut gefüllt. Mit durchschnittlich rund 100 Teilen Kleidung besitzen Deutsche weit mehr als sie benötigen. Während noch vor 30-40 Jahren kaputte Kleidungsstücke ausgebessert wurden, es Bekleidung mittlerweile zur Wegwerfware geworden. </p>



<span id="more-260"></span>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Unsere Einstellung zur Bekleidung</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">In Deutschland besitzen wir durchschnittlich <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">95 Kleidungsstücke</a>. Bei Frauen sind es sogar etwa 118 Kleidungstücke. Davon wird etwa jedes fünfte Kleidungsstück überhaupt nicht getragen. Du kennst sicher auch die Schrankleichen in Deinem Kleiderschrank, Stücke, die Du im Geschäft unbedingt haben wolltest, die aber im Alltag keinen Bestand haben oder schlecht mit anderen Kleidungsstücken kombinierbar sind. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Zu den Kleidungsstücken, die nie getragen werden, kommen etwa genauso viele Bekleidungsstücke, die seltener als alle drei Monate getragen werden. Insgesamt sind das knapp 40 Prozent oder 2 Milliarden Kleidungsstücke, die unter <a href="https://simpleandslowliving.de/nachhaltigleben/konsumverhalten-und-lifestyle/was-fast-fashion-zerstoert/#more-306">menschenunwürdigen Bedingungen</a> in Drittländern zu Billigstlöhnen produziert wurden, damit sie in Deinem Schrank hängen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Bekleidung ist zum einen Ausdruck von Individualität, sie kann unsere Gruppenzugehörigkeit und unsere Stimmungslage widerspiegeln. Zugleich ist Kleidung ein Massenprodukt, das für uns keinen Wert mehr darstellt. Wir können Bekleidung rund um die Uhr und an jeder Straßenecke erwerben. Du musst nicht mehr sparen, um Dir eine Hose leisten zu können. Wenn Du etwas älter bist, wirst Du Dich erinnern, dass wir früher auf Levis Jeans gespart haben oder auf Turnschuhe. Also quasi Sneaker, nur dass diese früher Turnschuhe hießen. Entsprechend lange hast Du diese Kleidung getragen und sie auch gepflegt. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Kleidung wieder schätzen lernen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Minimalismus im Kleiderschrank bedeutet nicht nur, dass Du überflüssige Kleidungsstücke aussortierst und Deinen Kleiderschrank auf die Teile reduzierst, die Du wirklich trägst. Vielmehr muss sich auch Deinen Einstellung zur Kleidung ändern. Hast Du schon einmal Kleidung selbst genäht? Falls ja, weißt Du, wie viel Arbeit das Anfertigen von Bekleidungsstücken macht. Angefangen von der Auswahl des richtigen Schnittmusters bis hin zum eigentlichen Nähen, das nur einen Bruchteil der Arbeit ausmacht. Die Näherinnen, die unsere Kleidung nähen erhalten nur wenige Cent pro Stück, das sie nähen. Viele von ihnen sind nicht einmal volljährig und können von dem Geld, das sie erhalten, nicht leben. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Etwa 73 Prozent der Deutschen gaben bei der Befragung durch <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Greepeace </a>an, selbst noch nie Kleidung hergestellt zu haben. Nur etwa jede achte Person über 50 Jahren hat in der Vergangenheit Kleidung getauscht. Bei den 18-25 jährigen waren es immerhin etwa 25 Prozent. Das lässt für die Zukunft hoffen, dass ein verantwortungsvollerer Umgang mit den Ressourcen stattfindet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Bei der Herstellung von Kleidung werden nicht nur Rohstoffe und viel Wasser benötigt, die Bekleidungsindustrie setzt bis zu <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3500 toxische, krebserregende oder hormonell wirksame Stoffe</a> ein. Das tut sie insbesondere bei der Färbung der Kleidung. Die Chemikalien befinden sich mittlerweile nicht mehr nur in der unmittelbaren Umgebung der Färbefabriken, sondern sie sind in den Gewässern und Böden rund um den Globus verteilt. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Kleiderschrank minimieren</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Beim Minimalismus im Kleiderschrank geht es folglich um mehr, als darum, Deinen Kleiderschrank zu minimieren. Wenn Du Dir bewusst bist, welche globalen Schäden Deine Kleidung anrichtet, dann solltest Du nicht nur aussortieren, damit Du eine übersichtliche Menge an Kleidung besitzt, sondern auch so wenig wie möglich nachkaufen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du vor dem Problem stehst, dass Du einen Kleiderschrank voller hochwertiger Kleidung besitzt, die Du liebst und die Dir passt, dann kann das Auftragen dieser Bekleidungsstücke ebenfalls eine Option sein. Das ist jedoch nur relativ selten der Fall. Rational eingestellte Menschen behalten ihre Bekleidung, weil sie Geld und Ressourcen gekostet hat, selbst dann, wenn sie sie gar nicht tragen. Kennst Du den Stapel &#8222;Gartenarbeit&#8220;, &#8222;Gassigänge&#8220; und &#8222;Renovierarbeiten&#8220;?</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wie groß sind Deine Stapel zum &#8222;Auftragen&#8220;? Wie oft in Deinem Leben wirst du realistisch betrachtet renovieren? Und wie viel Kleidung brauchst du für Gassigänge und Gartenarbeiten? Ich gehe beispielsweise vor und nach der Arbeit Gassi und ziehe mich nicht um. Das hat zwar zur Folge, dass ich meine Alltagskleidung öfter waschen muss, weil die Hosen mit Matsch verschmiert sind aber ich ziehe mich faktisch nicht nach der Arbeit um. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Was brauche ich wirklich?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Ich bin kein Fan davon universelle Tipps zu erarbeiten, die sich dann im Einzelfall nicht bewähren. Wie viel Kleidung du benötigst hängt nicht davon ab, was in irgendeinem Ratgeber steht. Es spielen viele Faktoren mit ein. Dazu gehört die Häufigkeit des Waschens von Wäsche. Wenn Du in einem 6-Personen-Haushalt lebst und täglich eine Waschmaschine voll bekommst benötigst Du weniger Kleidung als ein Single, der nur alle 14 Tage wäscht. Zudem spielen andere Faktoren, wie Dein Beruf mit ein. Trägst Du Kleidung, die durch den Arbeitgeber gestellt wird? Musst Du einen Dresscode einhalten, für den Du spezielle Kleidung wie Kostüme benötigst?</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Für den Fall, dass Dein Arbeitgeber einen Dresscode vorgibt, trägst Du vermutlich in Deiner Freizeit andere Kleidung als auf der Arbeit. Du benötigst wahrscheinlich mehr Teile als beim <a href="https://fraeulein-ordnung.de/projekt-333-ein-selbstversuch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">333-Projekt</a>.  Hier kommst Du für 3 Monate mit lediglich 33 Teilen aus. Zu diesen 33 Teilen gehören Schuhe, Taschen, Kleidung. Unterwäsche und Sportkleidung gehören nicht dazu. Du packst beim 333 Projekt alle anderen Kleidungsstücke weg. Bevor Du beginnst, solltest Du Dir genau überlegen, was Du benötigst, und welche Outfits du kreieren möchtest. Achte dabei auf Kombinierbarkeit der Kleidung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Bestandsaufnahme</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Bevor Du beginnst, deinen Kleiderschrank zu minimieren, solltest Du den Ist-Zustand ermitteln. Das tust du am besten, indem du alle Deine Kleiderschränke und Kommoden ausräumst. Falls Du noch an anderen Orten Kleidung besitzt, die gehört auch dazu. Sortiere sie auf Stapeln nach Pullovern, Westen, langen Hosen, kurzen Hosen, T-Shirts, Röcken, Kleider&#8230;</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du schon mal Deine Kleidung vor Dir liegen hast, dann nimm direkt die Kleidung heraus die verschlissen, defekt oder fleckig ist. Du kannst kaputte Kleidung selbst ausbessern oder beim Schneider ausbessern lasen. Fleckige Kleidung kannst du für Upcycling-Projekte verwenden oder sie wird zu Putzlappen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Jetzt widmest Du Dich der Kleidung, die du ganz sicher nie trägst. Wie hoch schätzt Du die Wahrscheinlichkeit ein, dass Du sie künftig tragen wirst? Vermutlich gering, wenn die Kleidungsstücke in Deinen Alltag und zu Deinem Leben passen würden, hättest Du sie längst getragen. Da diese Bekleidung nicht getragen wurde, ist sie in einem neuwertigen Zustand. Du kannst sie <a href="https://simpleandslowliving.de/entruempeln-auf-nachhaltige-art/#more-221">verkaufen oder spenden</a>. </p>



<p>Jetzt suchst Du noch die Kleidung heraus, die Du selten oder sehr selten trägst und entscheidest, ob diese Kleidung noch eine Chance bekommen soll oder nicht. Falls nicht, kannst Du sie ebenfalls verschenken, verkaufen, tauschen oder spenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Variante 1: für Entschlossene</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Bei dieser Variante legst Du fest, mit welchen Kleidungsstücken Du zukünftig Deine Outfits gestalten möchtest. Dabei achtest Du auf gute Kombinierbarkeit. Besonders geeignet sind hierfür einfarbige Basics. Lege Dich auf 1-2 Grundfarben fest, die Du mit 1-2 weiteren Farben kombinierst. Die Festlegung auf wenige Farben sorgt dafür, dass Du die Kleidungsstücke später besonders gut kombinieren kannst. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Die Kleidungsstücke, die es nicht in Deine Garderobe geschafft hat, kannst Du verschenken, spenden oder verkaufen. Wenn Du Dir plötzlich doch nicht mehr sicher bist, kannst Du die aussortierte Kleidung zunächst auf den Dachboden oder in den Keller bringen. Nach 3-6 Monaten kannst du die Kleidung hergeben oder Du ergänzt Deine Garderobe durch fehlende Teile.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Variante 2: für Unentschlossene</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Kleidung, Du sicher getragen hast, hänge sie in den Kleiderschrank. Das tust du nicht wie gewöhnlich, sondern du drehst den Haken vom Bügel um, sodass die Öffnung nach vorne zeigt. Immer dann, wenn Du ein Kleidungsstück getragen hast, dann drehst Du den Bügel wieder rum. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Das machst Du für etwa drei Monate. Auf diese Art und Weise kannst Du feststellen, welche Kleidung Du getragen hast und welche nicht. Versuche ehrlich zu sein, trage nicht Kleidung, damit Du sie behalten kannst. Zieh Dich intuitiv an in dieser Zeit. Du kannst wie bei der ersten Variante die nicht genutzte Kleidung auch erst einmal weg stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Du möchtest Deine Kleidung behalten</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du Deine Kleidung behalten möchtest, weil sie noch &#8222;gut&#8220; ist, sie teuer war oder Du sie selbst genäht hast, dann bietet sich die Wegstell-Methode ebenfalls an. Diese Methode ist der Kern des 333-Projekts und hat bei Erwachsenen denselben Effekt wie bei Kindern, wenn Du ihnen für ein paar Monate das Spielzeug entfernst. Wenn Kinder mit ihrem Spielzeug nicht mehr spielen, sie es nicht mehr beachten, dann kannst Du es in einer Kiste weg packen. Wenn Du es ihnen ein paar Monate später wieder gibst, werden sie sehr wahrscheinlich damit spielen, weil es quasi wieder neu ist. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Ähnlich verhält es sich bei der Kleidung und erwachsenen Menschen. Wenn Du einen Teil Deiner Kleidung aus Deinem Kleiderschrank entfernst und in der Saison nur einen kleine Auswahl benutzt, dann wirst Du vermutlich in der nächsten Saison andere Kleidungsstücke aus Deinem Bestand auswählen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du deinen Kleiderschrank reduzieren möchtest, dann stehen Dir dafür unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Überlege, welche die für Dich Passende ist und wie viel Kleidung Du bis zum nächsten Waschtag benötigst. Passe Deinen Kleiderschrank an Deinen Alltag und Deine Bedürfnisse an. Die Minimalisierung des Kleiderschrankes ist nichts, was Du an einem Tag erledigen musst. Vielmehr ist es ein Prozess, in dem Du lernst, was Du benötigst und was in Deinem Kleiderschrank überflüssig ist. Probiere einfach solange aus, bis es für Dich passend ist. Es ist nicht hilfreich, wenn Du jetzt Deinen Kleiderschrank auf 33 Teile oder eine andere Menge reduzierst und Dir hinterher Teile fehlen, die Du wieder kaufen musst.</p>
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