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	<title>Minimalismus &#8211; Simple and slow living</title>
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	<description>einfach leichter leben</description>
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		<title>Verführt und manipuliert: Wie das Marketing uns dazu bringt, Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 21:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Du denkst, Du bist immun gegen Werbung und Marketing-Tricks? Bist Du Dir sicher? Das Marketing ist ein mächtiges Werkzeug, das uns dazu bringt, Dinge zu kaufen, die wir eigentlich nicht brauchen. In diesem Blogbeitrag erfährst du mehr über die Grundlagen des Marketings, wie Unternehmen Kunden manipulieren und wie Du Dich dagegen wehren kannst. Lies weiter, um mehr Informationen zu erhalten und ein besseres Verständnis für die Marketing-Methoden zu bekommen. Was genau ist Marketing? Marketing ist ein Begriff, der sich auf die Aktivitäten und Strategien bezieht, die Unternehmen anwenden, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu fördern oder zu verkaufen. Es ist eine Disziplin, die sich mit der Identifizierung und Erfüllung von Kundenbedürfnissen beschäftigt. Die Marketingstrategie wird oft durch Marktforschung unterstützt. Hierbei werden Informationen über den Markt gesammelt, um eine bessere Vermarktung des Produkts zu erreichen. Marketing kann in verschiedenen Formen auftreten, wie zum Beispiel Werbung, Verkaufsförderung und Public Relations. Marketing kann auch als eine Art Kommunikation zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden betrachtet werden. Es soll das Bewusstsein für ein Produkt oder eine Dienstleistung hervorbringen und den Kaufimpuls beim Kunden auslösen. Ziel des Marketings ist es in der Regel, den Umsatz eines Unternehmens zu steigern und seine Marktposition zu verbessern. Um erfolgreiches Marketing betreiben zu können, müssen Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe kennen und verstehen. Eine gute Marketingstrategie muss darauf ausgerichtet sein, diese Bedürfnisse zu erfüllen und gleichzeitig einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen (vgl.). Was macht man in Marketing? Marketing umfasst alle Aktivitäten, die dazu dienen, das Bewusstsein für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu schärfen und den Verkauf zu fördern. Das wird durch verschiedene Maßnahmen erreicht, z.B. durch Werbung, Promotion-Aktionen, Social-Media-Marketing oder Events. Zu den Aufgaben im Marketing gehört es auch, Zielgruppen zu identifizieren und gezielte Marketingstrategien zu entwickeln. Es geht darum, die Bedürfnisse und Wünsche potenzieller Kunden zu verstehen und darauf basierend passende Angebote zu entwickeln. Ein wichtiger Aspekt des Marketings ist auch die Analyse von Markt- und Wettbewerbsdaten. Hierbei werden Trends und Entwicklungen auf dem Markt beobachtet und ausgewertet, um das eigene Angebot entsprechend anzupassen. Im Online-Marketing spielt Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Hierbei geht es darum, die Sichtbarkeit der eigenen Website in Suchmaschinen wie Google oder Bing zu erhöhen. Eine weitere wichtige Aufgabe im Marketing ist das Branding. Hierbei wird versucht, eine Marke aufzubauen und diese langfristig erfolgreich am Markt zu positionieren. Welche Ziele hat das Marketing? Eines der wichtigsten Ziele des Marketings ist es, den Markt zu analysieren und die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu erfassen. Auf dieser Basis können dann passende Produkte oder Dienstleistungen entwickelt werden, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen. Ein weiteres Ziel des Marketings ist es, das Image eines Unternehmens aufzubauen und zu verbessern. Durch gezielte Marketingmaßnahmen kann das Unternehmen eine positive Wahrnehmung bei den Kunden und der Öffentlichkeit erzielen. Ein weiteres Ziel des Marketings ist es, den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen zu steigern. Hierbei geht es darum, potenzielle Kunden auf das Angebot aufmerksam zu machen und sie zum Kauf zu motivieren. Hierfür kommen verschiedene Instrumente wie Werbung, Promotion-Aktionen oder Verkaufsförderung zum Einsatz. Ein weiteres wichtiges Ziel des Marketings ist es, die Kundenzufriedenheit sicherzustellen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Hierbei spielen Aspekte wie Servicequalität, Kundenservice oder individuelle Betreuung eine wichtige Rolle. Welche Arten des Marketings gibt es? Es gibt verschiedene Arten von Marketing, die Unternehmen nutzen können, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben und zu verkaufen. Eine der bekanntesten Formen ist das traditionelle Marketing, welches Werbung in Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehwerbung beinhaltet. Eine weitere Art des Marketings ist das digitale Marketing, welches Online-Werbung auf Websites und sozialen Medien umfasst. In den letzten Jahren hat sich auch das Influencer-Marketing entwickelt, bei dem Unternehmen mit einflussreichen Personen zusammenarbeiten, um deren Follower zu erreichen. Eventmarketing ist eine weitere Möglichkeit für Unternehmen, ihre Produkte oder Dienstleistungen auf Messen oder Veranstaltungen zu präsentieren. Content-Marketing konzentriert sich darauf, Inhalte wie Artikel oder Videos bereitzustellen, um Kunden anzuziehen und sie über Produkte oder Dienstleistungen zu informieren. Guerilla-Marketing kann eine kreative Möglichkeit sein, um Aufmerksamkeit für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erregen. Zusätzlich gibt es auch noch Direktmarketing wie E-Mail- oder Postkartenwerbung sowie Telefonmarketing. Wie Marketing unsere Bedürfnisse weckt Im heutigen Konsum-Zeitalter ist Marketing allgegenwärtig und beeinflusst unser Kaufverhalten auf verschiedene Art und Weisen. Eine der grundlegenden Taktiken, die das Marketing einsetzt, um unsere (scheinbaren) Bedürfnisse zu wecken, ist die Schaffung von Wünschen durch Werbung. Unternehmen nutzen verschiedene Kanäle wie Fernsehen, Radio oder Online-Medien, um ihre Produkte zu bewerben und uns zu überzeugen, dass wir sie brauchen. Das Ziel des Marketings ist es immer, den Kunden zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung zu bewegen. Daher müssen Marketing-Manager ständig neue Strategien entwickeln, um Kunden anzulocken und zufriedenzustellen. Es gibt verschiedene Instrumente im Marketing-Mix wie Produkt-, Preis-, Platzierungs- und Promotionstrategien. Wie uns Marken beeinflussen wollen Marketing ist allgegenwärtig. Es begleitet uns jeden Tag und überall: nicht nur im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung oder auch auf Social-Media-Plattformen wie Instagram oder Facebook sondern auch auf Plakaten auf dem Weg zur Arbeit. Marketing beeinflusst sowohl unser Kaufverhalten als auch unsere Entscheidungen &#8211; oft unbewusst. Die Macht der Werbung ist enorm und Marken setzen alles daran, um Kunden zu gewinnen. Mit gezielter Werbung wollen sie uns davon überzeugen, dass wir ihr Produkt unbedingt brauchen. Der Marketing-Mix spielt hierbei eine wichtige Rolle: Unternehmen nutzen verschiedene Instrumente wie das Product-Placement oder Rabatte, um ihre Produkte in den Vordergrund zu stellen und die Kunden zum Kauf zu animieren. Aber auch die Gestaltung von Verpackungen oder das Design von Produkten können unser Kaufverhalten beeinflussen. Doch warum fallen wir immer wieder auf diese Tricks herein? Oftmals sind es unsere Emotionen, die das Marketing ausnutzt &#8211; sei es durch bestimmte Farben, Musik oder Bilder in der Werbung. Und auch Influencer haben mittlerweile eine große Macht im Marketing: Durch ihre Reichweite können sie Produkte ins Rampenlicht stellen und so massiv das Kaufverhalten ihrer Follower beeinflussen. Es liegt also an uns selbst bewusster einzukaufen und unser Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen &#8211; denn am Ende haben wir als Kunde immer noch die Macht zu entscheiden, was wir ... <a title="Verführt und manipuliert: Wie das Marketing uns dazu bringt, Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen!" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/verfuehrt-und-manipuliert-wie-das-marketing-uns-dazu-bringt-dinge-zu-kaufen-die-wir-nicht-brauchen/" aria-label="Mehr Informationen über Verführt und manipuliert: Wie das Marketing uns dazu bringt, Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen!">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/12/apparel-1850804_640.jpg" alt="Auf dem Bild befindet sich ein Schaufenster eines Lederwaren-Geschäfts. Im Schaufenster befinden sich handtaschen." class="wp-image-780" style="width:357px;height:247px" width="357" height="247" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/12/apparel-1850804_640.jpg 640w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/12/apparel-1850804_640-300x207.jpg 300w" sizes="(max-width: 357px) 100vw, 357px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/pexels-2286921/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1850804">Pexels</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1850804">Pixabay</a></figcaption></figure>



<p>Du denkst, Du bist immun gegen Werbung und Marketing-Tricks? Bist Du Dir sicher? Das Marketing ist ein mächtiges Werkzeug, das uns dazu bringt, Dinge zu kaufen, die wir eigentlich nicht brauchen. In diesem Blogbeitrag erfährst du mehr über die Grundlagen des Marketings, wie Unternehmen Kunden manipulieren und wie Du Dich dagegen wehren kannst. Lies weiter, um mehr Informationen zu erhalten und ein besseres Verständnis für die Marketing-Methoden zu bekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was genau ist Marketing?</h3>



<p>Marketing ist ein Begriff, der sich auf die Aktivitäten und Strategien bezieht, die Unternehmen anwenden, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu fördern oder zu verkaufen. Es ist eine Disziplin, die sich mit der Identifizierung und Erfüllung von Kundenbedürfnissen beschäftigt. </p>



<p>Die Marketingstrategie wird oft durch Marktforschung unterstützt. Hierbei werden Informationen über den Markt gesammelt, um eine bessere Vermarktung des Produkts zu erreichen. Marketing kann in verschiedenen Formen auftreten, wie zum Beispiel Werbung, Verkaufsförderung und Public Relations. </p>



<p>Marketing kann auch als eine Art Kommunikation zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden betrachtet werden. Es soll das Bewusstsein für ein Produkt oder eine Dienstleistung hervorbringen und den Kaufimpuls beim Kunden auslösen. Ziel des Marketings ist es in der Regel, den Umsatz eines Unternehmens zu steigern und seine Marktposition zu verbessern. </p>



<p>Um erfolgreiches Marketing betreiben zu können, müssen Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe kennen und verstehen. Eine gute Marketingstrategie muss darauf ausgerichtet sein, diese Bedürfnisse zu erfüllen und gleichzeitig einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing">vgl</a>.).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was macht man in Marketing?</h3>



<p>Marketing umfasst alle Aktivitäten, die dazu dienen, das Bewusstsein für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu schärfen und den Verkauf zu fördern. Das wird durch verschiedene Maßnahmen erreicht, z.B. durch Werbung, Promotion-Aktionen, Social-Media-Marketing oder Events. </p>



<p>Zu den Aufgaben im Marketing gehört es auch, Zielgruppen zu identifizieren und gezielte Marketingstrategien zu entwickeln. Es geht darum, die Bedürfnisse und Wünsche potenzieller Kunden zu verstehen und darauf basierend passende Angebote zu entwickeln. </p>



<p>Ein wichtiger Aspekt des Marketings ist auch die Analyse von Markt- und Wettbewerbsdaten. Hierbei werden Trends und Entwicklungen auf dem Markt beobachtet und ausgewertet, um das eigene Angebot entsprechend anzupassen. </p>



<p>Im Online-Marketing spielt Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Hierbei geht es darum, die Sichtbarkeit der eigenen Website in Suchmaschinen wie Google oder Bing zu erhöhen. Eine weitere wichtige Aufgabe im Marketing ist das Branding. Hierbei wird versucht, eine Marke aufzubauen und diese langfristig erfolgreich am Markt zu positionieren.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Ziele hat das Marketing?</h3>



<p>Eines der wichtigsten Ziele des Marketings ist es, den Markt zu analysieren und die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu erfassen. Auf dieser Basis können dann passende Produkte oder Dienstleistungen entwickelt werden, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen. Ein weiteres Ziel des Marketings ist es, das Image eines Unternehmens aufzubauen und zu verbessern. </p>



<p>Durch gezielte Marketingmaßnahmen kann das Unternehmen eine positive Wahrnehmung bei den Kunden und der Öffentlichkeit erzielen. Ein weiteres Ziel des Marketings ist es, den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen zu steigern. </p>



<p>Hierbei geht es darum, potenzielle Kunden auf das Angebot aufmerksam zu machen und sie zum Kauf zu motivieren. Hierfür kommen verschiedene Instrumente wie Werbung, Promotion-Aktionen oder Verkaufsförderung zum Einsatz. </p>



<p>Ein weiteres wichtiges Ziel des Marketings ist es, die Kundenzufriedenheit sicherzustellen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Hierbei spielen Aspekte wie Servicequalität, Kundenservice oder individuelle Betreuung eine wichtige Rolle. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Arten des Marketings gibt es?</h3>



<p>Es gibt verschiedene Arten von Marketing, die Unternehmen nutzen können, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben und zu verkaufen. Eine der bekanntesten Formen ist das traditionelle Marketing, welches Werbung in Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehwerbung beinhaltet. </p>



<p>Eine weitere Art des Marketings ist das digitale Marketing, welches Online-Werbung auf Websites und sozialen Medien umfasst. In den letzten Jahren hat sich auch das Influencer-Marketing entwickelt, bei dem Unternehmen mit einflussreichen Personen zusammenarbeiten, um deren Follower zu erreichen. </p>



<p>Eventmarketing ist eine weitere Möglichkeit für Unternehmen, ihre Produkte oder Dienstleistungen auf Messen oder Veranstaltungen zu präsentieren. Content-Marketing konzentriert sich darauf, Inhalte wie Artikel oder Videos bereitzustellen, um Kunden anzuziehen und sie über Produkte oder Dienstleistungen zu informieren. </p>



<p>Guerilla-Marketing kann eine kreative Möglichkeit sein, um Aufmerksamkeit für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erregen. Zusätzlich gibt es auch noch Direktmarketing wie E-Mail- oder Postkartenwerbung sowie Telefonmarketing. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie Marketing unsere Bedürfnisse weckt</h3>



<p>Im heutigen Konsum-Zeitalter ist Marketing allgegenwärtig und beeinflusst unser Kaufverhalten auf verschiedene Art und Weisen. Eine der grundlegenden Taktiken, die das Marketing einsetzt, um unsere (scheinbaren) Bedürfnisse zu wecken, ist die Schaffung von Wünschen durch Werbung. Unternehmen nutzen verschiedene Kanäle wie Fernsehen, Radio oder Online-Medien, um ihre Produkte zu bewerben und uns zu überzeugen, dass wir sie brauchen. </p>



<p>Das Ziel des Marketings ist es immer, den Kunden <a href="https://simpleandslowliving.de/impulskaeufe-stoppen/#Kann_ich_zum_rationalen_Konsumenten_werden">zum Kauf eines Produkts</a> oder einer Dienstleistung zu bewegen. Daher müssen Marketing-Manager ständig neue Strategien entwickeln, um Kunden anzulocken und zufriedenzustellen. Es gibt verschiedene Instrumente im Marketing-Mix wie Produkt-, Preis-, Platzierungs- und Promotionstrategien. </p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie uns Marken beeinflussen wollen</h3>



<p>Marketing ist allgegenwärtig. Es begleitet uns jeden Tag und überall: nicht nur im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung oder auch auf Social-Media-Plattformen wie Instagram oder Facebook sondern auch auf Plakaten auf dem Weg zur Arbeit. Marketing beeinflusst sowohl unser Kaufverhalten als auch unsere Entscheidungen &#8211; oft unbewusst. Die Macht der Werbung ist enorm und Marken setzen alles daran, um Kunden zu gewinnen. Mit gezielter Werbung wollen sie uns davon überzeugen, dass wir ihr Produkt unbedingt brauchen. </p>



<p>Der Marketing-Mix spielt hierbei eine wichtige Rolle: Unternehmen nutzen verschiedene Instrumente wie das Product-Placement oder Rabatte, um ihre Produkte in den Vordergrund zu stellen und die Kunden zum Kauf zu animieren. Aber auch die Gestaltung von Verpackungen oder das Design von Produkten können unser Kaufverhalten beeinflussen. </p>



<p>Doch warum fallen wir immer wieder auf diese Tricks herein? Oftmals sind es unsere Emotionen, die das Marketing ausnutzt &#8211; sei es durch bestimmte Farben, Musik oder Bilder in der Werbung. Und auch Influencer haben mittlerweile eine große Macht im Marketing: Durch ihre Reichweite können sie Produkte ins Rampenlicht stellen und so massiv das Kaufverhalten ihrer Follower beeinflussen. </p>



<p>Es liegt also an uns selbst bewusster einzukaufen und unser Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen &#8211; denn am Ende haben wir als Kunde immer noch die Macht zu entscheiden, was wir kaufen möchten!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie Rabatte und Sonderaktionen uns zum Kauf verleiten</h3>



<p>Hast du schon mal ein Angebot gesehen und konntest nicht widerstehen? Das Marketing macht sich unsere Schwächen zunutze und verleitet uns mit Rabatten und Sonderaktionen zum Kauf. Dabei werden verschiedene Grundlagen des Marketings genutzt, um Kunden anzulocken. </p>



<p>Unternehmen setzen auf den sogenannten Marketing-Mix, der aus den <a href="https://studyflix.de/wirtschaft/marketing-5223">vier P&#8217;s</a> besteht: Produkt, Preis, Promotion und Placement. Mit diesen Instrumenten wird das Vertriebsmanagement gesteuert und das Unternehmen kann neue Kunden gewinnen. </p>



<p>Besonders im Online-Bereich gibt es viele Möglichkeiten für Unternehmen, gezielt ihre Zielgruppe anzusprechen &#8211; sei es durch Werbung auf Google oder in Sozialen Netzwerken wie YouTube oder Instagram. Doch auch im stationären Handel lauern Verlockungen an jeder Ecke. Hier werden oft manipulative Werbestrategien eingesetzt, um uns zu unnötigen Käufen zu verführen. </p>



<p>Die klassischen 4 P&#8217;s im Marketing wurden mittlerweile durch 3 weitere P&#8217;s ersetzt: People, Process und Physical-Facilities. People ist dem Umstand geschuldet, dass die Unternehmen erkannt haben, dass sie zum Verkauf hochpreisiger Produkte hochqualifizierte Verkäufer benötigen. Process bezieht sich auf die innere Planung der Unternehmen. Die Physical-Facilities beziehen sich auf die Nutzung optimaler Produktions- und Verkaufsstätten (<a href="https://sevdesk.de/lexikon/marketing-mix/#klassiker">vgl</a>.) </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie Marketing unsere Gefühle ausnutzt</h3>



<p>Hast du dich schon einmal gefragt, warum Dir bestimmte Werbungen ein gutes Gefühl geben oder dich sogar zu Tränen rühren? Das liegt daran, dass das Marketing gezielt unsere Emotionen anspricht und ausnutzt. Durch den Einsatz von emotionalen Bildern, Musik oder Geschichten versuchen Unternehmen, eine Verbindung zu ihren Kunden herzustellen und sie so natürlich zum Kauf ihrer Produkte zu bewegen. Dabei geht es nicht nur um das eigentliche Produkt selbst, sondern auch um die Erfüllung unserer Bedürfnisse und Wünsche. </p>



<p>Wenn wir uns glücklich fühlen, sind wir eher bereit, Geld auszugeben und emotionale Entscheidungen zu treffen. Die Marketing-Industrie nutzt dieses Wissen geschickt aus und setzt dabei auf verschiedene Techniken wie beispielsweise Storytelling oder Influencer-Marketing. Es ist wichtig zu verstehen, dass unser Kaufverhalten oft von unseren Emotionen gesteuert wird und dass es im Interesse der Unternehmen liegt, diese gezielt anzusprechen. Indem wir uns dieser Tatsache bewusst sind und permanent unsere eigenen Bedürfnisse hinterfragen, können wir manipulatives Marketing durchschauen und bewusster konsumieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Influencer-Marketing: Wie Social Media Stars unser Kaufverhalten beeinflussen</h3>



<p>Hast du dich schon einmal gefragt, warum du bestimmte Produkte kaufst oder warum du auf Social Media Plattformen stundenlang in Posts und Stories von Influencern scrollst? Der Grund dafür liegt oft im Marketing. Unternehmen nutzen gezielt verschiedene Methoden, um unsere Bedürfnisse zu wecken und uns zum Kauf zu verleiten. </p>



<p>Einer dieser Methoden ist das Influencer-Marketing. Hierbei arbeiten Unternehmen mit Social Media Stars zusammen, die durch ihre Reichweite eine große Macht haben, unsere Kaufentscheidungen zu beeinflussen. In Deutschland gibt es mittlerweile zahlreiche Influencer, die sich als Marke etabliert haben und Millionen an Followern haben. </p>



<p>Sie zeigen Produkte in ihren Beiträgen oder Stories und sprechen Empfehlungen aus. Dadurch entsteht bei vielen Kunden das Gefühl einer persönlichen Bindung zum Influencer und sie vertrauen dessen Meinung und Empfehlungen. </p>



<p>Unternehmen setzen auf die neuen Möglichkeiten des Online-Marketings und nutzen Videos oder Bilder der Influencer für ihre Werbekampagnen. Es kann schwierig sein, zwischen echter Empfehlung und bezahlter Zusammenarbeit zu unterscheiden. </p>



<p>Influencer-Marketing ist ein bedeutender Teil des modernen Marketings geworden &#8211; viele Unternehmen setzen darauf, um neue Zielgruppen zu erreichen oder Kundenbindung zu stärken. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Täuschung durch Produktplatzierungen und Schleichwerbung im Marketing</h3>



<p>Du denkst vielleicht, dass du immun gegen Marketing-Tricks bist und dass du immer weißt, wann dir etwas verkauft wird. Das ist häufig nicht so. Produktplatzierungen und Schleichwerbung sind nur zwei der Methoden, die Unternehmen verwenden, um ihre Produkte zu bewerben</p>



<p>Wenn du zum Beispiel eine TV-Sendung anschaust und plötzlich bestimmte Getränke oder bestimmte Snacks mehrfach auftauchen, kann es sein, dass diese Produkte subtil platziert werden. Das Gleiche gilt für Social-Media-Beiträge oder Online-Videos &#8211; manchmal werden Marken in diese Inhalte integriert, ohne dass sie als Werbung erkennbar sind. </p>



<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass solche Täuschungen darauf abzielen, dein Kaufverhalten zu beeinflussen und dich dazu zu bringen, Dinge zu kaufen, die du eigentlich nicht brauchst. Als Kunde solltest du also immer wachsam bleiben und versuchen herauszufinden, welche Absichten hinter bestimmten Inhalten stehen &#8211; auch wenn sie auf den ersten Blick harmlos erscheinen mögen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Einfluss von Farben und Design auf unser Kaufverhalten</h3>



<p>Farben und Design sind wichtige Faktoren im Marketing. Sie können unser Kaufverhalten beeinflussen, ohne dass wir es merken. Unternehmen setzen gezielt Farben ein, um Emotionen bei den Kunden auszulösen und somit eine positive Assoziation mit ihrem Produkt zu schaffen. Zum Beispiel wird die Farbe Rot oft in der Lebensmittelbranche eingesetzt, da sie Hungergefühle auslöst. Aber auch das Design spielt eine wichtige Rolle beim Kaufverhalten. </p>



<p>Eine ansprechende Verpackung kann dazu führen, dass wir ein Produkt wählen, obwohl es teurer ist als die Konkurrenz. Das verdeutlicht: Die Macht des Marketings reicht weit über die eigentliche Werbung hinaus. Es geht darum, uns als Konsumenten emotional zu erreichen und uns Unbewusstes bewusst machen &#8211; dass wir etwas brauchen oder wollen, was wir eigentlich nicht benötigen oder worüber wir uns vorher keine Gedanken gemacht haben. </p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Manipulative Werbestrategien im Supermarkt: Tricks, die wir oft nicht bemerken</h3>



<p>Hast du dich schon einmal gefragt, warum du im Supermarkt oft mehr kaufst als geplant? Hier kommen die manipulativen Werbestrategien ins Spiel. Diese Tricks werden von den Unternehmen genutzt, um uns zum Kauf bestimmter Produkte zu verleiten. Dabei geht es nicht nur um Rabatte und Sonderaktionen, sondern auch um subtile Signale wie Farben und Design, die unser Unterbewusstsein ansprechen. Oftmals bemerken wir diese Strategien gar nicht bewusst. </p>



<p>Zum Beispiel können bestimmte Platzierungen von Produkten oder das Anbringen eines &#8222;neuen&#8220; Stickers auf der Verpackung unsere Aufmerksamkeit erregen und uns dazu bringen, das Produkt zu kaufen, obwohl wir es eigentlich nicht brauchen. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese manipulativen Werbestrategien Teil des Marketing-Mix sind und von professionellen Managern gezielt eingesetzt werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Online-Shopping als Falle des Marketings &#8211; wie wir zu unnötigen Käufen verführt werden</h3>



<p>Online-Shopping ist für viele Menschen mittlerweile zur Normalität geworden. Doch wir sollten uns bewusst sein, dass es auch eine Falle des Marketings darstellt. Durch gezielte Werbemaßnahmen und verlockende Angebote werden wir zum Kauf von Dingen verführt, die wir eigentlich nicht brauchen. Das Marketing nutzt dabei verschiedene Tricks, um unser Kaufverhalten zu beeinflussen. </p>



<p>Ein Beispiel dafür sind personalisierte Werbeanzeigen bei Google oder auf Social-Media-Plattformen, die auf unsere Interessen abgestimmt sind und uns so dazu bringen sollen, bestimmte Produkte zu kaufen. Auch das Design von Online-Shops spielt eine wichtige Rolle: Farben und Layouts können unser Unterbewusstsein ansprechen und uns emotional beeinflussen. </p>



<p>Die Bequemlichkeit des Online-Shoppings wird zusätzlich genutzt, um uns schnell und impulsiv zu machen &#8211; mit einem Klick ist der Kauf getätigt und oft haben wir danach ein schlechtes Gewissen oder bereuen den Kauf sogar. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Du hast die Macht! Bewusstes Konsumieren gegen manipulatives Marketing</h3>



<p>Du hast nun alle wichtigen Informationen zum Thema manipulatives Marketing und dessen Auswirkungen auf unser Kaufverhalten kennengelernt. Doch was kannst du jetzt tun, um dich davor zu schützen? Das Bewusstsein für die verschiedenen Strategien des Marketings ist bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist es auch, sich kritisch mit den eigenen Konsumgewohnheiten auseinanderzusetzen und gezielt nach Informationen zu suchen, statt blindlings Werbeversprechen zu glauben. </p>



<p>Denn letztendlich hast du als Kunde die Macht, dein Verhalten zu ändern und bewusster zu konsumieren. Unternehmen müssen sich darauf einstellen und ihre Marketingstrategien anpassen, um Kunden nicht länger durch Manipulation, sondern durch Qualität und Transparenz von ihren Produkten zu überzeugen. Es liegt also in der Hand jedes Einzelnen, eine Veränderung im Markt herbeizuführen und manipulatives Marketing keine Chance mehr zu geben. Sei kritisch gegenüber Werbung und halte Ausschau nach verlässlichen Informationen &#8211; denn nur so kannst du langfristig von deinen Einkäufen profitieren!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen:</h2>



<p>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing">https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing</a></li>



<li><a href="https://sevdesk.de/lexikon/marketing-mix/#klassiker">https://sevdesk.de/lexikon/marketing-mix/#klassiker</a></li>



<li><a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435">https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435</a></li>



<li><a href="https://studyflix.de/wirtschaft/marketing-5223">https://studyflix.de/wirtschaft/marketing-5223</a></li>
</ul>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fverfuehrt-und-manipuliert-wie-das-marketing-uns-dazu-bringt-dinge-zu-kaufen-die-wir-nicht-brauchen%2F&amp;linkname=Verf%C3%BChrt%20und%20manipuliert%3A%20Wie%20das%20Marketing%20uns%20dazu%20bringt%2C%20Dinge%20zu%20kaufen%2C%20die%20wir%20nicht%20brauchen%21" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_twitter" href="https://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fverfuehrt-und-manipuliert-wie-das-marketing-uns-dazu-bringt-dinge-zu-kaufen-die-wir-nicht-brauchen%2F&amp;linkname=Verf%C3%BChrt%20und%20manipuliert%3A%20Wie%20das%20Marketing%20uns%20dazu%20bringt%2C%20Dinge%20zu%20kaufen%2C%20die%20wir%20nicht%20brauchen%21" title="Twitter" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_whatsapp" href="https://www.addtoany.com/add_to/whatsapp?linkurl=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fverfuehrt-und-manipuliert-wie-das-marketing-uns-dazu-bringt-dinge-zu-kaufen-die-wir-nicht-brauchen%2F&amp;linkname=Verf%C3%BChrt%20und%20manipuliert%3A%20Wie%20das%20Marketing%20uns%20dazu%20bringt%2C%20Dinge%20zu%20kaufen%2C%20die%20wir%20nicht%20brauchen%21" title="WhatsApp" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_pinterest" href="https://www.addtoany.com/add_to/pinterest?linkurl=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fverfuehrt-und-manipuliert-wie-das-marketing-uns-dazu-bringt-dinge-zu-kaufen-die-wir-nicht-brauchen%2F&amp;linkname=Verf%C3%BChrt%20und%20manipuliert%3A%20Wie%20das%20Marketing%20uns%20dazu%20bringt%2C%20Dinge%20zu%20kaufen%2C%20die%20wir%20nicht%20brauchen%21" title="Pinterest" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Fsimpleandslowliving.de%2Fverfuehrt-und-manipuliert-wie-das-marketing-uns-dazu-bringt-dinge-zu-kaufen-die-wir-nicht-brauchen%2F&#038;title=Verf%C3%BChrt%20und%20manipuliert%3A%20Wie%20das%20Marketing%20uns%20dazu%20bringt%2C%20Dinge%20zu%20kaufen%2C%20die%20wir%20nicht%20brauchen%21" data-a2a-url="https://simpleandslowliving.de/verfuehrt-und-manipuliert-wie-das-marketing-uns-dazu-bringt-dinge-zu-kaufen-die-wir-nicht-brauchen/" data-a2a-title="Verführt und manipuliert: Wie das Marketing uns dazu bringt, Dinge zu kaufen, die wir nicht brauchen!"></a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Innere Ruhe durch äußere Ordnung</title>
		<link>https://simpleandslowliving.de/innere-ruhe-durch-aeussere-ordnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 23:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entrümpeln]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ordnung ist das halbe Leben&#8220;. Stimmt das wirklich? kann Ordnung uns im Alltag hilfreich sein und Freiraum und Freiheit bieten? Unser Leben als Jäger und Sammler Seit es Menschen gibt, sammeln diese Dinge, später gingen sie sogar Jagen. Jagen und Sammeln entstammen dem Selbsterhaltungstrieb. Hierdurch wurde versucht den Fortbestand der eigenen Art zu sichern, insofern Kenntnisse zu Anbaumethoden nicht vorhanden oder nicht anwendbar waren. Wir gehören zu einer der ersten Generationen in Deutschland, die noch nie Hunger oder Durst erleiden mussten. Einen Zwang zu jagen oder zu sammeln, gibt es nicht mehr. Kaum einer von uns ist auf das Sammeln von Holz angewiesen, um seine Wohnung zu beheizen. Diejenigen unter uns, die ihr Haus mit Holz heizen lassen sich dieses in der Regel liefern. Abendteurer und sparsame Menschen kaufen Bäume bei Pächtern auf oder sie pachten selbst ein Stück Wald. Das ist aber eher die Ausnahme Überleben sichern Während noch vor 100 Jahren das Sammeln und Aufheben bestimmter Gegenstände maßgeblich zum Überleben beigetragen hat, besteht diese Notwendigkeit nicht mehr. Wir müssen nicht mehr zwangsläufig Lebensmittel lagern, um über den Winter zu kommen und das Vieh zu füttern. Dennoch ist die Leidenschaft Dinge zu besitzen und zu behalten in uns geblieben. Noch heute existiert der Spruch &#8222;Besser haben als brauchen&#8220;. Ein Großteil der Dinge, die wir besitzen, brauchen wir nicht wirklich, bei vielen Dingen bilden wir uns ein, dass wir sie benötigen. Im Gegensatz zu früher stehen wir einer scheinbar unendlichen Auswahl an Waren und Dienstleistungen gegenüber. Die Marketingabteilungen dieser Firmen geben alles, um uns davon zu überzeugen, dass wir einen Föhn für 300 Euro benötigen, weil nur dieser den Ansprüchen unserer Haare gerecht wird. Warum ein Zuviel unsere Ordnung gefährdet Je mehr wir besitzen, umso mehr Dinge können wir im alltäglichen Leben benutzen, nicht ordnungsgemäß verräumen oder verlegen. Je mehr Dinge wir besitzen, umso mehr Gedanken müssen wir uns um die Ordnung machen. Wirkliche Unordnung entsteht in den meisten Fällen genau dann, wenn mehr Zeugs als Platz existiert. Wir müssen alle Dinge, die wir besitzen, aufbewahren. In einigen Fällen ist es ausreichend, wenn wir diese in einen Schrank oder Regal legen. Aber gerade, wenn es sich um Kleinteile handelt oder Dein Schrank zum Gemischtwarenladen wird, gefährden diese Dinge unsere Ordnung. Wir wissen, dass wir diesen einen vollgestopften Schrank besitzen, der dringend entrümpelt werden müsste, weil alles, sobald wir etwas suchen oder entnehmen, durcheinander fällt. Entrümpeln: Warum es uns nicht nur von Zeugs befreien ist Wenn Du in einer vollgestopften Wohnung lebst, wirst Du sicher bereits öfter das Gefühl gehabt haben, dass Dir quasi die Luft zum Atmen fehlt. Die Freude über die Dinge, die sich in der Wohnung befinden, ist längst verflogen, meist bereits kurz nach dem Kauf. Um Ordnung herstellen zu können, muss meist zunächst entrümpelt werden. Der Prozess des Entrümpelns geht weit über das einfache Loswerden von unnötigem Besitz hinaus. Es befreit nicht nur physisch, sondern auch mental, weil der reduzierte Besitzstand ordentlich verstaut und aufbewahrt werden kann. Die Herstellung von Ordnung ist hierdurch wesentlich einfacher geworden. Der Besitz von Dingen, die wir nicht brauchen, kann eine Belastung für unser Unterbewusstsein sein. Das Loslassen von überflüssigem Ballast schafft Raum für positive Energie und ermöglicht es uns, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Hier findest Du Tipps zum Entrümpeln und hier erhältst Du Informationen, wie die entrümpelten Artikel entsorgt werden oder ein zweites Leben erhalten. Entrümplungsmethoden Zum Entrümpeln stehen Dir verschiedene Methoden zur Verfügung. Marie Kondo ist eine der bekanntesten Expertinnen auf diesem Gebiet. Ihre KonMari-Methode, die darauf abzielt, nur das zu behalten, was Freude bringt, hat Millionen von Menschen weltweit inspiriert, ihre Häuser zu entrümpeln und ihre Beziehung zu Besitz zu überdenken. Neben den bekannten Büchern &#8222;Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert&#8220;, &#8222;Magic Cleaning 2: Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben&#8220; und &#8222;Alles in Ordnung: Dein praktischer KonMari-Begleiter für Wohnung und Leben&#8220; gibt es für alle die die Bücher nicht lesen möchten auf Netflix die Serie &#8222;Aufräumen mit Marie Kondo&#8220; und &#8222;Glück und Freude mit Marie Kondo&#8220; Du kannst natürlich auch andere Entrümplungsmethoden wählen oder Freestyle an die Sache rangehen. Allerdings sind Methoden wie die KonMari-Methode bereits erprobt, d.h. die Fehler haben die anderen bereits gemacht. Zudem halte ich diese Methode für eine faire Sache, da Du die Dinge behalten kannst, die Dir Freude bereiten. Natürlich besteht hier die Gefahr, dass zu viele Dinge &#8222;Freude&#8220; bereiten. Ehrliche, offene und erbarmungslose Reflektion ist die Grundvoraussetzung für diese Methode und um Ordnung in Dein Zuhause zu bekommen. So schlimm ist es bei mir nicht Falls Du in die Netflix-Serie von Marie Kondo geschaut hast, wirst Du vermutlich zu dem Schluss kommen, dass Du nicht in einem mit Ramsch voll gemüllten Haus lebst und sowieso wesentlich weniger besitzt. Natürlich gehe ich davon aus, dass bei der KonMari-Serie nur Extremfälle gewählt wurden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Amerikaner noch weniger als die Deutschen über ihren Konsum nachdenken. Es werden also noch mehr unnötige Gegenstände angehäuft als es in Deutschland der Fall ist. Zudem ist der kulturelle Umgang mit Besitz ein klein wenig anders als in Deutschland. Während Amerikaner gerne zeigen, was sie haben und sich über Konsum definieren, wird dieser in Deutschland nicht ganz so offen dargestellt. Auch wenn bei dir nicht alle Schränke überquellen und die Vielzahl deiner Dinge dich unfreiwillig zu Fall bringen, wird es Gründe geben, warum Du diesen Artikel liest. Ordnungssysteme installieren Ein entscheidender Schritt in Richtung äußere Ordnung ist die Installation eines effektiven Ordnungssystems oder sogar von Mehreren verschiedenen Räumen. Das Ziel ist es, einen Platz für alles zu haben und sicherzustellen, dass jeder Gegenstand seinen festen Platz hat, an den Du ihn nach Gebrauch zurücklegen kannst. Die Ordnung erleichtert nicht nur den Zugang zu den Dingen, sondern sie trägt auch dazu bei, dass sie erhalten bleibt. Du hast verschiedene Möglichkeiten, Ordnungssysteme zu gestalten. Das übergeordnete Ziel ist jedoch, dass Du den Überblick über die Dinge hast und das du an Dinge herankommst, die hinten liegen, ohne dass Du alles, was davor steht, durcheinander wirfst. Bei mir haben sich Schubladenboxen durchgesetzt. Diese besitze ich ... <a title="Innere Ruhe durch äußere Ordnung" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/innere-ruhe-durch-aeussere-ordnung/" aria-label="Mehr Informationen über Innere Ruhe durch äußere Ordnung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/11/chair-1484853_640.jpg" alt="Auf dem Bild befindet sich ein Stuhl und ein Wäschekorb auf einem Holzboden vor einer weißen wand. Das Bild spiegelt die Ordnung in einem aufgeräumten Haushalt wieder" class="wp-image-772" style="width:286px;height:396px" width="286" height="396" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/11/chair-1484853_640.jpg 462w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/11/chair-1484853_640-217x300.jpg 217w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/sarahdorweiler-281486/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1484853">Sarah Dorweiler</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1484853">Pixabay</a></figcaption></figure>



<p>&#8222;Ordnung ist das halbe Leben&#8220;. Stimmt das wirklich? kann Ordnung uns im Alltag hilfreich sein und Freiraum und Freiheit bieten?</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Unser Leben als Jäger und Sammler</h2>



<p>Seit es Menschen gibt, sammeln diese Dinge, später gingen sie sogar Jagen. Jagen und Sammeln entstammen dem Selbsterhaltungstrieb. Hierdurch wurde versucht den Fortbestand der eigenen Art zu sichern, insofern Kenntnisse zu Anbaumethoden nicht vorhanden oder nicht anwendbar waren. </p>



<p>Wir gehören zu einer der ersten Generationen in Deutschland, die noch nie Hunger oder Durst erleiden mussten. Einen Zwang zu jagen oder zu sammeln, gibt es nicht mehr. Kaum einer von uns ist auf das Sammeln von Holz angewiesen, um seine Wohnung zu beheizen. Diejenigen unter uns, die ihr Haus mit Holz heizen lassen sich dieses in der Regel liefern. Abendteurer und sparsame Menschen kaufen Bäume bei Pächtern auf oder sie pachten selbst ein Stück Wald. Das ist aber eher die Ausnahme</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überleben sichern</h2>



<p>Während noch vor 100 Jahren das Sammeln und Aufheben bestimmter Gegenstände maßgeblich zum Überleben beigetragen hat, besteht diese Notwendigkeit nicht mehr. Wir müssen nicht mehr zwangsläufig Lebensmittel lagern, um über den Winter zu kommen und das Vieh zu füttern. Dennoch ist die Leidenschaft Dinge zu besitzen und zu behalten in uns geblieben.</p>



<p>Noch heute existiert der Spruch &#8222;Besser haben als brauchen&#8220;. Ein Großteil der Dinge, die wir besitzen, brauchen wir nicht wirklich, bei vielen Dingen bilden wir uns ein, dass wir sie benötigen. Im Gegensatz zu früher stehen wir einer scheinbar unendlichen Auswahl an Waren und Dienstleistungen gegenüber. Die Marketingabteilungen dieser Firmen geben alles, um uns davon zu überzeugen, dass wir einen Föhn für 300 Euro benötigen, weil nur dieser den Ansprüchen unserer Haare gerecht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ein Zuviel unsere Ordnung gefährdet</h2>



<p>Je mehr wir besitzen, umso mehr Dinge können wir im alltäglichen Leben benutzen, nicht ordnungsgemäß verräumen oder verlegen. Je mehr Dinge wir besitzen, umso mehr Gedanken müssen wir uns um die Ordnung machen. Wirkliche Unordnung entsteht in den meisten Fällen genau dann, wenn mehr Zeugs als Platz existiert. </p>



<p>Wir müssen alle Dinge, die wir besitzen, aufbewahren. In einigen Fällen ist es ausreichend, wenn wir diese in einen Schrank oder Regal legen. Aber gerade, wenn es sich um Kleinteile handelt oder Dein Schrank zum Gemischtwarenladen wird, gefährden diese Dinge unsere Ordnung. Wir wissen, dass wir diesen einen vollgestopften Schrank besitzen, der dringend entrümpelt werden müsste, weil alles, sobald wir etwas suchen oder entnehmen, durcheinander fällt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entrümpeln: Warum es uns nicht nur von Zeugs befreien ist</h2>



<p>Wenn Du in einer vollgestopften Wohnung lebst, wirst Du sicher bereits öfter das Gefühl gehabt haben, dass Dir quasi die Luft zum Atmen fehlt. Die Freude über die Dinge, die sich in der Wohnung befinden, ist längst verflogen, meist bereits kurz nach dem Kauf. Um Ordnung herstellen zu können, muss meist zunächst entrümpelt werden. </p>



<p>Der Prozess des Entrümpelns geht weit über das einfache Loswerden von unnötigem Besitz hinaus. Es befreit nicht nur physisch, sondern auch mental, weil der reduzierte Besitzstand ordentlich verstaut und aufbewahrt werden kann. Die Herstellung von Ordnung ist hierdurch wesentlich einfacher geworden. Der Besitz von Dingen, die wir nicht brauchen, kann eine Belastung für unser Unterbewusstsein sein. Das Loslassen von überflüssigem Ballast schafft Raum für positive Energie und ermöglicht es uns, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.</p>



<p><a href="https://simpleandslowliving.de/wenn-die-unordnung-ueberhand-nimmt/#more-390">Hier </a>findest Du Tipps zum Entrümpeln und <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Richtig-ausmisten-Tipps-zum-Entruempeln,entruempeln108.html">hier </a>erhältst Du Informationen, wie die entrümpelten Artikel entsorgt werden oder ein zweites Leben erhalten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Entrümplungsmethoden</h2>



<p>Zum Entrümpeln stehen Dir verschiedene Methoden zur Verfügung. Marie Kondo ist eine der bekanntesten Expertinnen auf diesem Gebiet. Ihre KonMari-Methode, die darauf abzielt, nur das zu behalten, was Freude bringt, hat Millionen von Menschen weltweit inspiriert, ihre Häuser zu entrümpeln und ihre Beziehung zu Besitz zu überdenken.</p>



<p>Neben den bekannten Büchern &#8222;Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert&#8220;, &#8222;Magic Cleaning 2: Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben&#8220; und &#8222;Alles in Ordnung: Dein praktischer KonMari-Begleiter für Wohnung und Leben&#8220; gibt es für alle die die Bücher nicht lesen möchten auf Netflix die Serie &#8222;Aufräumen mit Marie Kondo&#8220; und &#8222;Glück und Freude mit Marie Kondo&#8220;</p>



<p>Du kannst natürlich auch andere Entrümplungsmethoden wählen oder Freestyle an die Sache rangehen. Allerdings sind Methoden wie die KonMari-Methode bereits erprobt, d.h. die Fehler haben die anderen bereits gemacht. Zudem halte ich diese Methode für eine faire Sache, da Du die Dinge behalten kannst, die Dir Freude bereiten. Natürlich besteht hier die Gefahr, dass zu viele Dinge &#8222;Freude&#8220; bereiten. Ehrliche, offene und erbarmungslose Reflektion ist die Grundvoraussetzung für diese Methode und um Ordnung in Dein Zuhause zu bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So schlimm ist es bei mir nicht</h2>



<p>Falls Du in die Netflix-Serie von Marie Kondo geschaut hast, wirst Du vermutlich zu dem Schluss kommen, dass Du nicht in einem mit Ramsch voll gemüllten Haus lebst und sowieso wesentlich weniger besitzt. Natürlich gehe ich davon aus, dass bei der KonMari-Serie nur Extremfälle gewählt wurden. </p>



<p>Erschwerend kommt hinzu, dass die Amerikaner noch weniger als die Deutschen über ihren Konsum nachdenken. Es werden also noch mehr unnötige Gegenstände angehäuft als es in Deutschland der Fall ist. Zudem ist der kulturelle Umgang mit Besitz ein klein wenig anders als in Deutschland. Während Amerikaner gerne zeigen, was sie haben und sich über Konsum definieren, wird dieser in Deutschland nicht ganz so offen dargestellt.</p>



<p>Auch wenn bei dir nicht alle Schränke überquellen und die Vielzahl deiner Dinge dich unfreiwillig zu Fall bringen, wird es Gründe geben, warum Du diesen Artikel liest.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ordnungssysteme installieren</h2>



<p>Ein entscheidender Schritt in Richtung äußere Ordnung ist die Installation eines effektiven Ordnungssystems oder sogar von Mehreren verschiedenen Räumen. Das Ziel ist es, einen Platz für alles zu haben und sicherzustellen, dass jeder Gegenstand seinen festen Platz hat, an den Du ihn nach Gebrauch zurücklegen kannst. Die Ordnung erleichtert nicht nur den Zugang zu den Dingen, sondern sie trägt auch dazu bei, dass sie erhalten bleibt.</p>



<p>Du hast verschiedene Möglichkeiten, Ordnungssysteme zu gestalten. Das übergeordnete Ziel ist jedoch, dass Du den Überblick über die Dinge hast und das du an Dinge herankommst, die hinten liegen, ohne dass Du alles, was davor steht, durcheinander wirfst.</p>



<p>Bei mir haben sich Schubladenboxen durchgesetzt. Diese besitze ich in verschiedenen Formen und Größen. In der Küche und für meinen Nähkram nutze ich Holz und Plastik. Im Kleiderschrank nutze ich textile Faltboxen. In der Vorratskammer befinden sich unterschiedliche Boxen, teilweise Boxen aus dem Küchenbereich oder Kleiderschrank, die übrig geblieben sind oder zu einem späteren Zeitpunkt nicht benötigt wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sei Dir deiner Ordnung bewusst</h2>



<p>Wenn du Dinge in einen Schrank ablegst, die vielleicht noch einige Tage oder Wochen ordentlich dort stehen, dann wird es Dir sicher häufiger passieren, dass Du gar nicht mehr weißt, dass Du diese Dinge besitzt. Oder Du hast eine Ahnung, dass du Kerzen besitzt, diese befinden sich aber nicht dort, wo Du dachtest, dass sie seien, oder sie sind an verschiedenen Orten.</p>



<p>Neben dem Bewusstmachen der eigenen Ordnung solltest Du ein System entwickeln, dass Dir den Alltag erleichtert. So solltest Du die Artikel, die Du im Badezimmer benötigst, entweder direkt darin oder in der Nähe lagern. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschlossene Schränke mit Türen</h2>



<p>Die Art der Aufbewahrung kann ebenfalls einen großen Einfluss auf die optisch wahrgenommene Ordnung haben. Geschlossene Aufbewahrungen, wie Schränke mit Türen, verleihen dem Raum ein aufgeräumtes Aussehen, da sie den Blick auf den Inhalt verbergen. Das reduziert visuelle Ablenkungen und schafft eine beruhigende Atmosphäre.</p>



<p>Prinzipiell lässt es sich jedoch in Schubladen wesentlich besser Ordnung halten. In die Schränke solltest Du Boxen, wenn Du Kleinkram aufbewahrst. Diese Methode bietet sich natürlich nicht für Bücherschränke an. Hast Du allerdings in deinem Schrank verschiedenartige Artikel, solltest Du diese nach Kategorien in Boxen sortieren. Je nach Größe der Teile bietet es sich an, die Boxen zu unterteilen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ordnung halten</h2>



<p>Das Schaffen von Ordnung ist nur der erste Schritt. Um Deine innere Ruhe langfristig zu bewahren, ist es entscheidend, diese Ordnung beizubehalten. Das erfordert tägliche Gewohnheiten, wie das Zurückstellen von Gegenständen an ihren Platz und das regelmäßige Überprüfen und Aufräumen von Räumen.</p>



<p>Wenn Du einen großen Haushalt hast, kannst Du Körbe in den Zimmern aufstellen. In diese Körbe kommt alles, was aus diesem Zimmer wieder raus transportiert werden muss. Wenn Du effektiv Ordnung halten möchtest, solltest Du nie mit leeren Händen von A nach B gehen. Wenn Du sowieso in die Küche gehst, nimm die Kaffeetasse vom Couchtisch mit. Wenn Du zum Badezimmer gehst, nimm die Schmutzwäsche aus dem Schlafzimmer mit</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verlockungen entsagen: Keine Annahme unnötiger Geschenke, kein unreflektierter Kauf von neuen Dingen</h2>



<p>Die Verlockung, neue Dinge zu erwerben, kann Deine erreichte Ordnung schnell zunichtemachen. Du solltest bewusst auf unnötige Geschenke verzichten und Dich auf die wirklich notwendigen Dinge zu konzentrieren. Ein bewusster und nachhaltiger Konsum trägt nicht nur zur inneren Ruhe bei, sondern hat auch positive Auswirkungen auf die Umwelt.</p>



<p>Das Ablehnen von Geschenken ist sicher eine Kunst für sich. Natürlich möchten wir niemanden vor den Kopf stoßen und tun es trotzdem, wenn wir ein nett gemeintes Geschenk ablehnen. Bei Artikeln wie Cremes oder Lebensmitteln kannst Du diese entweder verbrauchen oder spenden. Es gibt kein Patentrezept zum eleganten Ablehnen unnötiger Gegenstände. Auch wenn Du sie spenden wirst, befinden sie sich eine Zeit im Haus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausmist- und Ordnungsintervalle festlegen</h2>



<p>Regelmäßige Ausmist- und Ordnungsintervalle sind entscheidend, um die äußere Ordnung aufrechtzuerhalten. Indem Du Dir bewusst Zeit dafür nimmst, Unnötiges loszuwerden und die Ordnung aufrechtzuerhalten, beschreitest Du einen Weg zu einer nachhaltigen Lebensweise.</p>



<p>Innere Ruhe durch äußere Ordnung zu erreichen, ist ein fortlaufender Prozess. Es erfordert Engagement, bewusstes Handeln und die Bereitschaft, sich von überflüssigem Ballast zu befreien. Doch die Belohnungen in Form von innerer Ausgeglichenheit und einem harmonischen Lebensraum sind den Aufwand mehr als wert.</p>
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		<title>Minimalistisch wohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2023 11:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalistisch wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bild von PIRO auf Pixabay Minimalistisch wohnen kann bedeuten, in einem Tiny House zu leben. Oder in einem Haus, einem Apartment oder auf einem Hausboot. Minimalistisch wohnen hat viele Facetten. Nicht zwangsläufig bedeutet Minimalismus im Wohnbereich, dass quasi keine Möbel vorhanden sind und die Wohnung lediglich 20 Quadratmeter misst. Im Minimalismus haben sich viele verschiedene Wohnformen herausgebildet, Minimalistisch Wohnen: das Tiny House Das Tiny House ist wohl die bekannteste, minimalistische Wohnform. Tiny Häuser waren lange Zeit die kleinsten Häuser, die Du erwerben konntest. Da es keine Definition gibt, wie viel Quadratmeter ein Tiny Haus haben sollte, findest Du am Markt Häuschen zwischen 10 und 50 Quadratmetern. Da ein Tiny House sich dadurch auszeichnet, dass es beweglich ist, sind die Außenmaße bei beweglichen Häusern auf 9 Meter Länge und vier Meter Höhe begrenzt. Die Gesamtlast von 3,5 Tonnen darf nicht überschritten werden (mehr Infos). In den USA werden Häuser, die weniger als 37 Quadratmeter messen als Tiny Houses kategorisiert. Gemeinsam mit Deutschland hat die USA, dass es keine einheitlichen Bestimmungen für die Genehmigung der Tiny Häuser gibt. In Deutschland werden neben der Begrifflichkeit Tiny Haus synonym die Bezeichnungen Mikrohaus, Kleinhaus oder Minihaus verwendet. Hürden auf dem Weg zum Tiny-Haus Das Deutsche Verkehrsrecht sieht das Bewegen von Tiny Häusern mit einer Breite unter 2,55 Metern und einer Höhe von weniger als 4 Metern ohne Sonderzulassung vor. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland viele Tiny Häuser mit den entsprechenden Maßen. Neben dem straßenrechtlichen Aspekt müssen baurechtliche Aspekte betrachtet werden. Tiny Häuser dürfen nicht auf allen Grundstücken stehen. Es gibt Städte und Gemeinden, die in ihren Bebauungsplänen keine Tiny Häuser vorsehen. Minimalistisch wohnen: die Kosten Die Planungen vor dem Bau sind ähnlich umfangreich wie bei einem normalen Haus. Während kleine Fertighäuser und gebrauchte Immobilien bereits unter 100.000 Euro für etwa 100 Quadratmeter erhältlich sind, kosten schlüsselfertige Tiny-Häuser je nach Größe zwischen 40.000 und 80.000 Euro. Tiny Häuser sind vergleichsweise teuer, meist werden sie individuell angepasst und Einbauten wie Küche oder Bad müssen ebenfalls an die kleinen Wohnräume angepasst werden. Teure Einbauten müssen unabhängig von der Wohnfläche erfolgen. Selbstverständlich kannst Du auch ein gebrauchtes Tiny Haus für weniger Geld erwerben. Oder Du wählst eine Variante, die Du selbst auf- oder ausbaust. Container- oder Modulhaus Ein Container- oder Modulhaus ist ein Fertighaus, das aus Containern gefertigt wird. Ein Containerhaus wird aus verschiedenen Modulen angefertigt und kann erweitert werden. Containerhäuser können an die gewünschte Größe angepasst werden. Sie sind jedoch nicht sehr günstig mit 2.000 bis 2.500 Euro pro schlüsselfertigem Quadratmeter. Demnach würde ein 50 Quadratmeter großes Haus zwischen 100.000 und 125.000 Euro kosten. Hinzu kommen Baunebenkosten und die Kosten für das Grundstück. Die Vorteile liegen in der individuellen Zusammenstellung der Module und der schnellen Anfertigung. Der Bau von Modulhäusern dauert zwischen 6 Wochen bis 5 Monate. Modulhäuser können zudem bei Bedarf demontiert und transportiert werden. Diese Wohnform wird gerne durch Menschen genutzt, die minimalistisch wohnen und gleichzeitig flexibel bleiben möchten (Quelle). Minimalistisch wohnen im eigenen Haus Auch in Häusern mit Flächen oberhalb der 100 Quadratmeter kannst Du minimalistisch wohnen. Prinzipiell bietet eine große Wohnfläche auch viel Platz zum Dinge horten. Wir neigen dazu, freie Flächen nutzen zu wollen. Daher ist ein großes Haus auch immer eine Einladung, die freien Flächen voll zu stellen. Wenn Du minimalistisch wohnen möchtest, musst Du dich an die Leere gewöhnen. Gerade in großen Räumen verändert sich die Akustik mit der Anzahl der Möbel. Möglicherweise musst Du dich erst daran gewöhnen, dass Du plötzlich deine Schritte stärker hörst oder die Stimmen hallen. Grundsätzlich haben wir ein akutes Wohnraumproblem. Die stetig wachsende Anzahl an Menschen sorgt für Enge und stark steigende Preise für Wohnraum in den Ballungsgebieten. Wenn Du bereits ein Haus besitzt, kann es durchaus sinnvoll sein, dieses zu behalten, auch wenn die Größe zunächst wenig minimalistisch erscheint. Wenn Du Deinen Besitz stark reduziert hast und Dich jetzt nicht mehr im großen, leeren Haus wohl fühlst, solltest Du die Wohnraumgröße an Deine aktuellen Bedürfnisse anpassen. Minimalistisch wohnen: Vorbereitungen Wenn Du noch nicht minimalistisch wohnst, das aber ändern möchtest, solltest Du folgendermaßen vorgehen: 1. Aussortieren Beschränke Dich auf die Dinge, die Du wirklich benötigst. Wenn Du sehr viel Kram besitzt, kann dieser Schritt ein wenig dauern. Du kannst hierbei Raum für Raum entrümpeln oder nach Kategorien sortieren. Diese Form des Ausmistens ist in der KonMari Methode beschrieben. Du sortierst beispielsweise Kleidung aus. Alle anderen Dinge interessieren Dich in diesem Moment nicht. Kleidung befindet sich zumeist in mehreren Zimmern: im Schlafzimmer, im Badezimmer, im Wohnzimmer, in den Kinderzimmern oder im Flur. 2. Dinge ordnen Ordne die Dinge so, dass du Zugang zu ihnen hast, wenn Du sie benötigst. Wenn Du Dinge nicht dort unterbringen kannst, wo Du sie benötigst, dann suche einen Platz in der Nähe. Gib den Dingen einen festen Platz. Unordnung entsteht immer nur dort, wo Dinge keinen festen Platz haben und Du mehr Gegenstände besitzt als Mobiliar, um diese unterzubringen. Wenn nach dem Aussortieren und Ordnen Dinge übrig sind, hast Du zwei Möglichkeiten: Du sortierst weiter aus oder du besorgst zusätzliche Schränke oder Kommoden, um diesen Dingen einen Platz zu geben. 3. Nutze Strukturen Nutze Muster und Strukturen, um Dein Zuhause zu gestalten. Trenne Dich von farblich nicht aufeinander abgestimmten Möbelstücken. Suche Dir zwischen 1-3 Grundfarben aus. Damit Dein Zuhause nicht zu unruhig wirkt, sollten dies gedeckte Farben sein. Pastelltöne eignen sich ebenfalls. Wenn Du sehr große, leere Räume hast, können farbliche Akzente passend sein. Auch ein Durchbruch des Stils mit einem bunten, farbigen Möbelstück ist möglich. Du solltest allerdings beachten, dass zu viele unterschiedliche Farben eine optische Unruhe schaffen. 4. Ertrage die Leere Wenn Du im großen Stil ausgemistet hast, ist das neue Gefühl, in einer leereren Wohnung zu leben, zunächst einmal ungewohnt. Fast instinktiv versuchen wir Lücken zu schließen, auch die Räumlichen. Platz der da ist, für den man bezahlt hat, soll natürlich auch sinnvoll genutzt werden. Nutze den Platz, den Du gewonnen hast für Sport oder genieße die Tatsache, dass Du kein Slalom mehr um deine Möbel laufen musst. 5. Setzte gezielt Akzente Ein Raum, Beige ... <a title="Minimalistisch wohnen" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/minimalistisch-wohnen/" aria-label="Mehr Informationen über Minimalistisch wohnen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/reside-1727063_1920-1024x539.jpg" alt="" class="wp-image-483" width="291" height="153" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/reside-1727063_1920-1024x539.jpg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/reside-1727063_1920-300x158.jpg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/reside-1727063_1920-768x404.jpg 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/reside-1727063_1920-1536x808.jpg 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/reside-1727063_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 291px) 100vw, 291px" /></figure>



<p><sup>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/piro4d-2707530/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1727063">PIRO</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1727063">Pixabay</a></sup></p>



<p>Minimalistisch wohnen kann bedeuten, in einem Tiny House zu leben. Oder in einem Haus, einem Apartment oder auf einem Hausboot.</p>



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<p>Minimalistisch wohnen hat viele Facetten. Nicht zwangsläufig bedeutet Minimalismus im Wohnbereich, dass quasi keine Möbel vorhanden sind und die Wohnung lediglich 20 Quadratmeter misst. Im Minimalismus haben sich viele verschiedene Wohnformen herausgebildet, </p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch Wohnen: das Tiny House</h2>



<p>Das Tiny House ist wohl die bekannteste, minimalistische Wohnform.  Tiny Häuser waren lange Zeit die kleinsten Häuser, die Du erwerben konntest. Da es keine Definition gibt, wie viel Quadratmeter ein Tiny Haus haben sollte, findest Du am Markt Häuschen zwischen 10 und 50 Quadratmetern. Da ein Tiny House sich dadurch auszeichnet, dass es beweglich ist, sind die Außenmaße bei beweglichen Häusern auf 9 Meter Länge und vier Meter Höhe begrenzt. Die Gesamtlast von 3,5 Tonnen darf nicht überschritten werden (<a href="https://www.verti.de/ratgeber/tiny-houses/#:~:text=Das%20Tiny%20House%20darf%20maximal,es%20muss%20regelm%C3%A4%C3%9Fig%20zur%20Hauptuntersuchung.https://www.verti.de/ratgeber/tiny-houses/#:~:text=Das%20Tiny%20House%20darf%20maximal,es%20muss%20regelm%C3%A4%C3%9Fig%20zur%20Hauptuntersuchung." target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr Infos</a>). </p>



<p>In den USA werden Häuser, die weniger als 37 Quadratmeter messen als Tiny Houses kategorisiert. Gemeinsam mit Deutschland hat die USA, dass es keine einheitlichen Bestimmungen für die Genehmigung der Tiny Häuser gibt. In Deutschland werden neben der Begrifflichkeit Tiny Haus synonym die Bezeichnungen Mikrohaus, Kleinhaus oder Minihaus verwendet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hürden auf dem Weg zum Tiny-Haus</h2>



<p>Das Deutsche Verkehrsrecht sieht das Bewegen von Tiny Häusern mit einer Breite unter 2,55 Metern und einer Höhe von weniger als 4 Metern ohne Sonderzulassung vor. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland viele Tiny Häuser mit den entsprechenden Maßen. </p>



<p>Neben dem straßenrechtlichen Aspekt müssen baurechtliche Aspekte betrachtet werden. Tiny Häuser dürfen nicht auf allen Grundstücken stehen. Es gibt Städte und Gemeinden, die in ihren Bebauungsplänen keine Tiny Häuser vorsehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch wohnen: die Kosten</h2>



<p>Die Planungen vor dem Bau sind ähnlich umfangreich wie bei einem normalen Haus. Während kleine Fertighäuser und gebrauchte Immobilien bereits unter 100.000 Euro für etwa 100 Quadratmeter erhältlich sind, kosten schlüsselfertige Tiny-Häuser je nach Größe zwischen 40.000 und 80.000 Euro.</p>



<p>Tiny Häuser sind vergleichsweise teuer, meist werden sie individuell angepasst und Einbauten wie Küche oder Bad müssen ebenfalls an die kleinen Wohnräume angepasst werden. Teure Einbauten müssen unabhängig von der Wohnfläche erfolgen. </p>



<p>Selbstverständlich kannst Du auch ein gebrauchtes Tiny Haus für weniger Geld erwerben. Oder Du wählst eine Variante, die Du selbst auf- oder ausbaust. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Container- oder  Modulhaus</h2>



<p>Ein Container- oder Modulhaus ist ein Fertighaus, das aus Containern gefertigt wird. Ein Containerhaus wird aus verschiedenen Modulen angefertigt und kann erweitert werden. Containerhäuser können an die gewünschte Größe angepasst werden. Sie sind jedoch nicht sehr günstig mit 2.000 bis 2.500 Euro pro schlüsselfertigem Quadratmeter. Demnach würde ein 50 Quadratmeter großes Haus zwischen 100.000 und 125.000 Euro kosten.  Hinzu kommen Baunebenkosten und die Kosten für das Grundstück. </p>



<p>Die Vorteile liegen in der individuellen Zusammenstellung der Module und der schnellen Anfertigung. Der Bau von Modulhäusern dauert zwischen 6 Wochen bis 5 Monate. Modulhäuser können zudem bei Bedarf demontiert und transportiert werden. Diese Wohnform wird gerne durch Menschen genutzt, die minimalistisch wohnen und gleichzeitig flexibel bleiben möchten (<a href="https://www.fertighaus.de/containerhaus-bauen/#:~:text=Im%20Durchschnitt%20fallen%20Containerhaus%2DPreise,200.000%20bis%20250.000%20Euro%20rechnen." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch wohnen im eigenen Haus</h2>



<p>Auch in Häusern mit Flächen oberhalb der 100 Quadratmeter kannst Du minimalistisch wohnen. Prinzipiell bietet eine große Wohnfläche auch viel Platz zum Dinge horten. Wir neigen dazu, freie Flächen nutzen zu wollen. Daher ist ein großes Haus auch immer eine Einladung, die freien Flächen voll zu stellen. Wenn Du minimalistisch wohnen möchtest, musst Du dich an die Leere gewöhnen.</p>



<p>Gerade in großen Räumen verändert sich die Akustik mit der Anzahl der Möbel. Möglicherweise musst Du dich erst daran gewöhnen, dass Du plötzlich deine Schritte stärker hörst oder die Stimmen hallen.</p>



<p>Grundsätzlich haben wir ein akutes Wohnraumproblem. Die stetig wachsende Anzahl an Menschen sorgt für Enge und stark steigende Preise für Wohnraum in den Ballungsgebieten. Wenn Du bereits ein Haus besitzt, kann es durchaus sinnvoll sein, dieses zu behalten, auch wenn die Größe zunächst wenig minimalistisch erscheint. </p>



<p>Wenn Du Deinen Besitz stark reduziert hast und Dich jetzt nicht mehr im großen, leeren Haus wohl fühlst, solltest Du die Wohnraumgröße an Deine aktuellen Bedürfnisse anpassen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch wohnen: Vorbereitungen</h2>



<p>Wenn Du noch nicht minimalistisch wohnst, das aber ändern möchtest, solltest Du folgendermaßen vorgehen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Aussortieren</h3>



<p>Beschränke Dich auf die Dinge, die Du wirklich benötigst. Wenn Du sehr viel Kram besitzt, kann dieser Schritt ein wenig dauern. Du kannst hierbei Raum für Raum <a href="https://simpleandslowliving.de/wenn-die-unordnung-ueberhand-nimmt/#more-390">entrümpeln </a>oder nach Kategorien sortieren. Diese Form des Ausmistens ist in der KonMari Methode beschrieben. Du sortierst beispielsweise Kleidung aus. Alle anderen Dinge interessieren Dich in diesem Moment nicht. Kleidung befindet sich zumeist in mehreren Zimmern: im Schlafzimmer, im Badezimmer, im Wohnzimmer, in den Kinderzimmern oder im Flur.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Dinge ordnen</h3>



<p>Ordne die Dinge so, dass du Zugang zu ihnen hast, wenn Du sie benötigst. Wenn Du Dinge nicht dort unterbringen kannst, wo Du sie benötigst, dann suche einen Platz in der Nähe. Gib den Dingen einen festen Platz. Unordnung entsteht immer nur dort, wo Dinge keinen festen Platz haben und Du mehr Gegenstände besitzt als Mobiliar, um diese unterzubringen. Wenn nach dem Aussortieren und Ordnen Dinge übrig sind, hast Du zwei Möglichkeiten: Du sortierst weiter aus oder du besorgst zusätzliche Schränke oder Kommoden, um diesen Dingen einen Platz zu geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Nutze Strukturen</h2>



<p>Nutze Muster und Strukturen, um Dein Zuhause zu gestalten. Trenne Dich von farblich nicht aufeinander abgestimmten Möbelstücken. Suche Dir zwischen 1-3 Grundfarben aus. Damit Dein Zuhause nicht zu unruhig wirkt, sollten dies gedeckte Farben sein. Pastelltöne eignen sich ebenfalls. Wenn Du sehr große, leere Räume hast, können farbliche Akzente passend sein. Auch ein Durchbruch des Stils mit einem bunten, farbigen Möbelstück ist möglich. Du solltest allerdings beachten, dass zu viele unterschiedliche Farben eine optische Unruhe schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Ertrage die Leere</h2>



<p>Wenn Du im großen Stil ausgemistet hast, ist das neue Gefühl, in einer leereren Wohnung zu leben, zunächst einmal ungewohnt. Fast instinktiv versuchen wir Lücken zu schließen, auch die Räumlichen. Platz der da ist, für den man bezahlt hat, soll natürlich auch sinnvoll genutzt werden. Nutze den Platz, den Du gewonnen hast für Sport oder genieße die Tatsache, dass Du kein Slalom mehr um deine Möbel laufen musst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Setzte gezielt Akzente</h2>



<p>Ein Raum, Beige in Beige oder Beige in Hellbraun kann schnell nicht nur beruhigend, sondern auch trist wirken. Beim Minimalismus wird auf Überflüssiges verzichtet. Auch auf Dekorationsgegenstände, auf denen sich lediglich Staub sammelt. Setzte Blickfänger gezielt ein. Nutze Deko, um Deinem Zuhause Gemütlichkeit zu verleihen. Du kannst Decken, Kerzen oder Vasen nutzen oder eben ein buntes Möbelstück, das einen völligen Stilbruch darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistisch wohnen: die Einrichtung</h2>



<p>Wenn Du minimalistisch wohnen möchtest, musst Du keiner speziellen Stilrichtung folgen. In erster Linie zeigt sich der Minimalismus in Wohnräumen durch freie Flächen. Es gibt jedoch Einrichtungsstile, die sich besonders gut mit dem Minimalismus kombinieren lassen. Das liegt unter anderem an den Farben, die innerhalb der Einrichtungsstile dominieren aber auch an der Form der Möbel. Hier bevorzugen viele Minimalisten klare, gedeckte und natürliche Farben.</p>



<p>Wenn Du minimalistisch wohnen möchtest, greift das wichtigste Grundprinzip des Minimalismus: weniger ist mehr. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der skandinavische Wohnstil</h2>



<p>Der skandinavische Wohnstil zeichnet sich durch klare Designs, organische Formen und helle freundliche Farben aus. Natürliche Weißtöne, erdige Töne und Pastellfarben dominieren den Stil. Insgesamt wirkt er sehr ruhig, klar und einladend. </p>



<p>Der Scandinavian Style ist klar und zweckorientiert. Möbelstücke, die rein zu Dekozwecken eingesetzt werden, musst Du suchen. Die Möbel sollen alle einen Zweck erfüllen, sie haben eine Funktion. Du kannst die einfachen, klaren Möbel mit Elementen, die Gemütlichkeit ausstrahlen kombinieren. </p>



<p>Zum Bau der Möbel werden häufig Kiefer und Fichte eingesetzt. Helle Hölzer, die in den skandinavischen Ländern heimisch sind. Zu den Hölzern werden Naturmaterialien wie Leinen oder Baumwolle kombiniert. Dekoartikel werden aus Glas oder Porzellan hergestellt.</p>



<p>Die Dekoartikel erfüllen beim Scandi-Style immer eine Funktion. Eingesetzt werden Vasen oder Kerzenhalter aber auch Obstschalen. Wenn Deko-Artikel, Wohntextilien oder Möbel Muster haben, dann sind es Natur-Motive oder grafische Muster.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Einrichtungsstile passen zum Minimalismus?</h2>



<p>Prinzipiell jeder Stil, dennoch gibt es Gründe, warum sich der Skandinavische Style durchgesetzt hat. Die Farben, die organischen Formen und natürlichen Materialien stellen an sich bereits eine Reduktion dar. Der skandinavische Style eignet sich insbesondere für Wohnungen mit kleinen bis mittelgroßen Räumen, in einem riesigen Loft würden die zierlichen, schnörkellosen Möbel schnell verloren wirken. Aber auch in großen Räumen ist ein Skandi-Style nicht unmöglich. Du solltest jedoch darauf achten, wie Du die Möbel platzierst und präsentierst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Styles passen eher nicht zum minimalistischen Wohnen?</h2>



<p>Es gibt Wohnstyles, wie der Vintage-Stil, Shabby-Chic, der Eklektizistische oder der Boho-Stil, die sich nur sehr bedingt für ein minimalistisches Wohnen eignen. Die Gründe hierfür liegen in der Natur der Dinge. </p>



<p>Der Boho-Stil ist sehr verspielt, bei ihm wird eine Vielzahl an Accessoires eingesetzt. Der Vintage-Stil setzt auf alte, eher größere Möbelstücke, die nicht unbedingt praktisch sein müssen. In größeren Wohnungen kannst Du auch mit Shabby oder einem Vintage-Look minimalistisch wohnen. In kleineren Wohnungen sorgt die Auswahl großer Möbelstücke schnell dafür, dass diese überladen wirken.</p>



<p></p>



<p>Die wichtigste Botschaft zum Schluss: meine allgegenwärtige Aufforderung, das zu tun, was Du für richtig hältst. Es ist Dein Leben, Deine Wohnung und Du verbringst zumindest in Deiner Freizeit viel Zeit zuhause, falls Du nicht sogar dort auch arbeitest. </p>
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		<title>Die Capsule Wardrobe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 19:22:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus: Kleidung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bild von Myléne auf Pixabay Die Capsule Wardrobe ist eine Möglichkeit, den Kleiderschrank effektiv zu minimalisieren und gleichzeitig viele Looks zu kreieren. Die Capsule Wardrobe ist wie der Minimalismus ein Gegenentwurf zu unserer Konsum- und Wegwerf-Gesellschaft. Unsere Kleiderschränke sind mehr als nur gut gefüllt. Viele Kleidungsstücke tragen wir überhaupt nicht. Mir passiert es auch, dass ich ein Kleidungsstück zwar schön finde, im Alltag jedoch nie danach greife. Das hat mehrere Gründe. Manche Kleidungsstücke passen doch nicht so optimal, sind ungemütlich, verrutschen oder sie lassen sich schlecht kombinieren. Die Geschichte der Capsule Wardrobe Die Capsule Wardrobe wurde in den 1970er Jahren populär. Damals führte Susie Faux in ihrer Boutique &#8222;Wardrobe&#8220; die Idee der Capsule Wardrobe ein. Das Ziel war ein Kleiderschrank voller zeitloser Kleidungsstücke die untereinander kombinierbar sind. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um hochwertige und langlebige Kleidungsstücke handelt. Im Jahr 1985 brachte Donna Karan die erste Kollektion heraus, die als Capsule Wardrobe genutzt werden konnte. Diese Kollektion bestand aus sieben Teilen, die problemlos miteinander kombiniert werden konnten. Die Challenge Capsule Wardrobe 333 Die Erfinderin der Capsule Wardrobe 333-Challenge ist Courtney Carver. Die US-Amerikanerin hat im Jahr 2010 die Idee auf ihrem Blog veröffentlicht. Mittlerweile gibt es die Capsule-Wardrobe-Challenge auch als Buch. Die Challenge kursiert seither im Internet und findet eine Vielzahl an Nachahmern. Carver hat die Minimalisierungs-Idee für den Kleiderschrank aufgefasst. Anders als Donna Karan und Susie Faux versucht sie zu ermitteln, was die optimale Menge an Kleidungsstücken ist. Das Ergebnis sind 33 Teile pro Quartal. Also 33 Kleidungsstücke in 3 Monaten. Daraus ergab sich der Titel Capsule Wardrobe 333. Wie bereite ich meinen Kleiderschrank vor? Am besten indem du eine &#8222;Inventur&#8220; durchführst. Du nimmst alle Kleidungsstücke aus dem Schrank und sortierst sie nach Oberteilen und Unterteilen. Trenne zwischen Sommer, Herbst, Winter und Frühling. Aus diesen Kategorien wirst du später die Kleidungsstücke für die kommende Saison wählen. Im nächsten Schritt solltest du zuerst ungetragene Kleidungsstücke aussortieren. Gib sie zur Kleiderspende oder verkaufe sie. An dieser Stelle muss ich jedoch dazu sagen, dass das Verkaufen von Kleidung meist ein eher langwieriger Prozess ist und meistens auch nicht sonderlich lukrativ ist. Die Kleidung vorsortieren Du behältst nur die Kleidungsstücke, die du magst und die du trägst. Im nächsten Schritt schaust du, ob diese Kleidungsstücke kombinierbar sind. Hilfreich ist es, wenn Du nur wenige Basis-Farben wählst und ein paar Farbtupfer. Basisfarben sind in der Regel beige, weiß, schwarz, braun oder blau. Farbtupfer können beispielsweise helle Rottöne, Rosa, Violett oder Türkis sein. Die Farbtupfer sind schwieriger zu kombinieren als die Basisfarben. Du wählst also zwischen einer und drei Basisfarben aus. Was sollte ich auf jeden Fall aussortieren? Zunächst einmal alle Kleidungsstücke die nicht passen. Allerdings würde ich persönlich auch hier eine Einschränkung vornehmen. Wenn Du stark zu- oder abgenommen hast und möchtest das ändern, dann kann es sich lohnen, eine zweite Kollektion in der ursprünglichen Größe aufzuheben. Das Aufheben von Kleidung eignet sich nicht für alle. Wenn Du Dein Wunschgewicht erreicht hast, möchtest Du dich vielleicht vom Stil her verändern oder Deinen Look anpassen. In diesem Fall kannst Du Dich beruhigt von den alten Teilen, die jetzt nicht passen, trennen. Zumal eine Zu- oder Abnahme keine Sache von wenigen Tagen oder Wochen ist. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die alten Kleidungsstücke nicht immer zum gleichen Zeitpunkt nicht mehr passen, wenn man zu- oder abnimmt. Also möglicherweise brauchst Du eine Zwischengröße, wenn Du mehr als eine Kleidergröße abnehmen möchtest. Aussortieren solltest Du auch alle Kleidungsstücke die Du im letzten Jahr nicht getragen hast. Wenn Du nicht sicher bist, welche Kleidungsstücke Du trägst, hänge alle Bügel verkehrt herum in Deinen Schrank. Trägst Du das Kleidungsstück, hängst du den Bügel wieder richtig hin. Diese Methode dauert ein wenig. Nimm Dir die Zeit dazu, wenn Du sie brauchst. Prinzipiell halte ich Kleidungsstücke für ersetzbar, dennoch macht es keinen Sinn Kleidung auszusortieren, um sie dann wieder zu kaufen. Die individuelle Wohlfühl-Garderobe zusammenstellen Wenn Du die Challenge 333 machen möchtest, dann wählst du jetzt 33 Teile für die kommende Saison aus. Alle anderen Teile packst du auf den Speicher oder in den Keller. Alternativ kannst Du sie in Kisten auf dem Boden des Kleiderschrankes aufbewahren. All diejenigen, die eine Capsule Wardrobe möchten aber sich nicht auf 33 Teile festlegen möchten, können prinzipiell so viele Teile aussuchen wie sie möchten. Die Meinungen, ab wann ein Kleiderschrank minimalistisch ist, gehen weit auseinander. Lass Dich nicht von der Meinung anderer stressen. Probiere dich aus. Ich brauche zum Beispiel mindestens 14 T-Shirts für den Sommer. Es ist in meinen Augen auch nicht effektiv eine halb volle Waschmaschine laufen zu lassen. Wie viel Kleidungsstücke Du benötigst, hängt auch von Deinem Job ab. Wenn Du Business-Kleidung trägst, dann wirst Du Kleidung für die Arbeit und für die Freizeit besitzen. Natürlich besitzt Du dann mehr Kleidung als andere Personen. Menschen, die ihre Berufskleidung gestellt bekommen, brauchen weniger Kleidungsstücke, weil sie diese nicht den ganzen Tag tragen. So wandert theoretisch auch weniger Kleidung in die Waschmaschine. Was zählt alles zur Capsule Wardrobe? Meistens werden alle Kleidungsstücke und Schuhe gezählt, die zu einer Garderobe gehören. Unterwäsche, Nachtkleidung und Sportsachen werden nicht mitgezählt. So wie es Menschen gibt, die mit einem Paar Schuhe pro Saison klar kommen, so gibt es auch welche, die darauf schwören, dass sie alle ihre 200 Schuhe benötigen. Wenn Du von Deinen Schuhen oder anderen Kleidungsstücken nicht Abschied nehmen kannst, dann warte ab. Entweder kannst Du es irgendwann oder Du lässt es so, wie es ist. Es ist jedoch tatsächlich so, dass es den meisten Menschen leichter fällt, aus einer kleineren Auswahl auszuwählen. Was ist mit Taschen? Ich sage, sie zählen nicht zur Capsule Wardrobe 🙂 Aber ja, irgendwie zählen nicht nur Schuhe, sondern auch Taschen dazu. Sie liegen in Deiner Wohnung rum und nehmen Platz weg. Ich kann die Beweggründe zum Sammeln von Schuhen und Taschen durchaus nachvollziehen. Bei Taschen habe ich eine gewisse Neigung zum Sammeln. Ich kaufe, wenn meine Lieblingstasche kaputt geht, erst einmal zehn Taschen, bis ich die &#8222;perfekte&#8220; Handtasche gefunden habe. Natürlich behalte ich die anderen zehn erst ... <a title="Die Capsule Wardrobe" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/die-capsule-wardrobe/" aria-label="Mehr Informationen über Die Capsule Wardrobe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-1024x683.jpg" alt="Vier Kleider auf Bügeln, als Sinnbild für die Capsule Wardrobe." class="wp-image-471" width="374" height="249" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-1024x683.jpg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-300x200.jpg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-768x512.jpg 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/wardrobe-4111637_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 374px) 100vw, 374px" /></figure>



<p><sup>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/mylene2401-10328767/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4111637">Myléne</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4111637">Pixabay</a></sup></p>



<p>Die Capsule Wardrobe ist eine Möglichkeit, den Kleiderschrank effektiv zu minimalisieren und gleichzeitig viele Looks zu kreieren.</p>



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<p>Die Capsule Wardrobe ist wie der Minimalismus ein Gegenentwurf zu unserer Konsum- und Wegwerf-Gesellschaft. Unsere <a href="https://simpleandslowliving.de/kleidung-reduzieren/#more-260">Kleiderschränke </a>sind mehr als nur gut gefüllt. Viele Kleidungsstücke tragen wir überhaupt nicht. Mir passiert es auch, dass ich ein Kleidungsstück zwar schön finde, im Alltag jedoch nie danach greife. Das hat mehrere Gründe. Manche Kleidungsstücke passen doch nicht so optimal, sind ungemütlich, verrutschen oder sie lassen sich schlecht kombinieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte der Capsule Wardrobe </h2>



<p>Die Capsule Wardrobe wurde in den 1970er Jahren populär. Damals führte <a href="https://whoismocca.com/capsule-wardrobe-anleitung-tipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Susie Faux</a> in ihrer Boutique &#8222;Wardrobe&#8220; die Idee der Capsule Wardrobe ein. Das Ziel war ein Kleiderschrank voller zeitloser Kleidungsstücke die untereinander kombinierbar sind. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um hochwertige und langlebige Kleidungsstücke handelt.</p>



<p>Im Jahr 1985 brachte Donna Karan die erste Kollektion heraus, die als Capsule Wardrobe genutzt werden konnte. Diese Kollektion bestand aus sieben Teilen, die problemlos miteinander kombiniert werden konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Challenge Capsule Wardrobe 333</h2>



<p>Die Erfinderin der Capsule Wardrobe 333-Challenge ist Courtney Carver. Die US-Amerikanerin hat im Jahr 2010 die Idee auf ihrem Blog veröffentlicht. Mittlerweile gibt es die Capsule-Wardrobe-Challenge auch als <a href="https://bemorewithless.com/project-333/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buch</a>. </p>



<p>Die Challenge kursiert seither im Internet und findet eine Vielzahl an Nachahmern. Carver hat die Minimalisierungs-Idee für den Kleiderschrank aufgefasst. Anders als Donna Karan und Susie Faux versucht sie zu ermitteln, was die optimale Menge an Kleidungsstücken ist.</p>



<p>Das Ergebnis sind 33 Teile pro Quartal. Also 33 Kleidungsstücke in 3 Monaten. Daraus ergab sich der Titel Capsule Wardrobe 333.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie bereite ich meinen Kleiderschrank vor?</h2>



<p>Am besten indem du eine &#8222;Inventur&#8220; durchführst. Du nimmst alle Kleidungsstücke aus dem Schrank und sortierst sie nach Oberteilen und Unterteilen. Trenne zwischen Sommer, Herbst, Winter und Frühling. Aus diesen Kategorien wirst du später die Kleidungsstücke für die kommende Saison wählen. </p>



<p>Im nächsten Schritt solltest du zuerst ungetragene Kleidungsstücke aussortieren. Gib sie zur Kleiderspende oder verkaufe sie. An dieser Stelle muss ich jedoch dazu sagen, dass das Verkaufen von Kleidung meist ein eher langwieriger Prozess ist und meistens auch nicht sonderlich lukrativ ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kleidung vorsortieren</h2>



<p>Du behältst nur die Kleidungsstücke, die du magst und die du trägst. Im nächsten Schritt schaust du, ob diese Kleidungsstücke kombinierbar sind. Hilfreich ist es, wenn Du nur wenige Basis-Farben wählst und ein paar Farbtupfer. Basisfarben sind in der Regel beige, weiß, schwarz, braun oder blau. Farbtupfer können beispielsweise helle Rottöne, Rosa, Violett oder Türkis sein. </p>



<p>Die Farbtupfer sind schwieriger zu kombinieren als die Basisfarben. Du wählst also zwischen einer und drei Basisfarben aus. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sollte ich auf jeden Fall aussortieren?</h2>



<p>Zunächst einmal alle Kleidungsstücke die nicht passen. Allerdings würde ich persönlich auch hier eine Einschränkung vornehmen. Wenn Du stark zu- oder abgenommen hast und möchtest das ändern, dann kann es sich lohnen, eine zweite Kollektion in der ursprünglichen Größe aufzuheben.</p>



<p>Das Aufheben von Kleidung eignet sich nicht für alle. Wenn Du Dein Wunschgewicht erreicht hast, möchtest Du dich vielleicht vom Stil her verändern oder Deinen Look anpassen. In diesem Fall kannst Du Dich beruhigt von den alten Teilen, die jetzt nicht passen, trennen. Zumal eine Zu- oder Abnahme keine Sache von wenigen Tagen oder Wochen ist. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die alten Kleidungsstücke nicht immer zum gleichen Zeitpunkt nicht mehr passen, wenn man zu- oder abnimmt. Also möglicherweise brauchst Du eine Zwischengröße, wenn Du mehr als eine Kleidergröße abnehmen möchtest.</p>



<p>Aussortieren solltest Du auch alle Kleidungsstücke die Du im letzten Jahr nicht getragen hast. Wenn Du nicht sicher bist, welche Kleidungsstücke Du trägst, hänge alle Bügel verkehrt herum in Deinen Schrank. Trägst Du das Kleidungsstück, hängst du den Bügel wieder richtig hin. </p>



<p>Diese Methode dauert ein wenig. Nimm Dir die Zeit dazu, wenn Du sie brauchst. Prinzipiell halte ich Kleidungsstücke für ersetzbar, dennoch macht es keinen Sinn Kleidung auszusortieren, um sie dann wieder zu kaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die individuelle Wohlfühl-Garderobe zusammenstellen</h2>



<p>Wenn Du die Challenge 333 machen möchtest, dann wählst du jetzt 33 Teile für die kommende Saison aus. Alle anderen Teile packst du auf den Speicher oder in den Keller. Alternativ kannst Du sie in Kisten auf dem Boden des Kleiderschrankes aufbewahren. </p>



<p>All diejenigen, die eine Capsule Wardrobe möchten aber sich nicht auf 33 Teile festlegen möchten, können prinzipiell so viele Teile aussuchen wie sie möchten. Die Meinungen, ab wann ein Kleiderschrank minimalistisch ist, gehen weit auseinander.</p>



<p>Lass Dich nicht von der Meinung anderer stressen. Probiere dich aus. Ich brauche zum Beispiel mindestens 14 T-Shirts für den Sommer. Es ist in meinen Augen auch nicht effektiv eine halb volle Waschmaschine laufen zu lassen. </p>



<p>Wie viel Kleidungsstücke Du benötigst, hängt auch von Deinem Job ab. Wenn Du Business-Kleidung trägst, dann wirst Du Kleidung für die Arbeit und für die Freizeit besitzen. Natürlich besitzt Du dann mehr Kleidung als andere Personen. Menschen, die ihre Berufskleidung gestellt bekommen, brauchen weniger Kleidungsstücke, weil sie diese nicht den ganzen Tag tragen. So wandert theoretisch auch weniger Kleidung in die Waschmaschine.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was zählt alles zur Capsule Wardrobe?</h2>



<p>Meistens werden alle Kleidungsstücke und Schuhe gezählt, die zu einer Garderobe gehören. Unterwäsche, Nachtkleidung und Sportsachen werden nicht mitgezählt. So wie es Menschen gibt, die mit einem Paar Schuhe pro Saison klar kommen, so gibt es auch welche, die darauf schwören, dass sie alle ihre 200 Schuhe benötigen.</p>



<p>Wenn Du von Deinen Schuhen oder anderen Kleidungsstücken nicht Abschied nehmen kannst, dann warte ab. Entweder kannst Du es irgendwann oder Du lässt es so, wie es ist. Es ist jedoch tatsächlich so, dass es den meisten Menschen leichter fällt, aus einer kleineren Auswahl auszuwählen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist mit Taschen?</h2>



<p>Ich sage, sie zählen nicht zur Capsule Wardrobe 🙂 Aber ja, irgendwie zählen nicht nur Schuhe, sondern auch Taschen dazu. Sie liegen in Deiner Wohnung rum und nehmen Platz weg.  Ich kann die Beweggründe zum Sammeln von Schuhen und Taschen durchaus nachvollziehen. Bei Taschen habe ich eine gewisse Neigung zum Sammeln. Ich kaufe, wenn meine Lieblingstasche kaputt geht, erst einmal zehn Taschen, bis ich die &#8222;perfekte&#8220; Handtasche gefunden habe. Natürlich behalte ich die anderen zehn erst einmal.</p>



<p>Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass man auf jeden Fall &#8222;die kleine Schwarze&#8220; braucht, eine Tasche zum Ausgehen, in die die wichtigsten Dinge passt. Ich habe im Alltag andere Bedürfnisse und habe daher eine große Umhängetasche und zwei Rucksäcke. Und die &#8222;kleine Schwarze in Rot&#8220;. Und eine Gelbe und eine Schwarz-Weiße, nicht zu vergessen die Bunte&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ab wann ist ein Kleiderschrank minimalistisch?</h2>



<p>Die Frage ist, ob das eine Rolle spielt. Ich persönlich würde sagen, wenn Du alle Teile benutzt. Dazu gehört auch das Ballkleid oder der Anzug.  Also Teile, die Du nur 1-2 Mal im Jahr trägst.</p>



<p>Ich persönlich benötige von der Kleidung, die ich direkt auf der Haut trage eine höhere Anzahl an Kleidungsstücken. Diese wechsele ich täglich aber sie nehmen nicht so viel Platz in der Waschmaschine ein wie ein dicker Pullover. Daher benötige ich in einem 1-Personen-Haushalt mehr Kleidungsstücke als eine Person in einem 5-Personen-Haushalt, bei dem die Waschmaschine nach zwei Tagen gefüllt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Passe Deine Capsule Wardrobe an Deine Bedürfnisse an</h2>



<p>Wenn Du Dir nicht sicher bist, probiere Dich einfach mit einer bestimmten Anzahl an Kleidungsstücken aus. Den Rest packst Du weg. Wenn der Alltag damit funktioniert, dann kannst Du das so beibehalten. Falls nicht, dann kannst Du jederzeit Kleidungsstücke dazu nehmen oder weitere weg legen. Minimalismus und die Capsule Wardrobe sind keine Religion. </p>



<p>Prinzipiell distanzieren sich Minimalismus und die Idee der Capsule Wardrobe von übermäßigem Konsum und -Besitz, es gibt jedoch keine festgelegten Regeln, die vorschreiben, wie Du leben sollst.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Capsule Wardrobe und das daraus entstandene Capsule Wardrobe 333 Projekt sind eine gute Möglichkeit, um den Kleiderschrank auszudünnen. Du kannst aber auch rein intuitiv Deinen Kleiderschrank entrümpeln. Zudem besitzt Du bei der 333-Challenge theoretisch 132 Kleidungsstücke, was wirklich nicht wenig ist. Ich persönlich bin überzeugt davon, dass jeder, der das möchte, die für sich passende Anzahl an Kleidungsstücken finden kann. </p>



<p>Die Größe deines Kleiderschrankes hängt auch immer von Deinen Lebensumständen und individuellen Bedürfnissen ab. Mich persönlich nervt es, wenn ich wöchentlich waschen muss, obwohl die Maschine nur halb voll ist. In größeren Familien spielt das keine Rolle. Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass auch hochwertige Teile, wenn sie häufig gewaschen werden, schneller hinüber sind, als seltener gewaschene Teile. </p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sind Minimalisten auch automatisch nachhaltige Frugalisten und Veganer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Apr 2023 11:50:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bild von Silvia auf Pixabay Minimalismus, Frugalismus und Veganismus gehen oft Hand in Hand miteinander. Doch warum sind viele Minimalisten Veganer oder Frugalisten auch Minimalisten? Warum werden Menschen Minimalisten? Minimalismus ist eine Lebensform, die den übermäßigen Konsum aber auch das Besitzen zu vieler Dinge ablehnt. Es gibt keine Definition, die vorschreibt, wie viele Dinge ein Minimalist besitzen sollte oder was er auf keinen Fall besitzen darf. Aus diesem Grund kann sich jeder, der es möchte, Minimalist nennen. Dies tun jedoch in der Regel nur Menschen, die sich intensiv mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinandergesetzt haben und bewusst eine Änderung herbei geführt haben. Natürlich gibt es auch Menschen, die sich noch nie für Konsum interessiert haben und immer wenig Dinge besessen haben. In der Regel wenden sich Menschen dem Minimalismus zu, wenn sie bemerken, dass sie zu viele Dinge besitzen und sich von diesen erschlagen fühlen. Auch Nicht-Minimalisten merken, dass sie viele Dinge besitzen, sehen diesen Besitz jedoch nicht als Bürde an. Leben Minimalisten automatisch nachhaltig? Neben vielen guten Gründen, die für den Minimalismus sprechen, ist Nachhaltigkeit ein sehr bedeutender Grund, auf übermäßigen Konsum zu verzichten. Natürlich gibt es Menschen, die aus ganz anderen Gründen den Minimalismus als ihren Lebensstil wählen (lies hier weiter). Bei den unterschiedlichen Minimalismus-Typen spielt Nachhaltigkeit eine mehr oder weniger wichtige Rolle. Wenn Du dich im Zuge des Minimalismus mit Nachhaltigkeit beschäftigst, dann wirst Du, je nachdem wie intensiv Du das tust, früher oder später feststellen, dass der Konsum von Fleisch alles andere als nachhaltig ist. Prinzipiell ist Nachhaltigkeit kein Merkmal des Minimalismus. Allerdings lebst Du automatisch nachhaltig, wenn Du weniger konsumierst. Die Produkte die du kaufst, müssen dabei zunächst einmal nicht nachhaltig produziert sein. Die Tatsache, dass der Nicht-Konsum Ressourcen schont, ist ausreichend, um den Nachhaltigkeitsaspekt zu begründen. Veganismus In den letzten Jahren entschieden sich immer mehr Menschen dazu kein Fleisch mehr zu essen oder vegan zu leben. Zwischen 2016 und 2020 haben sich insgesamt 1,3 Millionen entschieden, vegetarisch zu leben und 300.000 Menschen dazu, zu sein (Quelle). Die Zahlen sind nach wie vor steigend und es kommen gefühlt täglich neue Ersatzprodukte auf den Markt. Dieses Gefühl bedeutet in Zahlen: im Jahr 2021 wurden 97. 900 Tonnen Ersatzprodukte hergestellt. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr (83. 700 Tonnen) und 62,2 Prozent mehr als im Jahr 2019 (60. 400 Tonnen). Der Wert dieser Produkte stieg im Jahr 2021 sogar um 22,2 Pozent im Vergleich zum Vorjahr (374,9 Millionen Euro) und betrug 458,2 Millionen Euro. Verglichen mit dem Jahr 2018 liegt der Zuwachs bei 68 Prozent (272,8 Millionen Euro). Vergleichsweise gering ist die Anzahl der Unternehmen, die Fleischersatzprodukte produzieren. Im Jahr 2019 gab es 34 produzierende Unternehmen. Bis zum Jahr 2021 kamen zehn weitere Unternehmen hinzu, die Fleischersatzprodukte herstellen (Quelle). Nicht alle Menschen, die zu Fleischersatz greifen, sind Vegetarier oder Veganer, der Anteil der Flexitarier ist ein weiterer Grund für den gestiegenen Konsum von Fleischersatzprodukten. Selbst dann, wenn sich Menschen wie ich zum Beispiel nicht dazu entscheiden, Lebensmittel vollständig von ihrem Speiseplan zu streichen, so wählen sie aus unterschiedlichen Gründen Alternativen zu Fleisch. Minimalismus und Frugalismus Frugalisten versuchen in den ersten Jahren ihrer Berufstätigkeit so viel zu sparen, dass sie sich die letzten Jahre oder Jahrzente abhängiger oder auch selbstständiger Arbeit ersparen können. Das Ziel ist die finanzielle Freiheit. Hinter der finanziellen Freiheit steht jedoch auch die persönliche Freiheit. Wenn ich morgens nicht um fünf aufstehen muss, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, dann bin ich freier, als wenn ich das tun muss. Aus einem Arbeitsvertrag erwachsen den Beschäftigten viele Pflichten, die wir Gott sei Dank im Alltag meist nicht bewusst wahrnehmen. Eine Verpflichtung ist beispielsweise das regelmäßige Erscheinen beim Arbeitgeber. Auch diejenigen, die Remote arbeiten, müssen in der Regel abliefern. Möglicherweise sind sie etwas freier in der Zeiteinteilung und eventuell auch in der Wahl der Kleidung. Dennoch müssen Aufträge abgearbeitet und Meetings wahrgenommen werden. Der frugalistische Rentner ist diesbezüglich freier. Natürlich erwachsen ihm aus dem alltäglichen Leben Pflichten, jedoch nicht mehr in demselben Umfang wie bei der Erwerbstätigkeit. Um das Ziel der finanziellen Freiheit erreichen zu können, muss der Frugalist möglichst viel Geld sparen. Dies tut er, indem er von seinen Einnahmen (Gehalt, Lohn, Honorar&#8230;) möglichst wenig ausgibt und möglichst viel gewinnbringend anlegt. Aus diesem Grund entfallen ausgiebige Sammelleidenschaften oder impulsives Shopping. Beim Minimalismus wird versucht, möglichst wenig zu besitzen. Das können jedoch besonders hochwertige Dinge sein, sodass nicht zwangsläufig ein Spareffekt einsetzt. Ähnlich verhält es sich beim Frugalisten. Prinzipiell sagt dieser Lifestyle nichts darüber aus, wie viel ein Frugalist besitzt. Frugalisten können theoretisch eine voll gestopfte Wohnung besitzen, weil sie beispielsweise Sperrmüll sammeln, auf Flohmärkte gehen, Verschenk-Börsen nutzen oder über eBay-Kleinanzeigen viele Dinge günstig oder kostenlos erhalten. Allerdings liegt es im Bestreben der Frugalisten möglichst wenig Miete für Wohnraum zu zahlen. Denjenigen, die kein Eigenheim besitzen, steht folglich ein meist sehr eingeschränktes Angebot an Platz zur Verfügung. Aus diesem Grund sind viele Frugalisten auch Minimalisten. Minimalisten werden dann Frugalisten, wenn sie ihre bisherige bezahlte Anstellung erhalten und als Nebeneffekt des Minimalismus weniger Geld ausgeben, als sie erwirtschaften. Früher oder später wird dem sparsamen Minimalisten klar, dass er auf seinem Sparbuch keine oder nur sehr geringe Zinsen erhält. Minimalisten haben mehrere Möglichkeiten mit einem Zuviel an Geld umzugehen. Sie können das gesparte Geld nutzen, um zu reisen, sich einen eigenen Camper kaufen oder sie legen das Geld an. Das kann beispielsweise durch den Kauf von Aktien, ETFs oder Immobilien erfolgen. Können sich Minimalismus, Frugalismus und Nachhaltigkeit im Weg stehen? Definitiv gibt es bei allen Gemeinsamkeiten auch die Möglichkeit, dass Frugalismus und Minimalismus sich gegenseitig ausschließen. Mal angenommen, Du möchtest als Frugalist möglichst viel sparen und bereitest aus diesem Grund deine Mahlzeiten ausschließlich oder fast vollständig zuhause zu. Du besuchst zwar keine Pizzeria, besitzt aber einen Pizzastein, um zuhause die besten Ergebnisse im haushaltsüblichen Backofen zu erzielen. Du besitzt vielleicht noch einen Hochleistungsmixer und einen Entsafter, weil dir die fertigen Smoothies und die Säfte zu teuer und minderwertig sind. Vielleicht gehst Du noch weiter und hast sogar eine Getreidemühle und eine Haferquetsche zuhause. Die Liste lässt sich endlos ... <a title="Sind Minimalisten auch automatisch nachhaltige Frugalisten und Veganer?" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/sind-minimalisten-auch-automatisch-nachhaltige-frugalisten-und-veganer/" aria-label="Mehr Informationen über Sind Minimalisten auch automatisch nachhaltige Frugalisten und Veganer?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/smoothies-2253430_1920-1024x575.jpg" alt="Smoothies oder Säfte als Sinnbild für eine gesunde Ernährung." class="wp-image-459" width="385" height="216" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/smoothies-2253430_1920-1024x575.jpg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/smoothies-2253430_1920-300x169.jpg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/smoothies-2253430_1920-768x432.jpg 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/smoothies-2253430_1920-1536x863.jpg 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/04/smoothies-2253430_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 385px) 100vw, 385px" /></figure>



<p><sup>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/silviarita-3142410/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2253430">Silvia</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2253430">Pixabay</a></sup></p>



<p>Minimalismus, Frugalismus und Veganismus gehen oft Hand in Hand miteinander. Doch warum sind viele Minimalisten Veganer oder Frugalisten auch Minimalisten?</p>



<span id="more-458"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Warum werden Menschen Minimalisten?</h2>



<p>Minimalismus ist eine Lebensform, die den übermäßigen Konsum aber auch das Besitzen zu vieler Dinge ablehnt. Es gibt keine Definition, die vorschreibt, wie viele Dinge ein Minimalist besitzen sollte oder was er auf keinen Fall besitzen darf. Aus diesem Grund kann sich jeder, der es möchte, Minimalist nennen.</p>



<p>Dies tun jedoch in der Regel nur Menschen, die sich intensiv mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinandergesetzt haben und bewusst eine Änderung herbei geführt haben. Natürlich gibt es auch Menschen, die sich noch nie für Konsum interessiert haben und immer wenig Dinge besessen haben. </p>



<p>In der Regel wenden sich Menschen dem Minimalismus zu, wenn sie bemerken, dass sie zu viele Dinge besitzen und sich von diesen erschlagen fühlen. Auch Nicht-Minimalisten merken, dass sie viele Dinge besitzen, sehen diesen Besitz jedoch nicht als Bürde an. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Leben Minimalisten automatisch nachhaltig?</h2>



<p>Neben vielen guten Gründen, die für den Minimalismus sprechen, ist Nachhaltigkeit ein sehr bedeutender Grund, auf übermäßigen Konsum zu verzichten. Natürlich gibt es Menschen, die aus ganz anderen Gründen den Minimalismus als ihren Lebensstil wählen (<a href="https://simpleandslowliving.de/minimalismus-typen/#more-404">lies hier weiter</a>).  Bei den unterschiedlichen Minimalismus-Typen spielt Nachhaltigkeit eine mehr oder weniger wichtige Rolle.</p>



<p>Wenn Du dich im Zuge des Minimalismus mit Nachhaltigkeit beschäftigst, dann wirst Du, je nachdem wie intensiv Du das tust, früher oder später feststellen, dass der Konsum von Fleisch alles andere als nachhaltig ist. </p>



<p>Prinzipiell ist Nachhaltigkeit kein Merkmal des Minimalismus. Allerdings lebst Du automatisch nachhaltig, wenn Du weniger konsumierst. Die Produkte die du kaufst, müssen dabei zunächst einmal nicht nachhaltig produziert sein. Die Tatsache, dass der Nicht-Konsum Ressourcen schont, ist ausreichend, um den Nachhaltigkeitsaspekt zu begründen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Veganismus</h2>



<p>In den letzten Jahren entschieden sich immer mehr Menschen dazu kein Fleisch mehr zu essen oder vegan zu leben. Zwischen 2016 und 2020 haben sich insgesamt 1,3 Millionen entschieden, vegetarisch zu leben und 300.000 Menschen dazu, zu sein (<a href="https://de.statista.com/infografik/24000/anzahl-der-vegetarier-und-veganer-in-deutschland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Die Zahlen sind nach wie vor steigend und es kommen gefühlt täglich neue Ersatzprodukte auf den Markt. Dieses Gefühl bedeutet in Zahlen: im Jahr 2021 wurden 97. 900 Tonnen Ersatzprodukte hergestellt. Das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr (83. 700 Tonnen) und 62,2 Prozent  mehr als im Jahr 2019 (60. 400 Tonnen). Der Wert dieser Produkte stieg im Jahr 2021 sogar um 22,2 Pozent im Vergleich zum Vorjahr (374,9 Millionen Euro) und betrug 458,2 Millionen Euro. Verglichen mit dem Jahr 2018 liegt der Zuwachs bei 68 Prozent (272,8 Millionen Euro). Vergleichsweise gering ist die Anzahl der Unternehmen, die Fleischersatzprodukte produzieren. Im Jahr 2019 gab es 34 produzierende Unternehmen. Bis zum Jahr 2021 kamen zehn weitere Unternehmen hinzu, die Fleischersatzprodukte herstellen (<a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/05/PD22_N025_42.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>).</p>



<p>Nicht alle Menschen, die zu Fleischersatz greifen, sind Vegetarier oder Veganer, der Anteil der Flexitarier ist ein weiterer Grund für den gestiegenen Konsum von Fleischersatzprodukten. Selbst dann, wenn sich Menschen wie ich zum Beispiel nicht dazu entscheiden, Lebensmittel vollständig von ihrem Speiseplan zu streichen, so wählen sie aus unterschiedlichen Gründen Alternativen zu Fleisch. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalismus und Frugalismus</h2>



<p>Frugalisten versuchen in den ersten Jahren ihrer Berufstätigkeit so viel zu sparen, dass sie sich die letzten Jahre oder Jahrzente abhängiger oder auch selbstständiger Arbeit ersparen können. Das Ziel ist die finanzielle Freiheit. Hinter der finanziellen Freiheit steht jedoch auch die persönliche Freiheit. Wenn ich morgens nicht um fünf aufstehen muss, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, dann bin ich freier, als wenn ich das tun muss. Aus einem Arbeitsvertrag erwachsen den Beschäftigten viele Pflichten, die wir Gott sei Dank im Alltag meist nicht bewusst wahrnehmen. Eine Verpflichtung ist beispielsweise das regelmäßige Erscheinen beim Arbeitgeber.</p>



<p>Auch diejenigen, die Remote arbeiten, müssen in der Regel abliefern. Möglicherweise sind sie etwas freier in der Zeiteinteilung und eventuell auch in der Wahl der Kleidung. Dennoch müssen Aufträge abgearbeitet und Meetings wahrgenommen werden. Der frugalistische Rentner ist diesbezüglich freier. Natürlich erwachsen ihm aus dem alltäglichen Leben Pflichten, jedoch nicht mehr in demselben Umfang wie bei der Erwerbstätigkeit.</p>



<p>Um das Ziel der finanziellen Freiheit erreichen zu können, muss der Frugalist möglichst viel Geld sparen. Dies tut er, indem er von seinen Einnahmen (Gehalt, Lohn, Honorar&#8230;) möglichst wenig ausgibt und möglichst viel gewinnbringend anlegt. Aus diesem Grund entfallen ausgiebige Sammelleidenschaften oder impulsives Shopping. </p>



<p>Beim Minimalismus wird versucht, möglichst wenig zu besitzen. Das können jedoch besonders hochwertige Dinge sein, sodass nicht zwangsläufig ein Spareffekt einsetzt. Ähnlich verhält es sich beim Frugalisten. Prinzipiell sagt dieser Lifestyle nichts darüber aus, wie viel ein Frugalist besitzt. </p>



<p>Frugalisten können theoretisch eine voll gestopfte Wohnung besitzen, weil sie beispielsweise Sperrmüll sammeln, auf Flohmärkte gehen, Verschenk-Börsen nutzen oder über eBay-Kleinanzeigen viele Dinge günstig oder kostenlos erhalten. Allerdings liegt es im Bestreben der Frugalisten möglichst wenig Miete für Wohnraum zu zahlen. Denjenigen, die kein Eigenheim besitzen, steht folglich ein meist sehr eingeschränktes Angebot an Platz zur Verfügung.</p>



<p>Aus diesem Grund sind viele Frugalisten auch Minimalisten. Minimalisten werden dann Frugalisten, wenn sie ihre bisherige bezahlte Anstellung erhalten und als Nebeneffekt des Minimalismus weniger Geld ausgeben, als sie erwirtschaften. Früher oder später wird dem sparsamen Minimalisten klar, dass er auf seinem Sparbuch keine oder nur sehr geringe Zinsen erhält. </p>



<p>Minimalisten haben mehrere Möglichkeiten mit einem Zuviel an Geld umzugehen. Sie können das gesparte Geld nutzen, um zu reisen, sich einen eigenen Camper kaufen oder sie legen das Geld an. Das kann beispielsweise durch den Kauf von Aktien, ETFs oder Immobilien erfolgen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Können sich Minimalismus, Frugalismus und Nachhaltigkeit im Weg stehen?</h2>



<p>Definitiv gibt es bei allen Gemeinsamkeiten auch die Möglichkeit, dass Frugalismus und Minimalismus sich gegenseitig ausschließen. Mal angenommen, Du möchtest als Frugalist möglichst viel sparen und bereitest aus diesem Grund deine Mahlzeiten ausschließlich oder fast vollständig zuhause zu. Du besuchst zwar keine Pizzeria, besitzt aber einen Pizzastein, um zuhause die besten Ergebnisse im haushaltsüblichen Backofen zu erzielen. Du besitzt vielleicht noch einen Hochleistungsmixer und einen Entsafter, weil dir die fertigen Smoothies und die Säfte zu teuer und minderwertig sind. </p>



<p>Vielleicht gehst Du noch weiter und hast sogar eine Getreidemühle und eine Haferquetsche zuhause. Die Liste lässt sich endlos weiterführen. Vielleicht nähst Du wie ich Deine Kleidung zu weiten Teilen selbst und hast daher eine Million Zubehörteile zuhause. Vielleicht hast Du aber auch ein anderes Hobby, bei dem sich das Zubehör wie durch Zauberhand vermehrt. </p>



<p>Also mir persönlich ist schon klar, wie das &#8222;passiert&#8220;, dass ich plötzlich zwei Container voller Zubehör habe. Ich benötige etwas für ein Projekt und dann ist das Zeug da und ich brauche es definitiv immer mal wieder aber halt nicht ständig. Minimalisten, die ihren Auftrag mit möglichst wenigen Dingen zu leben sehr ernst nehmen, würden sich ein solches Hobby niemals antun. </p>



<p>Stellst Du jedoch den Nachhaltigkeitsaspekt in den Vordergrund, so es ist sehr viel nachhaltiger Deine Kleidung selbst zu nähen, als diese am anderen Ende der Welt produzieren zu lassen. Von Kindern zu einem <a href="https://simpleandslowliving.de/was-fast-fashion-zerstoert/#more-306">Hungerlohn</a>. Allerdings wird jemand, der sich dieses Hobby nicht zu eigen macht und trotzdem nachhaltig leben möchte, fertige, fair produzierte Kleidung kaufen. </p>



<p>Wenn Du bereits einmal nachhaltig produzierte Kleidung gekauft hast, weißt Du, wie viel diese kostet. Die Gründe dafür sind nachvollziebar. Fairtrade Fashion wird von Beginn an fair produziert. Dazu gehört bereits die Aufzucht der Baumwollpflanzen unter dem Einsatz von möglichst wenig oder überhaupt keinen Pestiziden. Die Bauern aber auch das weiterverarbeitende Gewerbe werden in einem ausreichenden Maße bezahlt. Das alles macht sich am Endpreis bemerkbar.</p>



<p>Frugalisten, die nicht die Fast-Fashion-Industrie unterstützen möchten, nicht nähen können oder wollen und die hohen Preise von Fair-Fashion nicht zahlen können oder wollen setzten auf Second-Hand-Kleidung.</p>



<p>Fazit:</p>



<p>Wie Du siehst, gibt es zwischen Minimalismus, Veganismus und Frugalismus viele Gemeinsamkeiten, die dazu führen können, dass Minimalisten auch vegan und frugalistisch leben. Neben diesen Gemeinsamkeiten gibt es Differenzen. Diese Differenzen sind jedoch nicht unüberwindbar.</p>



<p>Du musst allerdings als Minimalist nicht zwangsläufig frugalistisch, vegan und nachhaltig leben. Prinzipiell könntest Du als Minimalist Deine Küche ganz abschaffen und nur Essen to-go zu dir nehmen oder das Essen liefern lassen. Das ist zwar zunächst einmal wenig nachhaltig und häufig auch nicht gesund, weil in der Gastronomie Fett als Geschmacksverstärker genutzt wird. </p>



<p>Allerdings gibt es mittlerweile Lieferservices, die wieder verwendbare Verpackungen nutzen, mit hochwertigen Produkten arbeiten und mit dem Fahrrad ausliefern. Daher ist diese These ebenfalls nur bedingt haltbar.</p>



<p>Am Ende des Tages muss jeder die Kompromisse eingehen, die er bereit ist zu leben. Niemand geht in Deinen Schuhen und wird es auch nie tun. Von ein paar Ausnahmen abgesehen sind wir nicht perfekt in dem, was wir tun. Menschen sind schwach und das ist in Ordnung so. Wir tun Dinge, die uns, unseren Mitmenschen oder unserer Umwelt nicht guttun.</p>



<p>Wir tun das, weil wir schwach sind, bequem oder zum aktuellen Zeitpunkt keine Alternativen sehen. Du musst nicht von heute auf Morgen ein ökologisch korrektes Leben führen oder dem Konsum vollkommen abschören.</p>



<p>Allerdings befinden wir uns an einem <a href="https://simpleandslowliving.de/kipppunkte-im-klimawandel/#more-430">Punkt</a>, an dem wir einen Schritt zurück gehen sollten. Oder mehrere. Aber die Last dieser Erde liegt weder auf Deinen noch auf meinen Schultern. Es ist vollkommen ausreichend, wenn alle Menschen in den Industrienationen kurz in sich gehen würden, um zu überlegen, was sie ohne große Schmerzen und Qualen ändern können.</p>



<p></p>



<p>Quellen:</p>



<p><a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/05/PD22_N025_42.html">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/05/PD22_N025_42.html</a></p>



<p><a href="https://de.statista.com/infografik/24000/anzahl-der-vegetarier-und-veganer-in-deutschland/">https://de.statista.com/infografik/24000/anzahl-der-vegetarier-und-veganer-in-deutschland/</a></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Minimalismus-Typen</title>
		<link>https://simpleandslowliving.de/minimalismus-typen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2023 09:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Minimalismus scheint ein Trend zu sein, der immer mal wieder aufflackert. Viele Menschen leben diesen Lebensstil, jedoch in unterschiedlichen Ausprägungen. Sowohl die dahinter stehende Philosophie als auch die Art zu Leben unterscheiden sich. Im Laufe der Zeit haben sich unter dem Überbegriff Minimalismus mehrere Minimalismus-Typen herausgebildet. Diese Minimalismus-Typen sind jedoch nicht statisch. Zudem können die meisten Menschen sich keinem der Minimalismus-Typen zuordnen, vielmehr vereinen sie mehrere Typen in ihrem Lebensstil. Hier findest du ebenfalls eine sehr gute Darstellung der Minimalismus-Typen. Saltypeanut, eine Bloggerin und Youtuberin, die ich sehr inspirierend finde, hat die Typen als Minimalismus-Persönlichkeiten bezeichnet. Der Lifestyle-Minimalist Der wohl Bekannteste unter den Minimalismus-Typen ist der Lifestyle-Minimalist. Vom Lifestyle-Minimalist findest Du viele Bilder in der Google-Suche, auf Pinterest, Instagram oder Facebook. Hier geht es vordergründig darum, eine aufgeräumte, durchgestylte Wohnung zu haben. Der Lifestyle-Minimalist zählt häufig die Gegenstände, die er hat und redet darüber, was er nicht hat. Bei einigen Minimalisten, die auf You-Tube zu finden sind, begann die Minimalismus-Reise als Lifestyle-Minimalist. Erst im Verlauf der Reise kamen weitere Aspekte hinzu. Die Lifestyle-Minimalisten erkennt man auch an den vielen Aussortier-Videos, bei denen sie gefühlt keinen Schritt voran kommen, weil immer wieder sehr viele Dinge in die Wohnung einziehen. Diesen Struggle siehst Du bei Agnes Sedina, die eigentlich auf der Suche nach tiefgründigen Erlebnissen und dem Sinn des Lebens ist. Aber gerade am Anfang lebt sie den Minimalismus lediglich als Lifestyle, bis sich daraus neue Ziele und Ideen entwickeln. Mittlerweile ist sie mit ihrem Mann und vier Koffern nach Chile ausgewandert. Bis dahin konnte sie im Minimalismus mehr und mehr in die Tiefe gehen. Eine interessante Reise, die noch nicht zu Ende ist. Der ästhetische Minimalist Der ästhetische Minimalist und der Lifestyle-Minimalist haben viel gemeinsam. Der ästhetische Minimalist achtet vordergründig auf das Erscheinungsbild seines Lifestyles. Das betrifft sowohl seine Wohnung als auch seine Kleidung. Der ästhetische Minimalist ist derjenige unter den Minimalismus-Typen, der bereit ist das meiste Geld für seinen Lifestyle auszugeben, wenn er dafür hochwertige Artikel erhält. Der ästhetische und Lifestyle-Minimalist sind diejenigen unter den Minimalismus-Typen, die zunächst nur optisch reduzieren. Allerdings ist die optische Reduktion das für das Auge Sichtbare. Andere Beweggründe wie Simple Living, Entschleunigung oder der Wunsch nach mehr Zeit für Erlebnisse spielen meistens mit ein. Die wenigsten ästhetischen Minimalisten tun das ausschließlich, um ein optisches Ergebnis zu erzielen. Ein Beispiel für eine besonders ästhetische Wohnung findest du bei Nordbewusst. Auch hier ist die Ästhetik nicht die einzige Triebfeder. Der nachhaltige Minimalist Der nachhaltige Minimalist ist derjenige unter den Minimalismus-Typen, der in erster Linie aus Gründen des Umweltschutzes und um Ressourcen zu schonen darauf verzichtet, viel zu besitzen oder Neues anzuschaffen. Werden Neuanschaffungen benötigt, so sieht sich der nachhaltige Minimalist zunächst auf dem Gebrauchtwarenmarkt um, bevor er zur Neuware greift. Wenn der nachhaltige Minimalist dennoch neue Dinge in sein Leben lässt, dann achtet er auf Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen. Unter den nachhaltigen Minimalisten befinden sich viele Veganer, die aus Umweltschutzgründen aber auch wegen des Tierwohls auf den Konsum tierischer Produkte verzichten. Diejenigen, die diesem Minimalismus-Typen angehören und nicht vegan leben, achten in der Regel streng auf die Herkunft tierischer Produkte. Nachhaltige Minimalisten engagieren sich für den Umweltschutz und gegen Lebensmittelverschwendung. Nachhaltige Minimalisten recyceln Produkte, bevor sie diese wegwerfen. Nachhaltige Minimalisten gehen mit keinem Trend mit, sondern leben ihr Leben, so wie sie es für sich mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Eine solche Minimalistin, die über ihr Leben blockt ist Selinatur. Auf Youtube filmt sie beispielsweise den (Aus-)Bau ihres Wohnwagens. Sie macht wirklich sehr inspirierende Videos, fernab von jeden Trends und allen Lifestyles. Der extreme Minimalist Extremminimalisten leben mit einem Minimum an Dingen. Die Wohnungen sind meist karg eingerichtet, manche Räume sind sogar gänzlich leer. Der Extrem-Minimalismus ist der Typ unter den Minimalismus-Typen, der die Gemüter erhitzt und die Meinungen spaltet. Wo der extreme Minimalismus anfängt und wo er aufhört hängt natürlich auch von der Sichtweise des Betrachters ab. Für manch einen ist Minimal Mimi bereits eine extreme Minimalistin, für andere besitzt sie noch zu viele Möbel. Der bekannteste japanische Extremminimalist ist Fumio Sasaki. In Japan ist der Minimalismus weit verbreitet. Dort stammen die Futons her, die nach Gebrauch im Schrank verstaut werden können. Viele Japaner lieben eine leere Wohnung. Gleichzeitig ist Japan ein Land, in dem es viele elektronische Gadgets gibt und die Smart Home Lösungen wesentlich weiter entwickelt sind als in Deutschland. Der extreme Minimalismus wirkt auf viele Menschen befremdlich und auf einige sogar abschreckend. Die Dinge, die unser Leben leichter machen sucht man bei Extrem-Minimalisten vergeblich. Einige besitzen kein Bett oder keinen Kühlschrank, andere nur einen 2-Platten-Kocher. Die Gründe, warum ein Mensch sich entscheidet, so spartanisch zu leben, sind unterschiedlich. In einer leeren Wohnung ohne Fernseher oder Bücher bekämen Du und ich möglicherweise Beklemmungsgefühle. Extremminimalisten bekommen vermutlich eher dann Beklemmungsgefühle, wenn sie bis oben voll gestopfte Wohnungen sehen. Einige wollen nur vorübergehend an einem Ort bleiben und mit möglichst leichtem Gepäck unterwegs sein, andere fühlen sich von zu vielen Dingen schlicht und ergreifend überfordert. Anja gibt beispielsweise auf ihrem Channel Hypersensibilität, Neurodiveregenz oder Introvertiertheit als mögliche Gründe dafür an, dass ein stark reduziertes Leben den Alltag erleichtert. Der frugale Minimalist Auch wenn man sich darüber streiten kann, ob zuerst die Henne oder das Ei da war, so ist aus meiner Sicht der frugale Minimalist lediglich Minimalist, weil er Frugalist ist. Es gibt beim Frugalismus und Minimalismus einige Gemeinsamkeiten. Ein Unterschied ist jedoch, dass der Frugalist wenig kauft um viel zu sparen. Der Minimalist spart als Nebeneffekt, weil er wenig besitzen möchte. Zugleich kann ein Minimalist hochwertige Dinge, die lange halten kaufen, wenn er auf Nachhaltigkeit Wert legt und hierbei relativ wenig Geld sparen. Zumindest so lange, bis sich die Anschaffungen amortisieren. Ob ein Mensch sich als frugalen Minimalisten oder als minimalistischen Frugalisten sieht, hängt von seiner Akzentuierung und Fokussierung ab. Schlussendlich spielt es hier eine untergeordnete Rolle. Auf dem Channel von Valentina siehst Du das Leben einer minimalistisch lebenden Frugalistin. Der Nomade Der Nomade unter den Minimalisten ist häufig zugleich digitaler Nomade, d.h. er ist in der Lage seinen Lebensunterhalt ortsunabhängig zu verdienen. Allerdings ... <a title="Minimalismus-Typen" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/minimalismus-typen/" aria-label="Mehr Informationen über Minimalismus-Typen">Weiterlesen</a>]]></description>
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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/01/window-3344407_1920-1024x683.jpg" alt="Auf dem Bild befindet sich ein Teil einer Couch sowie eines Bestelltisches. Auf dem Tisch befindet sich eine Vase mit Blumen, die im Mittelpunkt des Bildes steht. Im Hintergrund befindet sich der Ausblick ins Grüne." class="wp-image-405" width="266" height="177" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/01/window-3344407_1920-1024x683.jpg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/01/window-3344407_1920-300x200.jpg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/01/window-3344407_1920-768x512.jpg 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/01/window-3344407_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2023/01/window-3344407_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/charloisporto-2014250/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3344407">Sandro Porto</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3344407">Pixabay</a></figcaption></figure>
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<p class="has-black-color has-text-color">Minimalismus scheint ein Trend zu sein, der immer mal wieder aufflackert. Viele Menschen leben diesen Lebensstil, jedoch in unterschiedlichen Ausprägungen. Sowohl die dahinter stehende Philosophie als auch die Art zu Leben unterscheiden sich. Im Laufe der Zeit haben sich unter dem Überbegriff Minimalismus mehrere Minimalismus-Typen herausgebildet. Diese Minimalismus-Typen sind jedoch nicht statisch. Zudem können die meisten Menschen sich keinem der Minimalismus-Typen zuordnen, vielmehr vereinen sie mehrere Typen in ihrem <a href="https://simpleandslowliving.de/was-ist-minimalismus/#more-379" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebensstil</a>. <a href="https://www.estherloveslife.de/7-typen-von-minimalisten-welcher-minimalismustyp-bist-du/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier </a>findest du ebenfalls eine sehr gute Darstellung der Minimalismus-Typen.  Saltypeanut, eine Bloggerin und Youtuberin, die ich sehr inspirierend finde, hat die Typen als <a href="https://saltypeanut.blog/2021/03/16/minimalismus-persoenlichkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalismus-Persönlichkeiten</a> bezeichnet.</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color">Der Lifestyle-Minimalist</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Der wohl Bekannteste unter den Minimalismus-Typen ist der Lifestyle-Minimalist. Vom Lifestyle-Minimalist findest Du viele Bilder in der Google-Suche, auf Pinterest, Instagram oder Facebook. Hier geht es vordergründig darum, eine aufgeräumte, durchgestylte Wohnung zu haben. Der Lifestyle-Minimalist zählt häufig die Gegenstände, die er hat und redet darüber, was er nicht hat. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Bei einigen Minimalisten, die auf You-Tube zu finden sind, begann die Minimalismus-Reise als Lifestyle-Minimalist. Erst im Verlauf der Reise kamen weitere Aspekte hinzu. Die Lifestyle-Minimalisten erkennt man auch an den vielen Aussortier-Videos, bei denen sie gefühlt keinen Schritt voran kommen, weil immer wieder sehr viele Dinge in die Wohnung einziehen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Diesen Struggle siehst Du bei <a href="https://www.youtube.com/@AgnesSedina/videos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agnes Sedina</a>, die eigentlich auf der Suche nach tiefgründigen Erlebnissen und dem Sinn des Lebens ist. Aber gerade am Anfang lebt sie den Minimalismus lediglich als Lifestyle, bis sich daraus neue Ziele und Ideen entwickeln. Mittlerweile ist sie mit ihrem Mann und vier Koffern nach Chile ausgewandert. Bis dahin konnte sie im Minimalismus mehr und mehr in die Tiefe gehen. Eine interessante Reise, die noch nicht zu Ende ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color">Der ästhetische Minimalist</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Der ästhetische Minimalist und der Lifestyle-Minimalist haben viel gemeinsam. Der ästhetische Minimalist achtet vordergründig auf das Erscheinungsbild seines Lifestyles. Das betrifft sowohl seine Wohnung als auch seine Kleidung. Der ästhetische Minimalist ist derjenige unter den Minimalismus-Typen, der bereit ist das meiste Geld für seinen Lifestyle auszugeben, wenn er dafür hochwertige Artikel erhält. Der ästhetische und Lifestyle-Minimalist sind diejenigen unter den Minimalismus-Typen, die zunächst nur optisch reduzieren. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Allerdings ist die optische Reduktion das für das Auge Sichtbare. Andere Beweggründe wie Simple Living, Entschleunigung oder der Wunsch nach mehr Zeit für Erlebnisse spielen meistens mit ein. Die wenigsten ästhetischen Minimalisten tun das ausschließlich, um ein optisches Ergebnis zu erzielen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Ein Beispiel für eine besonders ästhetische Wohnung findest du bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5ZnYWZXaxPc&amp;t=104s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nordbewusst</a>. Auch hier ist die Ästhetik nicht die einzige Triebfeder. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color">Der nachhaltige Minimalist</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Der nachhaltige Minimalist ist derjenige unter den Minimalismus-Typen, der in erster Linie aus Gründen des Umweltschutzes und um Ressourcen zu schonen darauf verzichtet, viel zu besitzen oder Neues anzuschaffen. Werden Neuanschaffungen benötigt, so sieht sich der nachhaltige Minimalist zunächst auf dem Gebrauchtwarenmarkt um, bevor er zur Neuware greift. Wenn der nachhaltige Minimalist dennoch neue Dinge in sein Leben lässt, dann achtet er auf Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Unter den nachhaltigen Minimalisten befinden sich viele Veganer, die aus Umweltschutzgründen aber auch wegen des Tierwohls auf den Konsum tierischer Produkte verzichten. Diejenigen, die diesem Minimalismus-Typen angehören und nicht vegan leben, achten in der Regel streng auf die Herkunft tierischer Produkte. Nachhaltige Minimalisten engagieren sich für den Umweltschutz und gegen Lebensmittelverschwendung. Nachhaltige Minimalisten recyceln Produkte, bevor sie diese wegwerfen. Nachhaltige Minimalisten gehen mit keinem Trend mit, sondern leben ihr Leben, so wie sie es für sich mit ihrem Gewissen vereinbaren können.  </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Eine solche Minimalistin, die über ihr Leben blockt ist <a href="https://selinatur.de/blogs/blog" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selinatur</a>. Auf <a href="https://www.youtube.com/@Selinatur" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube </a>filmt sie beispielsweise den (Aus-)Bau ihres Wohnwagens. Sie macht wirklich sehr inspirierende Videos, fernab von jeden Trends und allen Lifestyles. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color">Der extreme Minimalist</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Extremminimalisten leben mit einem Minimum an Dingen. Die Wohnungen sind meist karg eingerichtet, manche Räume sind sogar gänzlich leer. Der Extrem-Minimalismus ist der Typ unter den Minimalismus-Typen, der die Gemüter erhitzt und die Meinungen spaltet. Wo der extreme Minimalismus anfängt und wo er aufhört hängt natürlich auch von der Sichtweise des Betrachters ab. Für manch einen ist <a href="https://www.youtube.com/@MinimalMimi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimal Mimi</a> bereits eine extreme Minimalistin, für andere besitzt sie noch zu viele Möbel. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Der bekannteste japanische Extremminimalist ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dYaxgVcgHLU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fumio Sasaki</a>.  In Japan ist der Minimalismus weit verbreitet. Dort stammen die Futons her, die nach Gebrauch im Schrank verstaut werden können. Viele Japaner lieben eine leere Wohnung. Gleichzeitig ist Japan ein Land, in dem es viele elektronische Gadgets gibt und die Smart Home Lösungen wesentlich weiter entwickelt sind als in Deutschland. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Der extreme Minimalismus wirkt auf viele Menschen befremdlich und auf einige sogar abschreckend. Die Dinge, die unser Leben leichter machen sucht man bei Extrem-Minimalisten vergeblich. Einige besitzen kein Bett oder keinen Kühlschrank, andere nur einen 2-Platten-Kocher. Die Gründe, warum ein Mensch sich entscheidet, so spartanisch zu leben, sind unterschiedlich. In einer leeren Wohnung ohne Fernseher oder Bücher bekämen Du und ich möglicherweise Beklemmungsgefühle. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Extremminimalisten bekommen vermutlich eher dann Beklemmungsgefühle, wenn sie bis oben voll gestopfte Wohnungen sehen. Einige wollen nur vorübergehend an einem Ort bleiben und mit möglichst leichtem Gepäck unterwegs sein, andere fühlen sich von zu vielen Dingen schlicht und ergreifend überfordert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=jYWEOmKscl4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anja </a>gibt beispielsweise auf ihrem Channel Hypersensibilität, Neurodiveregenz oder Introvertiertheit als mögliche Gründe dafür an, dass ein stark reduziertes Leben den Alltag erleichtert. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color">Der frugale Minimalist</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Auch wenn man sich darüber streiten kann, ob zuerst die Henne oder das Ei da war, so ist aus meiner Sicht der frugale Minimalist lediglich Minimalist, weil er Frugalist ist. Es gibt beim Frugalismus und Minimalismus einige Gemeinsamkeiten. Ein Unterschied ist jedoch, dass der Frugalist wenig kauft um viel zu sparen. Der Minimalist spart als Nebeneffekt, weil er wenig besitzen möchte. Zugleich kann ein Minimalist hochwertige Dinge, die lange halten kaufen, wenn er auf Nachhaltigkeit Wert legt und hierbei relativ wenig Geld sparen. Zumindest so lange, bis sich die Anschaffungen amortisieren. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Ob ein Mensch sich als frugalen Minimalisten oder als minimalistischen Frugalisten sieht, hängt von seiner Akzentuierung und Fokussierung ab. Schlussendlich spielt es hier eine untergeordnete Rolle. Auf dem Channel von <a href="https://www.youtube.com/@minimalfrugal-finanziellef9797" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Valentina</a> siehst Du das Leben einer minimalistisch lebenden Frugalistin. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color">Der Nomade</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Der Nomade unter den Minimalisten ist häufig zugleich digitaler Nomade, d.h. er ist in der Lage seinen Lebensunterhalt ortsunabhängig zu verdienen. Allerdings gibt es auch minimalistische Nomaden, die ihren Unterhalt konventionell, beispielsweise über Work and Travel verdienen. Einige Minimalisten leben diese Form dauerhaft, andere kehren beispielsweise zurück nach Deutschland, um sich Geld für weitere Reisen zu verdienen. Ich hatte vor Jahren mal einen Kollegen, der lediglich zwei Jahre hier gelebt hat, um sich genügend Geld für eine neue Indien-Reise zusammenzusparen. Beliebte Reiseziele sind natürlich Länder mit niedrigeren Lebenshaltungskosten, als es in Deutschland der Fall ist. Nur so kann es in relativ kurzer Zeit gelingen, sich eine ausreichende Summe für eine längere Reise zu ersparen.  In der Zeit, in der er hier gelebt hat, bewohnte er ein möbliertes, günstiges Apartment und fuhrt einen günstigen Gebrauchtwagen. Dieser Minimalismus-Typ entspricht in weiten Teilen dem klassischen Aussteiger. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color">Mischformen der Minimalismus-Typen</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Die meisten Minimalisten können keinem bestimmten Typ eindeutig zugeordnet werden, vielmehr praktizieren sie eine Mischung aus den verschiedenen Minimalismus-Typen. <a href="https://www.youtube.com/@lukejaque-rodney" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Luke Jaque-Rodney</a> ist ein sehr bekannter Repräsentant des Minimalismus und Frugalismus. Gleichzeitig lebt er sehr nachhaltig und gesund. Er repräsentiert zugleich eine sehr ausgewogene Mischung der verschiedenen Minimalismus-Typen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Allerdings verfolgt er keinen bestimmten Lifestyle, sondern hat quasi seinen eigenen Lifestyle erfunden. Luke kauft nachhaltig und in Bio-Qualität, er hat zugleich einen Interior-Geschmack, der viele anspricht. So gelingt es ihm ein großes Publikum zu erreichen. Auch als Veganer rutscht er nicht in die Extreme ab, sondern präsentiert sich lediglich als gutes Vorbild. Dennoch zeigt er weniger allgemeingültigen Mainstream-Lifestyle, weshalb er wesentlich weniger Abonnenten hat als beispielsweise Agnes Sedina.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color">Die Zuordnung zu den Minimalismus-Typen</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Die Minimalismus-Typen beschreiben prinzipiell die Beweggründe, warum jemand diesen Lebensstil praktiziert und in den meisten Fällen auch, wie er diesen Lifestyle umsetzt. Du wirst dich wahrscheinlich in mehren Minimalismus-Typen wiederfinden. Das ist völlig in Ordnung und normal. Die Zuordnung zu den Minimalismus-Typen ist nicht statisch. Du entwickelst dich permanent weiter und deswegen entfallen einige Aspekte oder es kommen neue hinzu.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Du konntest Dich in den Minimalismus-Typen nicht wiedererkennen? Das ist nicht weiter schlimm, möglicherweise gehörst du keinem der genannten Minimalismus-Typen an, sondern vereinst mehrere in Dir oder Du lebst Dein Leben genauso wie es Dir und Deinen Vorstellungen entspricht. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Prinzipiell ist es schwierig Menschen, beziehungsweise menschliches Verhalten oder Lebenseinstellungen zu kategorisieren. Wir sind alle Individualisten, die sich schwer Kategorien oder Minimalismus-Typen zuordnen lassen. Aber möglicherweise liefern die Minimalismus-Typen dir Hinweise auf welche Aspekte zu künftig mehr Wert legen möchtest. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Ich würde mich prinzipiell fast allen Minimalismus-Typen zuordnen, abgesehen vom Nomaden. Ich bin ein durchaus heimatsbezogener Mensch, der gerne Urlaube in der Natur verbringt. Ich muss dafür jedoch nicht weit weg fahren oder fliegen, Möglicherweise wird dieses Verhalten auch durch meine Hunde beeinflusst. Mein älterer Hund hat zwar keinerlei Probleme mit Autofahren, fühlt sich jedoch in fremden Umgebungen unwohl. Meine jüngere Hündin wird schon reisekrank, wenn sie nur ein Auto sieht und schafft nur Kurzstrecken. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Niemals käme ich auf die Idee, ihr eine mehrstündige Autoreise zuzumuten, wenn es hier in der Umgebung noch so viel zu entdecken gibt. Davon abgesehen, widme ich mich in meinem Urlaub meinen Hobby, dem Nähen und Malen, Dinge, für die ich Ruhe benötige.</p>
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		<title>Wenn die Unordnung Überhand nimmt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 23:53:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entrümpeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Unordnung entsteht meist dann, wenn wir mehr Dinge besitzen, als wir tatsächlich unterbringen können. Die Unordnung nimmt aber auch dann Überhand, wenn wir uns nicht darum kümmern, den Gegenständen einen festen Platz zu geben. Der wohl banalste Grund für eine unordentliche Wohnung ist die Tatsache, dass wir Dinge, die wir benutzen, nicht weg räumen. Manchmal ist die Ursache tatsächlich Faulheit, das trifft jedoch nur selten zu. Viel häufiger können Menschen dann nicht mehr aufräumen wenn sie krank sind oder von der Fülle der Dinge überfordert. Wie Unordnung entsteht Chaos entsteht nie über Nacht. Wenn ich im beruflichen Kontext als Sozialarbeiterin verwahrloste Wohnungen betreten habe, dann hielt dieser Zustand bereits einige Zeit an. Immer dann, wenn Menschen unter dem Messie-Syndrom leiden, dann können sie die Unordnung nicht einfach beseitigen. Die Menschen hängen an den Gegenständen, die sie angesammelt haben und &#8222;verteidigen&#8220; diese. Abgesehen von Erkrankungen wie dem Messie-Syndrom oder Depressionen, halten auch psychisch Gesunde an den Dingen fest, die sie besitzen. Veränderungen machen vielen Menschen Angst. Insbesondere die gewohnte Umgebung gibt uns Sicherheit. Nimmt die Unordnung um uns herum zu, dann beginnen sich viele Menschen zunehmend unwohler zu fühlen. Insbesondere dann, wenn Unordnung entsteht, weil sich zu viele Dinge im Haushalt befinden, dann passiert das schleichend. Auch wenn vielleicht die eine oder andere ausschweifende Shopping-Tour dazu beigetragen hat, dass der Hausstand anwächst, sind einzelne Aktionen innerhalb kürzester Zeit meist nicht dafür verantwortlich, dass die Schränke aus allen Nähten platzen. Unordnung entsteht natürlich auch immer dann, wenn kein Ordnungssystem vorhanden ist und zu wenig Zeit vorhanden ist, um sich um die vielen Dinge im Haushalt zu kümmern. Jeder von uns kennt diese eine Schublade, von der wir wissen, dass nach dem zweiten Mal aufziehen alles durcheinander liegt. Die Unordnung beherrschen Irgendwann ist der Zustand erreicht, in dem wir nicht mehr Herr der Dinge sind, sondern die Unordnung die Herrschaft über uns hat. Das passiert mir leider immer noch regelmäßig in meiner Vorratskammer. Ich habe keinen Keller und stelle in der Vorratskammer Dinge ab. Zudem befinden sich meine Vorräte darin, Dinge für den Garten, die dort überwintern naja und halt Kram. Kram, den ich von anderen Leuten bekomme und seit Wochen mit zum Sozialkaufhaus nehmen möchte. Dinge, die ich hergeben möchte, es aber noch nicht getan habe. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass das Sozialkaufhaus so geöffnet hat, wie ich arbeiten muss. Allerdings habe ich auch die eine oder andere Chance, wenn ich beruflich dort oder in der Nähe war, verstreichen lassen. Folglich waren auch bei mir zu viele Dinge und Nachlässigkeit die Ursache dafür, weshalb mein Saugroboter dort nicht mehr rein kam. Unordnung entsteht nicht in kurzer Zeit, Du wirst sie in der Regel auch nicht schnell beseitigen. In meinem Fall ging es relativ schnell, weil die Sachen bereits teilweise verpackt waren und schon einen Bestimmungsort hatten Mit dem Aufräumen beginnen Wenn das nicht der Fall ist, musst Du zunächst schauen, was weg kann und was Du behalten willst. Bei den Sachen, die weg können, musst Du dich entscheiden, ob Du sie weg wirfst, verschenkst oder verkaufst. Weg werfen ist immer der einfachste Weg, allerdings ist das bei Dingen, die noch benutzt werden können, die schlechteste aller Alternativen. Statt die Dinge weg zu werfen, kannst Du Überflüssiges verschenken. Verkaufen ist die zeitintensivste Methode und es kann sehr anstrengend sein, über eBay Kleinanzeigen, den Flohmarkt oder über andere Verkaufsplattformen Dinge zu verkaufen. Jetzt hast Du unter Umständen bereits einen Teil der Unordnung beseitigt. Den Rest beginnst Du zu sortieren und in die Schränke und Regale zu räumen. Wenn Du Gegenstände aus mehreren Kategorien an einem Ort aufbewahrst, dann empfiehlt es sich, die Gegenstände aus den einzelnen Kategorien nahe beieinander aufzubewahren. Die Unordnung im Kleiderschrank beseitigen Im Kleiderschrank sortierst Du nach Jahreszeiten und Bekleidungsart. Also Hosen, Röcke, T-Shirts usw. bewahrst du beispielsweise in einer Schublade oder beieinander auf der Kleiderstange auf. Kleinteile wie Socken oder Unterwäsche sortierst Du am besten in kleinen Schrankboxen. Diese Schrankboxen eignen sich für allen möglichen Kleinkram wie Gürtel oder Sonnenbrillen. Diese Boxen kannst Du für Shirts und wenn sie groß genug sind, für Hosen verwenden. Durch die Boxen kannst Du Kleidung aufrecht stehend und nicht übereinander liegend aufbewahren. Entnimmst Du ein Teil, fallen die darüber liegenden Kleidungsstücke nicht herunter. Die Unordnung in Küche und Badezimmer beseitigen In der Küche und im Badezimmer befinden sich viele Verbrauchsgüter. Also Dinge, die früher oder später nicht mehr vorhanden sind, weil wir sie verbraucht oder verspeist haben. Aber auch hier sammelt sich einiges an und bei Lebensmitteln besteht die Gefahr, dass diese irgendwann verderben. Auch hier kannst Du mit Boxen und Vorratsdosen schnell effektiv Ordnung schaffen. Wenn Du Originalpackungen in Vorratsdosen umfüllst, solltest Du jedoch Öffnungsdatum und das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Vorratsdose vermerken. Verbrauche haltbare Lebensmittel, die Du gekauft hast, aber nicht wieder kaufen wirst, zeitnah. Kaufe und bewahre nur so viele Lebensmittel in Küche und Vorratskammer auf, wie Platz vorhanden ist. Sorge dafür, dass Du leicht an die Lebensmittel ran kommst. Wenn Du in der Küche tiefe Schränke ohne Schubladen hast, dann besorge Boxen, die du heraus ziehen kannst. Glaub mir, es wird automatisch unordentlich, wenn du Dinge in Schränken hintereinander stellst. Du musst die davor stehenden Sachen verschieben, um an die Hinteren ran zu kommen. Du wirst vielleicht am Anfang noch die Dinge wieder ordentlich hin stellen doch dann wird der Tag kommen, an dem Du es eilig hast und sowieso alles schief läuft. Im Bad verhält es sich ähnlich wie in der Küche. Auch hier kannst Du überzählige Dinge prinzipiell verbrauchen. Es ist vollkommen ausreichend, wenn Du ein Shampoo, eine Spülung und ein Duschgel besitzt. Schwierig wird es erst dann, wenn im Haushalt mehrere Personen leben, die unterschiedliche Dinge nutzten. Möglicherweise kannst Du dich mit Deiner Familie darauf einigen, dass ihr ein geruchsneutrales Shampoo und Duschgel nutzt. Ist das nicht möglich, sorge für genügend Stellflächen in Dusche oder Badewanne. Prinzipiell ist es möglich, dass Du und Deine Familie die Duschutensilien im Badezimmerschrank aufbewahrt. Aber wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass es nicht lange dauern wird, bis ein ... <a title="Wenn die Unordnung Überhand nimmt" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/wenn-die-unordnung-ueberhand-nimmt/" aria-label="Mehr Informationen über Wenn die Unordnung Überhand nimmt">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/messie-1024x676.jpg" alt="Auf dem Bild befindet sich eine Vielzahl an verschiedenen Dingen, durcheinander auf einem Haufen. Darunter Müll und Lebensmittel" class="wp-image-391" width="433" height="285" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/messie-1024x676.jpg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/messie-300x198.jpg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/messie-768x507.jpg 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/messie-1536x1014.jpg 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/messie.jpg 1920w" sizes="(max-width: 433px) 100vw, 433px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/alexas_fotos-686414/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1572492">Alexa</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1572492">Pixabay</a></figcaption></figure>
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<p class="has-black-color has-text-color">Unordnung entsteht meist dann, wenn wir mehr Dinge besitzen, als wir tatsächlich unterbringen können. Die Unordnung nimmt aber auch dann Überhand, wenn wir uns nicht darum kümmern, den Gegenständen einen festen Platz zu geben. Der wohl banalste Grund für eine unordentliche Wohnung ist die Tatsache, dass wir Dinge, die wir benutzen, nicht weg räumen. Manchmal ist die Ursache tatsächlich Faulheit, das trifft jedoch nur selten zu. Viel häufiger können Menschen dann nicht mehr aufräumen wenn sie krank sind oder von der Fülle der Dinge überfordert.</p>



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<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Wie Unordnung entsteht</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Chaos entsteht nie über Nacht. Wenn ich im beruflichen Kontext als Sozialarbeiterin verwahrloste Wohnungen betreten habe, dann hielt dieser Zustand bereits einige Zeit an. Immer dann, wenn Menschen unter dem Messie-Syndrom leiden, dann können sie die Unordnung nicht einfach beseitigen. Die Menschen hängen an den Gegenständen, die sie angesammelt haben und &#8222;verteidigen&#8220; diese. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Abgesehen von Erkrankungen wie dem Messie-Syndrom oder Depressionen, halten auch psychisch Gesunde an den Dingen fest, die sie besitzen. Veränderungen machen vielen Menschen Angst. Insbesondere die gewohnte Umgebung gibt uns Sicherheit. Nimmt die Unordnung um uns herum zu, dann beginnen sich viele Menschen zunehmend unwohler zu fühlen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Insbesondere dann, wenn Unordnung entsteht, weil sich zu viele Dinge im Haushalt befinden, dann passiert das schleichend. Auch wenn vielleicht die eine oder andere ausschweifende Shopping-Tour dazu beigetragen hat, dass der Hausstand anwächst, sind einzelne Aktionen innerhalb kürzester Zeit meist nicht dafür verantwortlich, dass die Schränke aus allen Nähten platzen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Unordnung entsteht natürlich auch immer dann, wenn kein Ordnungssystem vorhanden ist und zu wenig Zeit vorhanden ist, um sich um die vielen Dinge im Haushalt zu kümmern. Jeder von uns kennt diese eine Schublade, von der wir wissen, dass nach dem zweiten Mal aufziehen alles durcheinander liegt.  </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Die Unordnung beherrschen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Irgendwann ist der Zustand erreicht, in dem wir nicht mehr Herr der Dinge sind, sondern die Unordnung die Herrschaft über uns hat. Das passiert mir leider immer noch regelmäßig in meiner Vorratskammer. Ich habe keinen Keller und stelle in der Vorratskammer Dinge ab. Zudem befinden sich meine Vorräte darin, Dinge für den Garten, die dort überwintern naja und halt Kram. Kram, den ich von anderen Leuten bekomme und seit Wochen mit zum Sozialkaufhaus nehmen möchte. Dinge, die ich hergeben möchte, es aber noch nicht getan habe. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass das Sozialkaufhaus so geöffnet hat, wie ich arbeiten muss. Allerdings habe ich auch die eine oder andere Chance, wenn ich beruflich dort oder in der Nähe war, verstreichen lassen. Folglich waren auch bei mir zu viele Dinge und Nachlässigkeit die Ursache dafür, weshalb mein Saugroboter dort nicht mehr rein kam.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Unordnung entsteht nicht in kurzer Zeit, Du wirst sie in der Regel auch nicht schnell beseitigen. In meinem Fall ging es relativ schnell, weil die Sachen bereits teilweise verpackt waren und schon einen Bestimmungsort hatten</p>



<p class="has-black-color has-text-color"></p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Mit dem Aufräumen beginnen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn das nicht der Fall ist, musst Du zunächst schauen, was weg kann und was Du behalten willst. Bei den Sachen, die weg können, musst Du dich entscheiden, ob Du sie weg wirfst, verschenkst oder verkaufst. Weg werfen ist immer der einfachste Weg, allerdings ist das bei Dingen, die noch benutzt werden können, die schlechteste aller Alternativen. Statt die Dinge weg zu werfen, kannst Du Überflüssiges verschenken. Verkaufen ist die zeitintensivste Methode und es kann sehr anstrengend sein, über eBay Kleinanzeigen, den Flohmarkt oder über andere Verkaufsplattformen Dinge zu verkaufen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Jetzt hast Du unter Umständen bereits einen Teil der Unordnung beseitigt. Den Rest beginnst Du zu sortieren und in die Schränke und Regale zu räumen. Wenn Du Gegenstände aus mehreren Kategorien an einem Ort aufbewahrst, dann empfiehlt es sich, die Gegenstände aus den einzelnen Kategorien nahe beieinander aufzubewahren. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Die Unordnung im Kleiderschrank beseitigen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Im Kleiderschrank sortierst Du nach Jahreszeiten und Bekleidungsart. Also Hosen, Röcke, T-Shirts usw. bewahrst du beispielsweise in einer Schublade oder beieinander auf der Kleiderstange auf. Kleinteile wie Socken oder Unterwäsche sortierst Du am besten in kleinen Schrankboxen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Diese Schrankboxen eignen sich für allen  möglichen Kleinkram wie Gürtel oder Sonnenbrillen. Diese Boxen kannst Du für Shirts und wenn sie groß genug sind, für Hosen verwenden. Durch die Boxen kannst Du Kleidung aufrecht stehend und nicht übereinander liegend aufbewahren. Entnimmst Du ein Teil, fallen die darüber liegenden Kleidungsstücke nicht herunter. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Die Unordnung in Küche und Badezimmer beseitigen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">In der Küche und im Badezimmer befinden sich viele Verbrauchsgüter. Also Dinge, die früher oder später nicht mehr vorhanden sind, weil wir sie verbraucht oder verspeist haben. Aber auch hier sammelt sich einiges an und bei Lebensmitteln besteht die Gefahr, dass diese irgendwann verderben.  Auch hier kannst Du mit Boxen und Vorratsdosen schnell effektiv Ordnung schaffen. Wenn Du Originalpackungen in Vorratsdosen umfüllst, solltest Du jedoch Öffnungsdatum und das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Vorratsdose vermerken. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Verbrauche haltbare Lebensmittel, die Du gekauft hast, aber nicht wieder kaufen wirst, zeitnah. Kaufe und bewahre nur so viele Lebensmittel in Küche und Vorratskammer auf, wie Platz vorhanden ist. Sorge dafür, dass Du leicht an die Lebensmittel ran kommst. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du in der Küche tiefe Schränke ohne Schubladen hast, dann besorge Boxen, die du heraus ziehen kannst. Glaub mir, es wird automatisch unordentlich, wenn du Dinge in Schränken hintereinander stellst. Du musst die davor stehenden Sachen verschieben, um an die Hinteren ran zu kommen. Du wirst vielleicht am Anfang noch die Dinge wieder ordentlich hin stellen doch dann wird der Tag kommen, an dem Du es eilig hast und sowieso alles schief läuft. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Im Bad verhält es sich ähnlich wie in der Küche. Auch hier kannst Du überzählige Dinge prinzipiell verbrauchen. Es ist vollkommen ausreichend, wenn Du ein Shampoo, eine Spülung und ein Duschgel besitzt. Schwierig wird es erst dann, wenn im Haushalt mehrere Personen leben, die unterschiedliche Dinge nutzten. Möglicherweise kannst Du dich mit Deiner Familie darauf einigen, dass ihr ein geruchsneutrales Shampoo und Duschgel nutzt. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Ist das nicht möglich, sorge für genügend Stellflächen in Dusche oder Badewanne. Prinzipiell ist es möglich, dass Du und Deine Familie die Duschutensilien im Badezimmerschrank aufbewahrt. Aber wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass es nicht lange dauern wird, bis ein Familienmitglied vergisst, die Duschsachen in den Schrank zu stellen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Damit sind wir bei dem Punkt, dass Unordnung auch dann entsteht, wenn das Ordnungssystem sich in der Praxis nicht bewährt. Die Gründe hierfür können variieren. In manchen Fällen ist das Ordnungssystem zu zeitintensiv, in anderen Fällen ist es zu komplex. Unordnung kannst Du immer nur dann dauerhaft beseitigen, wenn Du wenige Dinge besitzt und Du diese einfach wegräumen kannst. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Dazu sollte der Aufbewahrungsort nah am Verwendungsort sein und du solltest einfach dran kommen. Das bedeutet, dass der Gegenstand, den Du brauchst, nicht hinter diversen anderen Dingen stehen sollte.  </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Abstellorte regelmäßig entrümpeln</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Über meinen persönlichen Abstellort, die Vorratskammer, habe ich bereits berichtet. Andere beliebte Abstellorte sind der Dachspeicher, die Garage oder der Keller. Hier werden Dinge hingestellt, die wir nicht mehr in der Wohnung haben wollen. Im Prinzip vertagen wir damit eine Entscheidung. Wir müssen in diesem Moment nicht entscheiden, was mit dem Gegenstand passiert. Wir bringen ihn in einen Status-Quo. Manchmal für sehr lange Zeit. In dieser Zeit werden die Gegenstände nicht attraktiver und gewinnen in der Regel auch nicht an Wert.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Bei den meisten von uns ist der beliebte Abstellort die Achillesferse der Ordnung. Selbst in sehr <a href="https://fraeulein-ordnung.de/ordnungstag-ordnung-in-der-garage-schaffen" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">ordentlichen, gepflegten Haushalten</a> findet man in der Regel diesen einen Ort, an dem die vertagten Entscheidungen gelagert werden. Du solltest diesen Ort in dein Ordnungssystem integrieren. Wenn Du die Dinge aussortiert hast, die Du nicht mehr benötigst, solltest du für ausreichend Lagerfläche sorgen.</p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Ordnung beibehalten</strong></h2>



<p>Wenn Du entrümpelt und aufgeräumt hast, dann möchtest Du natürlich, dass diese Ordnung beibehalten wird. Damit die Unordnung nicht wieder Überhand nimmt, solltest du die folgenden sieben Dinge beachten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Gib allen Gegenständen einen festen Platz.</li>



<li>Sorge dafür, dass Du nur wenige Dinge besitzt.</li>



<li>Lass alle Flächen auf Schränken oder Tischen frei.</li>



<li>Bring Dinge an ihren Ort zurück, sobald Du sie nicht mehr benötigst.</li>



<li>Wenn ein neuer Gegenstand in dein Haus kommt, lass einen anderen gehen.</li>



<li>Sortiere regelmäßig überflüssiges aus.</li>



<li>Nutze Kisten, Kasten und Boxen um Dinge zu sortieren.</li>
</ol>



<p></p>



<p>Wie wir schon festgestellt haben, muss Ordnung beibehalten werden. Wir haben auch festgestellt, dass das umso leichter ist, je weniger Dinge wir besitzen. Daher ist das Aussortieren der wichtigste Bestandteil, wenn es darum geht, Unordnung zu beseitigen und Ordnung dauerhaft beizubehalten. Bezieh Deine Familie mit ein. Fordere Deine Familienmitglieder regelmäßig auf, die Dinge weg zu räumen, die sie liegen lassen. Wenn Du vom Wohnzimmer in die Küche gehst, nimm alles mit, was in die Küche gehört. Versuche niemals mit leeren Händen durch das Haus zu gehen. Du wirst immer irgendwo etwas finden, das sich nicht an seinem Ort befindet. Auch wenn es manchmal etwas mühsam ist, Du wirst dafür mit einem permanent sauberen Haus belohnt. Abgesehen davon wirst Du zum Putzen und Aufräumen künftig wesentlich weniger Zeit benötigen als früher. </p>
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		<title>Was ist Minimalismus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 22:48:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Minimalismus ist etwas mit dem jeder Mensch irgend etwas verbindet. Die meisten Menschen haben sofort ein inneres Bild vor ihren Augen. Sie sehen dabei zumeist karge und kalte Wohnräume, die den Charme einer Gefängniszelle haben. Nicht selten wird Minimalismus mit Askese gleichgesetzt. Damit werden den des Minimalismus und der Askese zugrunde liegenden Annahmen jedoch Unrecht getan. Was ist Minimalismus? Minimalismus ist die freiwillige Reduktion der materiellen Dinge auf das Notwendigste. Auch wenn der Minimalismus als Gegentrend zur Konsumgesellschaft immer mehr an Beliebtheit gewinnt, liegen die Ursprünge des heute existierenden Minimalismus bereits in den 1960er Jahren. Er war damals die Gegenbewegung zum abstrakten Expressionismus. Wenn Du die Bilder des abstrakten Expressionismus nicht kennst, schau Dir gerne ein paar Bilder im Internet an. Allerdings wirken die überladenen, farben- und formenfrohen Bilder auf den Betrachter teilweise etwas verstörend oder zumindest irritierend. Im Gegensatz dazu setzte der Minimalismus in der Kunst auf klare, geometrische Formen, Einfachheit und Reduktion. Seit wann gibt es Minimalismus? Der erste überlieferte Minimalist scheint Diogenes zu sein. Dieser stammte zwar aus reichem Hause, war jedoch überzeugt davon, dass Besitz und Reichtum nicht zu mehr Glück führen würden. Unabhängig davon, ob Diogenes tatsächlich existierte oder nicht, folgten in den kommenden Jahrhunderten einige bekannte Menschen seinem Vorbild, wenngleich auch nicht in den extremsten Ausprägungen. Bei einigen Vertreten, wie bei Franziskus von Assisi, liegt der Verdacht nahe, dass andere Gründe als Askese oder Minimalismus zu dem Lebenswandel der Betroffenen geführt haben könnte. Wenn heutzutage sich jemand in Lumpen kleidet, barfuß läuft und von Gotteserscheinungen berichtet, dann wird diese Person früher oder später Bekanntschaft mit einem Facharzt für Psychiatrie machen. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass es sich entweder um eine Überlieferung (die verfälscht wurde) handelt oder um ein Gleichnis. Franziskus ist nicht nur ein minimalistischer Vorreiter, sondern auch Schutzpatron der Armen, der Blinden und der Tiere. Weitere bekannte Persönlichkeiten wie Leo Tolstoi oder Henry David Thoreau lebten ebenfalls in einer selbst gewählten Einfachheit, die bei ihren Mitmenschen nicht immer auf Verständnis stieß. Im 21. Jahrhundert wurde die Minimalismus-Bewegung unter anderem durch Joshua Becker ins Leben gerufen. Der &#8222;Simplify&#8220;-Trend aus den USA kam Anfang der 2000er Jahre nach Deutschland. Bekannt gemacht hat ihn Werner Tiki Küstenmacher mit seinem Bestseller &#8222;Simplify your Life&#8220;. Was ist Askese? Prinzipiell geht es bei der Askese wie beim Minimalismus ebenfalls um Verzicht. Bei der Askese ist der Verzicht allerdings religiös oder philosophisch orientiert. Es wird nicht nur auf der Teilnahme am Kapitalismus verzichtet, sondern es wird ebenfalls auf Dinge oder Tätigkeiten verzichtet, die dem reinen Vergnügen dienen. Dieser Verzicht soll dazu dienen, höhere Ziele zu erreichen oder um den Charakter zu formen. Zugleich geht mit dem Verzicht auf Vergnügen das Erreichen gewisser Tugenden einher. Es wird davon ausgegangen, dass der Verzicht auf irdische Güter zu einem besseren Dasein im Jenseits führen wird. Ich persönlich bin nicht sicher, ob es ein Jenseits überhaupt gibt und ich habe natürlich überhaupt keine Vorstellung davon, wie es dort aussehen könnte. Aber falls es ein Leben nach dem Tod gibt, dann wird dieses Leben nicht mit diesem stofflichen Leben auf der Erde gemein haben. Wir werden so oder so ohne unsere Besitztümer von der Erde gehen. Was unterscheidet den Minimalismus von der Askese? Beim Minimalismus und der Askese wird auf den Besitz irdischer Güter und auf menschliche Genüsse verzichtet. Nicht gänzlich aber in weiten Teilen. Beim Minimalismus wird der Fokus auf materielle Güter gelegt. Bei der Askese wird auch auf Wollust oder üppige Nahrungsaufnahme verzichtet. In manchen Fällen wird zeitweise sogar gefastet, um eine höhere Bewusstseinsstufe zu erreichen. Die Askese ist häufig als religiöse Ausprägung vorzufinden. Der Minimalismus hingegen ist zunächst frei von religiöser, politischer oder philosophischer Weltanschauung. Allerdings verzichten die meisten Minimalisten dennoch nicht auf eine politische Haltung oder eine Ansicht zum Umweltschutz. Allerdings besteht diese Haltung trotz des Minimalismus und nicht aus diesem heraus, wie es bei der Askese der Fall ist. Dürfen Minimalisten nur 100 Dinge besitzen? Da es keine staatlich anerkannten Minimalisten gibt, gibt es auch keine Voraussetzungen, ab wann ein Mensch sich selbst oder andere Menschen ihn Minimalist nennen dürfen wird der Begriff nicht selten inflationär eingesetzt. Es gibt durchaus Minimalisten, die auch weniger als 100 Dinge besitzen, die meisten dürften jedoch weit mehr als 100 Gegenstände besitzen. In Deutschland besitzen die Menschen derzeit rund 10.000 Dinge. Vor etwa 100 Jahren waren es lediglich 180 Gegenstände. Das ist das 55,55-fache an Gegenständen, die wir jetzt 100 Jahre später durchschnittlich besitzen. Durchschnittlich bedeutet, dass hierbei auch Menschen berücksichtigt wurden, die lediglich 100 Gegenstände besitzen ebenso wie die, die 50.000 Dinge in ihrem Haushalt aufbewahren. Soll ich jetzt meinen Besitz zählen? Du kannst gerne Deinen Besitz zählen und inventarisieren. Aber würde es Dich wirklich weiter bringen, wenn Du eine Zahl auf einem Stück Papier hast? Würdest Du dich je nach Ergebnis besser oder schlechter fühlen? Mal angenommen Du würdest Deine Wohnung komplett auf den Kopf stellen und alles zählen, was sich darin befindet und die kämst auf 7000 Dinge. Das ist nur knapp unter dem Durchschnitt und Du wirst Dich dabei nicht sonderlich gut fühlen. Wenn Du aber all diese Dinge beruflich oder für ein Hobby benötigst und nutzt, sind sie dann wirklich überflüssig? Stell Dir vor Du zählst Deine Dinge durch und kommst auf lediglich 300 Gegenstände. Darunter aber beispielsweise drei Pfannen in der gleichen Größe. Du fühlst dich kurz gut, weil Du nur wenig besitzt, musst aber früher oder später feststellen, dass es die falschen Dinge sind. Du merkst schon, worauf ich hinaus möchte: es muss stimmig sein. Dein Lebensstil muss zu Deinen Bedürfnissen passen. Da kann Dir niemand von außen vorschreiben, wie Minimalismus auszusehen hat. Wie finde ich heraus, was ich brauche und was nicht? Die Dinge, die Du brauchst sind sicher ganz andere Dinge als die, die ich benötige, um meinen Alltag zu bewältigen. Du wirst vermutlich schneller herausfinden, welche Dinge Du nicht benötigst. Das sind die Dinge, die Du immer wieder hin und her räumst, die keinen richtigen Platz haben und die, auf denen sich eine Staubschicht befindet. Dinge, die Du beim Aufräumen findest, ... <a title="Was ist Minimalismus?" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/was-ist-minimalismus/" aria-label="Mehr Informationen über Was ist Minimalismus?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/bedroom-5772286_1920-1024x683.jpg" alt="Auf dem Bild befindet sich ein Zimmer, in dem sich ein Bett und ein Nachtschrank befinden. An der Wand hängen Bilder. Raum ist lichtdurchflutet, die Türen zum Balkon sind offen." class="wp-image-380" width="467" height="311" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/bedroom-5772286_1920-1024x683.jpg 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/bedroom-5772286_1920-300x200.jpg 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/bedroom-5772286_1920-768x512.jpg 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/bedroom-5772286_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/12/bedroom-5772286_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 467px) 100vw, 467px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/stubaileyphoto-19245286/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5772286">Stuart Bailey</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5772286">Pixabay</a></figcaption></figure>
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<p class="has-black-color has-text-color">Minimalismus ist etwas mit dem jeder Mensch irgend etwas verbindet. Die meisten Menschen haben sofort ein inneres Bild vor ihren Augen. Sie sehen dabei zumeist karge und kalte Wohnräume, die den Charme einer Gefängniszelle haben. Nicht selten wird Minimalismus mit Askese gleichgesetzt. Damit werden den des Minimalismus und der Askese zugrunde liegenden Annahmen jedoch Unrecht getan.</p>



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<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Was ist Minimalismus?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Minimalismus ist die freiwillige Reduktion der materiellen Dinge auf das Notwendigste. Auch wenn der Minimalismus als Gegentrend zur Konsumgesellschaft immer mehr an Beliebtheit gewinnt, liegen die Ursprünge des heute existierenden Minimalismus bereits in den 1960er Jahren. Er war damals die <a href="https://www.badenova.de/blog/minimalismus/#Minimalismus2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gegenbewegung </a>zum abstrakten Expressionismus. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du die Bilder des abstrakten Expressionismus nicht kennst, schau Dir gerne ein paar Bilder im Internet an. Allerdings wirken die überladenen, farben- und formenfrohen Bilder auf den Betrachter teilweise etwas verstörend oder zumindest irritierend. Im Gegensatz dazu setzte der Minimalismus in der Kunst auf klare, geometrische Formen, Einfachheit und Reduktion. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Seit wann gibt es Minimalismus?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Der erste überlieferte Minimalist scheint Diogenes zu sein. Dieser stammte zwar aus reichem Hause, war jedoch überzeugt davon, dass Besitz und Reichtum nicht zu mehr Glück führen würden. Unabhängig davon, ob Diogenes tatsächlich existierte oder nicht, folgten in den <a href="https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/23950-rtkl-kein-neuer-trend-weniger-war-schon-immer-mehr-eine-kurze-geschichte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kommenden Jahrhunderten</a> einige bekannte Menschen seinem Vorbild, wenngleich auch nicht in den extremsten Ausprägungen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Bei einigen Vertreten, wie bei Franziskus von Assisi, liegt der Verdacht nahe, dass andere Gründe als Askese oder Minimalismus zu dem Lebenswandel der Betroffenen geführt haben könnte. Wenn heutzutage sich jemand in Lumpen kleidet, barfuß läuft und von Gotteserscheinungen berichtet, dann wird diese Person früher oder später Bekanntschaft mit einem Facharzt für Psychiatrie machen. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass es sich entweder um eine Überlieferung (die verfälscht wurde) handelt oder um ein Gleichnis. Franziskus ist nicht nur ein minimalistischer Vorreiter, sondern auch Schutzpatron der Armen, der Blinden und der Tiere. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Weitere bekannte Persönlichkeiten wie Leo Tolstoi oder Henry David Thoreau lebten ebenfalls in einer selbst gewählten Einfachheit, die bei ihren Mitmenschen nicht immer auf Verständnis stieß.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Im 21. Jahrhundert wurde die Minimalismus-Bewegung unter anderem durch Joshua Becker ins Leben gerufen. Der &#8222;Simplify&#8220;-Trend aus den USA kam Anfang der 2000er Jahre nach Deutschland. Bekannt gemacht hat ihn Werner Tiki Küstenmacher mit seinem Bestseller &#8222;Simplify your Life&#8220;. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Was ist Askese?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Prinzipiell geht es bei der Askese wie beim Minimalismus ebenfalls um Verzicht. Bei der Askese ist der Verzicht allerdings religiös oder philosophisch orientiert. Es wird nicht nur auf der Teilnahme am Kapitalismus verzichtet, sondern es wird ebenfalls auf Dinge oder Tätigkeiten verzichtet, die dem reinen Vergnügen dienen. Dieser Verzicht soll dazu dienen, höhere Ziele zu erreichen oder um den Charakter zu formen. Zugleich geht mit dem Verzicht auf Vergnügen das Erreichen gewisser Tugenden einher. Es wird davon ausgegangen, dass der Verzicht auf irdische Güter zu einem besseren Dasein im Jenseits führen wird. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Ich persönlich bin nicht sicher, ob es ein Jenseits überhaupt gibt und ich habe natürlich überhaupt keine Vorstellung davon, wie es dort aussehen könnte. Aber falls es ein Leben nach dem Tod gibt, dann wird dieses Leben nicht mit diesem stofflichen Leben auf der Erde gemein haben. Wir werden so oder so ohne unsere Besitztümer von der Erde gehen. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Was unterscheidet den Minimalismus von der Askese?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Beim Minimalismus und der Askese wird auf den Besitz irdischer Güter und auf  menschliche Genüsse verzichtet. Nicht gänzlich aber in weiten Teilen. Beim Minimalismus wird der Fokus auf materielle Güter gelegt. Bei der Askese wird auch auf Wollust oder üppige Nahrungsaufnahme verzichtet. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">In manchen Fällen wird zeitweise sogar gefastet, um eine höhere Bewusstseinsstufe zu erreichen. Die Askese ist häufig als religiöse Ausprägung vorzufinden. Der Minimalismus hingegen ist zunächst frei von religiöser, politischer oder philosophischer Weltanschauung. Allerdings verzichten die meisten Minimalisten dennoch nicht auf eine politische Haltung oder eine Ansicht zum Umweltschutz. Allerdings besteht diese Haltung trotz des Minimalismus und nicht aus diesem heraus, wie es bei der Askese der Fall ist.</p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Dürfen Minimalisten nur 100 Dinge besitzen?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Da es keine staatlich anerkannten Minimalisten gibt, gibt es auch keine Voraussetzungen, ab wann ein Mensch sich selbst oder andere Menschen ihn Minimalist nennen dürfen wird der Begriff nicht selten inflationär eingesetzt. Es gibt durchaus Minimalisten, die auch weniger als 100 Dinge besitzen, die meisten dürften jedoch weit mehr als 100 Gegenstände besitzen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">In Deutschland besitzen die Menschen derzeit rund <a href="https://monkee.rocks/blog/minimalistisch-wohnen/#:~:text=Im%20Schnitt%20hat%20jeder%20von,Dinge%20in%20einem%20deutschen%20Haushalt." target="_blank" rel="noreferrer noopener">10.000 Dinge</a>. Vor etwa 100 Jahren waren es lediglich 180 Gegenstände. Das ist das 55,55-fache an Gegenständen, die wir jetzt 100 Jahre später durchschnittlich besitzen. Durchschnittlich bedeutet, dass hierbei auch Menschen berücksichtigt wurden, die lediglich 100 Gegenstände besitzen ebenso wie die, die 50.000 Dinge in ihrem Haushalt aufbewahren. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Soll ich jetzt meinen Besitz zählen?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Du kannst gerne Deinen Besitz zählen und inventarisieren. Aber würde es Dich wirklich weiter bringen, wenn Du eine Zahl auf einem Stück Papier hast? Würdest Du dich je nach Ergebnis besser oder schlechter fühlen? Mal angenommen Du würdest Deine Wohnung komplett auf den Kopf stellen und alles zählen, was sich darin befindet und die kämst auf 7000 Dinge. Das ist nur knapp unter dem Durchschnitt und Du wirst Dich dabei nicht sonderlich gut fühlen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du aber all diese Dinge beruflich oder für ein Hobby benötigst und nutzt, sind sie dann wirklich überflüssig? Stell Dir vor Du zählst Deine Dinge durch und kommst auf lediglich 300 Gegenstände. Darunter aber beispielsweise drei Pfannen in der gleichen Größe. Du fühlst dich kurz gut, weil Du nur wenig besitzt, musst aber früher oder später feststellen, dass es die falschen Dinge sind.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Du merkst schon, worauf ich hinaus möchte: es muss stimmig sein. Dein Lebensstil muss zu Deinen Bedürfnissen passen. Da kann Dir niemand von außen vorschreiben, wie Minimalismus auszusehen hat. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Wie finde ich heraus, was ich brauche und was nicht?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Die Dinge, die Du brauchst sind sicher ganz andere Dinge als die, die ich benötige, um meinen Alltag zu bewältigen. Du wirst vermutlich schneller herausfinden, welche Dinge Du nicht benötigst. Das sind die Dinge, die Du immer wieder hin und her räumst, die keinen richtigen Platz haben und die, auf denen sich eine Staubschicht befindet. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Dinge, die Du beim Aufräumen findest, und von denen Du nicht einmal wusstest, dass du sie besitzt, gehören ebenfalls dazu. Dinge, die Du nicht benötigst, behindern Dich eher in Deinem Leben, als dass sie dir nutzen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du einen Gegenstand in mehreren Ausführungen besitzt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Du nicht alle benötigst. In welchem Haushalt werden zeitgleich mehrere Dosenöffner gleichzeitig benutzt? Wie viele Servierkellen und Pfannenwender besitzt Du?</p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Wie finde ich heraus, was ich behalten soll?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du unsicher bist, was Du in Deinem Haushalt benötigst, dann schnapp Dir einen Karton oder eine Box. Packe die Sachen, von denen Du denkst, dass sie überflüssig sein könnten, ein. Pack die Kiste auf Seite und versuche mit den verbleibenden Sachen klarzukommen. Wenn Du zum Beispiel fünf Pfannenwender hast, pack vier weg. Deinen Liebligspfannenwender behältst Du natürlich. Jeder hat einen Lieblingspfannenwender. Wenn er mehrere hat. Ich hatte tatsächlich immer nur zeitgleich einen. Den ersten habe ich von meinen Eltern mitgenommen beim Auszug. Er war aus Plastik und hat irgendwann angefangen zu bröseln.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du die Kisten eine Zeit lang ungenutzt zur Seite gestellt hast, kannst Du den Inhalt verkaufen oder verschenken.  Brauchbare Dinge solltest Du der Umwelt zuliebe niemals weg werfen. Es gibt immer jemanden, der sich über das, was Du nicht benötigst, freut. <a href="https://simpleandslowliving.de/entruempeln-auf-nachhaltige-art/#more-221">Hier </a>erfährst Du, wie man nachhaltig entrümpelt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">So kannst Du nach und nach Deine Wohnung ausdünnen. Wenn sich viele Dinge in Deiner Wohnung befinden, bedeutet das auch, dass Du sich um diese Dinge kümmern musst. Du musst sie wegräumen, säubern und sie reparieren. </p>



<h2 class="has-black-color has-text-color wp-block-heading"><strong>Welche Vorteile bietet Minimalismus?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Für die meisten Menschen beginnt der Einstieg in den Minimalismus mit viel Arbeit. Häufig wird davon ausgegangen, dass zuerst ausgemistet werden muss. Das ist allerdings so nicht haltbar. Natürlich besitzen Minimalisten nur das für sie notwendigste. Allerdings bezieht sich die Philosophie hinter dem Minimalismus auch auf das Konsumverhalten. Aus diesem Grund ist es vollkommen legitim, wenn Du Dinge, für die Du Geld ausgegeben hast, behältst. Manche Dinge gehen nach einer gewissen Nutzungsdauer sowieso kaputt.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Das beste Beispiel bietet der Pfannenwender, den ich von meinen Eltern mitgenommen habe. Ich habe noch Kinderfotos, auf denen ich mit diesem Pfannenwender zu sehen war, weil ich damit gespielt habe. Dieser Pfannenwender wurde folglich mindestens 30 Jahre alt, bis das Plastik spröde und bröselig wurde.</p>



<p class="has-black-color has-text-color"></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du bereits einige Dinge aussortiert hast, wirst Du merken, dass mehr Platz für weniger Dinge viele Vorteile bietet. Eine Küchenschublade, die nicht bis oben hin vollgestopft ist, ist wesentlich übersichtlicher. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Du sparst zudem Zeit, weil Du die Sachen nicht sortieren, suchen und putzen musst. Der Minimalismus kann zudem dafür sorgen, dass Du Geld sparst. Das muss jedoch nicht so sein. Wenn Du bislang viele günstige Dinge gekauft hast und jetzt stattdessen wenige aber hochwertige und hochpreisige Produkte kaufst, kann sich das preislich die Waage halten. Minimalismus kann je nachdem, wie Du ihn leben möchtest, zu Beginn sogar teurer sein, bis sich die Anschaffung teuer, langlebiger Produkte amortisiert. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Dein Leben wird durch den Minimalismus wesentlich unbeschwerter und unkomplizierter. Du brauchst nicht mehr allen Trends nachzujagen und kannst Dich auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren. Du kannst Dich auf die Menschen, die Dir wichtig sind konzentrieren und Deine Kraft für Deine Hobbys einsetzen. </p>



<p></p>



<p class="has-black-color has-text-color">Minimalismus bedeutet nur das Notwendigste zu besitzen. Der Fokus liegt auf den Dingen, die man wirklich benötigt. Überflüssiges hat kein Platz beim Minimalismus. Das bedeutet jedoch nicht, dass man allem entsagen muss oder sich opfert wie bei der Askese. Es handelt sich beim Minimalismus vielmehr um eine Besinnung auf die Dinge, die uns wirklich wichtig sind. Minimalisten entsagen dem Konsum meist nicht vollkommen. Ausgaben werden jedoch gezielt und überlegt getätigt. Unter Umständen werden weitere Aspekte wie der Umwelt- oder Tierschutz in die Kaufentscheidungen einbezogen. Aus diesem Grund greifen eine Minimalisten bei Neuanschaffungen für ihren Haushalt auf gebrauchte oder nachhaltig produzierte Artikel zurück. </p>
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		<title>Kleidung reduzieren</title>
		<link>https://simpleandslowliving.de/kleidung-reduzieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2022 01:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus: Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[reduzieren]]></category>
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					<description><![CDATA[In Deutschland sind die Kleiderschränke mehr als nur gut gefüllt. Mit durchschnittlich rund 100 Teilen Kleidung besitzen Deutsche weit mehr als sie benötigen. Während noch vor 30-40 Jahren kaputte Kleidungsstücke ausgebessert wurden, es Bekleidung mittlerweile zur Wegwerfware geworden. Unsere Einstellung zur Bekleidung In Deutschland besitzen wir durchschnittlich 95 Kleidungsstücke. Bei Frauen sind es sogar etwa 118 Kleidungstücke. Davon wird etwa jedes fünfte Kleidungsstück überhaupt nicht getragen. Du kennst sicher auch die Schrankleichen in Deinem Kleiderschrank, Stücke, die Du im Geschäft unbedingt haben wolltest, die aber im Alltag keinen Bestand haben oder schlecht mit anderen Kleidungsstücken kombinierbar sind. Zu den Kleidungsstücken, die nie getragen werden, kommen etwa genauso viele Bekleidungsstücke, die seltener als alle drei Monate getragen werden. Insgesamt sind das knapp 40 Prozent oder 2 Milliarden Kleidungsstücke, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in Drittländern zu Billigstlöhnen produziert wurden, damit sie in Deinem Schrank hängen. Bekleidung ist zum einen Ausdruck von Individualität, sie kann unsere Gruppenzugehörigkeit und unsere Stimmungslage widerspiegeln. Zugleich ist Kleidung ein Massenprodukt, das für uns keinen Wert mehr darstellt. Wir können Bekleidung rund um die Uhr und an jeder Straßenecke erwerben. Du musst nicht mehr sparen, um Dir eine Hose leisten zu können. Wenn Du etwas älter bist, wirst Du Dich erinnern, dass wir früher auf Levis Jeans gespart haben oder auf Turnschuhe. Also quasi Sneaker, nur dass diese früher Turnschuhe hießen. Entsprechend lange hast Du diese Kleidung getragen und sie auch gepflegt. Kleidung wieder schätzen lernen Minimalismus im Kleiderschrank bedeutet nicht nur, dass Du überflüssige Kleidungsstücke aussortierst und Deinen Kleiderschrank auf die Teile reduzierst, die Du wirklich trägst. Vielmehr muss sich auch Deinen Einstellung zur Kleidung ändern. Hast Du schon einmal Kleidung selbst genäht? Falls ja, weißt Du, wie viel Arbeit das Anfertigen von Bekleidungsstücken macht. Angefangen von der Auswahl des richtigen Schnittmusters bis hin zum eigentlichen Nähen, das nur einen Bruchteil der Arbeit ausmacht. Die Näherinnen, die unsere Kleidung nähen erhalten nur wenige Cent pro Stück, das sie nähen. Viele von ihnen sind nicht einmal volljährig und können von dem Geld, das sie erhalten, nicht leben. Etwa 73 Prozent der Deutschen gaben bei der Befragung durch Greepeace an, selbst noch nie Kleidung hergestellt zu haben. Nur etwa jede achte Person über 50 Jahren hat in der Vergangenheit Kleidung getauscht. Bei den 18-25 jährigen waren es immerhin etwa 25 Prozent. Das lässt für die Zukunft hoffen, dass ein verantwortungsvollerer Umgang mit den Ressourcen stattfindet. Bei der Herstellung von Kleidung werden nicht nur Rohstoffe und viel Wasser benötigt, die Bekleidungsindustrie setzt bis zu 3500 toxische, krebserregende oder hormonell wirksame Stoffe ein. Das tut sie insbesondere bei der Färbung der Kleidung. Die Chemikalien befinden sich mittlerweile nicht mehr nur in der unmittelbaren Umgebung der Färbefabriken, sondern sie sind in den Gewässern und Böden rund um den Globus verteilt. Kleiderschrank minimieren Beim Minimalismus im Kleiderschrank geht es folglich um mehr, als darum, Deinen Kleiderschrank zu minimieren. Wenn Du Dir bewusst bist, welche globalen Schäden Deine Kleidung anrichtet, dann solltest Du nicht nur aussortieren, damit Du eine übersichtliche Menge an Kleidung besitzt, sondern auch so wenig wie möglich nachkaufen. Wenn Du vor dem Problem stehst, dass Du einen Kleiderschrank voller hochwertiger Kleidung besitzt, die Du liebst und die Dir passt, dann kann das Auftragen dieser Bekleidungsstücke ebenfalls eine Option sein. Das ist jedoch nur relativ selten der Fall. Rational eingestellte Menschen behalten ihre Bekleidung, weil sie Geld und Ressourcen gekostet hat, selbst dann, wenn sie sie gar nicht tragen. Kennst Du den Stapel &#8222;Gartenarbeit&#8220;, &#8222;Gassigänge&#8220; und &#8222;Renovierarbeiten&#8220;? Wie groß sind Deine Stapel zum &#8222;Auftragen&#8220;? Wie oft in Deinem Leben wirst du realistisch betrachtet renovieren? Und wie viel Kleidung brauchst du für Gassigänge und Gartenarbeiten? Ich gehe beispielsweise vor und nach der Arbeit Gassi und ziehe mich nicht um. Das hat zwar zur Folge, dass ich meine Alltagskleidung öfter waschen muss, weil die Hosen mit Matsch verschmiert sind aber ich ziehe mich faktisch nicht nach der Arbeit um. Was brauche ich wirklich? Ich bin kein Fan davon universelle Tipps zu erarbeiten, die sich dann im Einzelfall nicht bewähren. Wie viel Kleidung du benötigst hängt nicht davon ab, was in irgendeinem Ratgeber steht. Es spielen viele Faktoren mit ein. Dazu gehört die Häufigkeit des Waschens von Wäsche. Wenn Du in einem 6-Personen-Haushalt lebst und täglich eine Waschmaschine voll bekommst benötigst Du weniger Kleidung als ein Single, der nur alle 14 Tage wäscht. Zudem spielen andere Faktoren, wie Dein Beruf mit ein. Trägst Du Kleidung, die durch den Arbeitgeber gestellt wird? Musst Du einen Dresscode einhalten, für den Du spezielle Kleidung wie Kostüme benötigst? Für den Fall, dass Dein Arbeitgeber einen Dresscode vorgibt, trägst Du vermutlich in Deiner Freizeit andere Kleidung als auf der Arbeit. Du benötigst wahrscheinlich mehr Teile als beim 333-Projekt. Hier kommst Du für 3 Monate mit lediglich 33 Teilen aus. Zu diesen 33 Teilen gehören Schuhe, Taschen, Kleidung. Unterwäsche und Sportkleidung gehören nicht dazu. Du packst beim 333 Projekt alle anderen Kleidungsstücke weg. Bevor Du beginnst, solltest Du Dir genau überlegen, was Du benötigst, und welche Outfits du kreieren möchtest. Achte dabei auf Kombinierbarkeit der Kleidung. Bestandsaufnahme Bevor Du beginnst, deinen Kleiderschrank zu minimieren, solltest Du den Ist-Zustand ermitteln. Das tust du am besten, indem du alle Deine Kleiderschränke und Kommoden ausräumst. Falls Du noch an anderen Orten Kleidung besitzt, die gehört auch dazu. Sortiere sie auf Stapeln nach Pullovern, Westen, langen Hosen, kurzen Hosen, T-Shirts, Röcken, Kleider&#8230; Wenn Du schon mal Deine Kleidung vor Dir liegen hast, dann nimm direkt die Kleidung heraus die verschlissen, defekt oder fleckig ist. Du kannst kaputte Kleidung selbst ausbessern oder beim Schneider ausbessern lasen. Fleckige Kleidung kannst du für Upcycling-Projekte verwenden oder sie wird zu Putzlappen. Jetzt widmest Du Dich der Kleidung, die du ganz sicher nie trägst. Wie hoch schätzt Du die Wahrscheinlichkeit ein, dass Du sie künftig tragen wirst? Vermutlich gering, wenn die Kleidungsstücke in Deinen Alltag und zu Deinem Leben passen würden, hättest Du sie längst getragen. Da diese Bekleidung nicht getragen wurde, ist sie in einem neuwertigen Zustand. Du kannst sie verkaufen oder spenden. Jetzt suchst Du noch die ... <a title="Kleidung reduzieren" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/kleidung-reduzieren/" aria-label="Mehr Informationen über Kleidung reduzieren">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained"><div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-300x202.webp" alt="Auf dem Bild befindet sich eine Kleiderstange mit einer überschaubaren Menge an Kleidung. Die Kleidung hat die Farben orange, rot, blau und weiß. " class="wp-image-261" style="width:364px;height:245px" width="364" height="245" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-300x202.webp 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-1024x690.webp 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-768x518.webp 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-1536x1035.webp 1536w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Kleiderstange-jpg.webp 1920w" sizes="(max-width: 364px) 100vw, 364px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/islandworks-1139623/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1338629">Q K</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1338629">Pixabay</a></figcaption></figure>
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<p class="has-text-align-left has-black-color has-text-color">In Deutschland sind die Kleiderschränke mehr als nur gut gefüllt. Mit durchschnittlich rund 100 Teilen Kleidung besitzen Deutsche weit mehr als sie benötigen. Während noch vor 30-40 Jahren kaputte Kleidungsstücke ausgebessert wurden, es Bekleidung mittlerweile zur Wegwerfware geworden. </p>



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<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Unsere Einstellung zur Bekleidung</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">In Deutschland besitzen wir durchschnittlich <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">95 Kleidungsstücke</a>. Bei Frauen sind es sogar etwa 118 Kleidungstücke. Davon wird etwa jedes fünfte Kleidungsstück überhaupt nicht getragen. Du kennst sicher auch die Schrankleichen in Deinem Kleiderschrank, Stücke, die Du im Geschäft unbedingt haben wolltest, die aber im Alltag keinen Bestand haben oder schlecht mit anderen Kleidungsstücken kombinierbar sind. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Zu den Kleidungsstücken, die nie getragen werden, kommen etwa genauso viele Bekleidungsstücke, die seltener als alle drei Monate getragen werden. Insgesamt sind das knapp 40 Prozent oder 2 Milliarden Kleidungsstücke, die unter <a href="https://simpleandslowliving.de/nachhaltigleben/konsumverhalten-und-lifestyle/was-fast-fashion-zerstoert/#more-306">menschenunwürdigen Bedingungen</a> in Drittländern zu Billigstlöhnen produziert wurden, damit sie in Deinem Schrank hängen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Bekleidung ist zum einen Ausdruck von Individualität, sie kann unsere Gruppenzugehörigkeit und unsere Stimmungslage widerspiegeln. Zugleich ist Kleidung ein Massenprodukt, das für uns keinen Wert mehr darstellt. Wir können Bekleidung rund um die Uhr und an jeder Straßenecke erwerben. Du musst nicht mehr sparen, um Dir eine Hose leisten zu können. Wenn Du etwas älter bist, wirst Du Dich erinnern, dass wir früher auf Levis Jeans gespart haben oder auf Turnschuhe. Also quasi Sneaker, nur dass diese früher Turnschuhe hießen. Entsprechend lange hast Du diese Kleidung getragen und sie auch gepflegt. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Kleidung wieder schätzen lernen</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Minimalismus im Kleiderschrank bedeutet nicht nur, dass Du überflüssige Kleidungsstücke aussortierst und Deinen Kleiderschrank auf die Teile reduzierst, die Du wirklich trägst. Vielmehr muss sich auch Deinen Einstellung zur Kleidung ändern. Hast Du schon einmal Kleidung selbst genäht? Falls ja, weißt Du, wie viel Arbeit das Anfertigen von Bekleidungsstücken macht. Angefangen von der Auswahl des richtigen Schnittmusters bis hin zum eigentlichen Nähen, das nur einen Bruchteil der Arbeit ausmacht. Die Näherinnen, die unsere Kleidung nähen erhalten nur wenige Cent pro Stück, das sie nähen. Viele von ihnen sind nicht einmal volljährig und können von dem Geld, das sie erhalten, nicht leben. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Etwa 73 Prozent der Deutschen gaben bei der Befragung durch <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Greepeace </a>an, selbst noch nie Kleidung hergestellt zu haben. Nur etwa jede achte Person über 50 Jahren hat in der Vergangenheit Kleidung getauscht. Bei den 18-25 jährigen waren es immerhin etwa 25 Prozent. Das lässt für die Zukunft hoffen, dass ein verantwortungsvollerer Umgang mit den Ressourcen stattfindet.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Bei der Herstellung von Kleidung werden nicht nur Rohstoffe und viel Wasser benötigt, die Bekleidungsindustrie setzt bis zu <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/20151123_greenpeace_modekonsum_flyer.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3500 toxische, krebserregende oder hormonell wirksame Stoffe</a> ein. Das tut sie insbesondere bei der Färbung der Kleidung. Die Chemikalien befinden sich mittlerweile nicht mehr nur in der unmittelbaren Umgebung der Färbefabriken, sondern sie sind in den Gewässern und Böden rund um den Globus verteilt. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Kleiderschrank minimieren</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Beim Minimalismus im Kleiderschrank geht es folglich um mehr, als darum, Deinen Kleiderschrank zu minimieren. Wenn Du Dir bewusst bist, welche globalen Schäden Deine Kleidung anrichtet, dann solltest Du nicht nur aussortieren, damit Du eine übersichtliche Menge an Kleidung besitzt, sondern auch so wenig wie möglich nachkaufen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du vor dem Problem stehst, dass Du einen Kleiderschrank voller hochwertiger Kleidung besitzt, die Du liebst und die Dir passt, dann kann das Auftragen dieser Bekleidungsstücke ebenfalls eine Option sein. Das ist jedoch nur relativ selten der Fall. Rational eingestellte Menschen behalten ihre Bekleidung, weil sie Geld und Ressourcen gekostet hat, selbst dann, wenn sie sie gar nicht tragen. Kennst Du den Stapel &#8222;Gartenarbeit&#8220;, &#8222;Gassigänge&#8220; und &#8222;Renovierarbeiten&#8220;?</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wie groß sind Deine Stapel zum &#8222;Auftragen&#8220;? Wie oft in Deinem Leben wirst du realistisch betrachtet renovieren? Und wie viel Kleidung brauchst du für Gassigänge und Gartenarbeiten? Ich gehe beispielsweise vor und nach der Arbeit Gassi und ziehe mich nicht um. Das hat zwar zur Folge, dass ich meine Alltagskleidung öfter waschen muss, weil die Hosen mit Matsch verschmiert sind aber ich ziehe mich faktisch nicht nach der Arbeit um. </p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Was brauche ich wirklich?</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Ich bin kein Fan davon universelle Tipps zu erarbeiten, die sich dann im Einzelfall nicht bewähren. Wie viel Kleidung du benötigst hängt nicht davon ab, was in irgendeinem Ratgeber steht. Es spielen viele Faktoren mit ein. Dazu gehört die Häufigkeit des Waschens von Wäsche. Wenn Du in einem 6-Personen-Haushalt lebst und täglich eine Waschmaschine voll bekommst benötigst Du weniger Kleidung als ein Single, der nur alle 14 Tage wäscht. Zudem spielen andere Faktoren, wie Dein Beruf mit ein. Trägst Du Kleidung, die durch den Arbeitgeber gestellt wird? Musst Du einen Dresscode einhalten, für den Du spezielle Kleidung wie Kostüme benötigst?</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Für den Fall, dass Dein Arbeitgeber einen Dresscode vorgibt, trägst Du vermutlich in Deiner Freizeit andere Kleidung als auf der Arbeit. Du benötigst wahrscheinlich mehr Teile als beim <a href="https://fraeulein-ordnung.de/projekt-333-ein-selbstversuch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">333-Projekt</a>.  Hier kommst Du für 3 Monate mit lediglich 33 Teilen aus. Zu diesen 33 Teilen gehören Schuhe, Taschen, Kleidung. Unterwäsche und Sportkleidung gehören nicht dazu. Du packst beim 333 Projekt alle anderen Kleidungsstücke weg. Bevor Du beginnst, solltest Du Dir genau überlegen, was Du benötigst, und welche Outfits du kreieren möchtest. Achte dabei auf Kombinierbarkeit der Kleidung.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Bestandsaufnahme</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Bevor Du beginnst, deinen Kleiderschrank zu minimieren, solltest Du den Ist-Zustand ermitteln. Das tust du am besten, indem du alle Deine Kleiderschränke und Kommoden ausräumst. Falls Du noch an anderen Orten Kleidung besitzt, die gehört auch dazu. Sortiere sie auf Stapeln nach Pullovern, Westen, langen Hosen, kurzen Hosen, T-Shirts, Röcken, Kleider&#8230;</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du schon mal Deine Kleidung vor Dir liegen hast, dann nimm direkt die Kleidung heraus die verschlissen, defekt oder fleckig ist. Du kannst kaputte Kleidung selbst ausbessern oder beim Schneider ausbessern lasen. Fleckige Kleidung kannst du für Upcycling-Projekte verwenden oder sie wird zu Putzlappen.</p>



<p class="has-black-color has-text-color">Jetzt widmest Du Dich der Kleidung, die du ganz sicher nie trägst. Wie hoch schätzt Du die Wahrscheinlichkeit ein, dass Du sie künftig tragen wirst? Vermutlich gering, wenn die Kleidungsstücke in Deinen Alltag und zu Deinem Leben passen würden, hättest Du sie längst getragen. Da diese Bekleidung nicht getragen wurde, ist sie in einem neuwertigen Zustand. Du kannst sie <a href="https://simpleandslowliving.de/entruempeln-auf-nachhaltige-art/#more-221">verkaufen oder spenden</a>. </p>



<p>Jetzt suchst Du noch die Kleidung heraus, die Du selten oder sehr selten trägst und entscheidest, ob diese Kleidung noch eine Chance bekommen soll oder nicht. Falls nicht, kannst Du sie ebenfalls verschenken, verkaufen, tauschen oder spenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Variante 1: für Entschlossene</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Bei dieser Variante legst Du fest, mit welchen Kleidungsstücken Du zukünftig Deine Outfits gestalten möchtest. Dabei achtest Du auf gute Kombinierbarkeit. Besonders geeignet sind hierfür einfarbige Basics. Lege Dich auf 1-2 Grundfarben fest, die Du mit 1-2 weiteren Farben kombinierst. Die Festlegung auf wenige Farben sorgt dafür, dass Du die Kleidungsstücke später besonders gut kombinieren kannst. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Die Kleidungsstücke, die es nicht in Deine Garderobe geschafft hat, kannst Du verschenken, spenden oder verkaufen. Wenn Du Dir plötzlich doch nicht mehr sicher bist, kannst Du die aussortierte Kleidung zunächst auf den Dachboden oder in den Keller bringen. Nach 3-6 Monaten kannst du die Kleidung hergeben oder Du ergänzt Deine Garderobe durch fehlende Teile.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Variante 2: für Unentschlossene</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche Kleidung, Du sicher getragen hast, hänge sie in den Kleiderschrank. Das tust du nicht wie gewöhnlich, sondern du drehst den Haken vom Bügel um, sodass die Öffnung nach vorne zeigt. Immer dann, wenn Du ein Kleidungsstück getragen hast, dann drehst Du den Bügel wieder rum. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Das machst Du für etwa drei Monate. Auf diese Art und Weise kannst Du feststellen, welche Kleidung Du getragen hast und welche nicht. Versuche ehrlich zu sein, trage nicht Kleidung, damit Du sie behalten kannst. Zieh Dich intuitiv an in dieser Zeit. Du kannst wie bei der ersten Variante die nicht genutzte Kleidung auch erst einmal weg stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-black-color has-text-color"><strong>Du möchtest Deine Kleidung behalten</strong></h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du Deine Kleidung behalten möchtest, weil sie noch &#8222;gut&#8220; ist, sie teuer war oder Du sie selbst genäht hast, dann bietet sich die Wegstell-Methode ebenfalls an. Diese Methode ist der Kern des 333-Projekts und hat bei Erwachsenen denselben Effekt wie bei Kindern, wenn Du ihnen für ein paar Monate das Spielzeug entfernst. Wenn Kinder mit ihrem Spielzeug nicht mehr spielen, sie es nicht mehr beachten, dann kannst Du es in einer Kiste weg packen. Wenn Du es ihnen ein paar Monate später wieder gibst, werden sie sehr wahrscheinlich damit spielen, weil es quasi wieder neu ist. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Ähnlich verhält es sich bei der Kleidung und erwachsenen Menschen. Wenn Du einen Teil Deiner Kleidung aus Deinem Kleiderschrank entfernst und in der Saison nur einen kleine Auswahl benutzt, dann wirst Du vermutlich in der nächsten Saison andere Kleidungsstücke aus Deinem Bestand auswählen. </p>



<p class="has-black-color has-text-color">Wenn Du deinen Kleiderschrank reduzieren möchtest, dann stehen Dir dafür unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Überlege, welche die für Dich Passende ist und wie viel Kleidung Du bis zum nächsten Waschtag benötigst. Passe Deinen Kleiderschrank an Deinen Alltag und Deine Bedürfnisse an. Die Minimalisierung des Kleiderschrankes ist nichts, was Du an einem Tag erledigen musst. Vielmehr ist es ein Prozess, in dem Du lernst, was Du benötigst und was in Deinem Kleiderschrank überflüssig ist. Probiere einfach solange aus, bis es für Dich passend ist. Es ist nicht hilfreich, wenn Du jetzt Deinen Kleiderschrank auf 33 Teile oder eine andere Menge reduzierst und Dir hinterher Teile fehlen, die Du wieder kaufen musst.</p>
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		<title>Impulskäufe stoppen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 20:05:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Minimalismus allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Impulskäufe stoppen ist eine Aufgabe, die sich leichter anhört als sie ist. Wie der Begriff Impulskauf bereits sagt, geschieht dies aus einem Impuls heraus, es geschieht also plötzlich und ohne Vorwarnung. Wir werden von dem Drang etwas zu kaufen übermannt und geben diesem Drang unmittelbar nach. Warum konsumieren wir? Konsum ist allgegenwärtig. Wir konsumieren in der Regel mehrfach täglich. Zum Konsum zählen nicht nur Wirtschaftsgüter, sondern auch Medien oder Kunst. Zum Konsum gehören Nahrung, Getränke aber auch Strom oder Wasser. Im Idealfall konsumieren wir, wenn wir etwas wirklich benötigen. Vieles was wir konsumieren, verbrauchen wir. Das ist beispielsweise beim Konsum von Toilettenpapier der Fall. Wir kaufen aber im Alltag auch viele Dinge, die wir nicht unmittelbar und existenziell benötigen. In der Regel, weil wir uns vom Vorgang des Kaufens oder vom Besitz des Artikels etwas versprechen. In der Regel ist uns das Warum allerdings nicht bewusst. Der Unterschied zwischen Konsumenten und Verbrauchern. An dieser Stelle könnte man zwischen Konsumenten und Verbrauchern unterscheiden. Der Konsument konsumiert, d.h. er kauft Dinge aus verschiedenen Beweggründen, meist jedoch nicht aus der Not des Benötigens. Dies geschieht nicht selten aus emotionalen Beweggründen. Der Konsument trifft Kaufentscheidungen aus dem Bauch heraus, er geht also aus emotionalen Gründen shoppen. Der Verbraucher kauft Dinge, weil er sie ge- oder verbrauchen möchte. In seine Kaufentscheidungen fließen fast ausschließlich rationale Gründe ein. Bei diesen Käufen empfinden alle Menschen relativ selten Glücksgefühle. Es mag Menschen geben, die sich außerordentlich über den Kauf von Kernseife zur Fleckenentfernung freuen. In den meisten Fällen tun wir das nicht, weil die Kernseife schlicht und ergreifend gebraucht wird. Wir machen uns keine Freude damit, sondern benötigen die Seife für die Hausarbeit. Der emotionale Konsument Für viele Menschen ist Einkaufen eine Belohnung. Für eine erfolgreiche Woche, für eine bestandene Prüfung und vielerlei anderen Gründen, der menschliche Geist ist diesbezüglich erfinderisch. Entgegengesetzt zur Belohnung shoppen einige Menschen, um Frust zu kompensieren. Zum einen bietet das Einkaufserlebnis sowohl online als auch im Ladengeschäft Abwechslung und Ablenkung, zum anderen hält man etwas reales, spürbares in den Händen, das einem verspricht einen glücklich zu machen. Wir haben ein Erfolgserlebnis. Der dritte Beweggrund für emotionales Einkaufen ist der Jagd- und Sammlertrieb. Menschen lieben Trophäen. Sie vermitteln Potenz, Macht und Überlegenheit. Während wir früher zum Protzen einen großen Bären erlegt haben, sind wir mittlerweile viel zu verweichlicht und natürlich zu zivilisiert, um auf eine solche primitive Art und Weise zu konkurrieren. Vor 200 Jahren haben wir also Macht, Kompetenz, Geschick, Intelligenz und Kraft daran festgemacht, was von unseren eigenen Händen erlegt wurde. Damit jeder Besucher die Story mit dem Riesenbären glaubt, wurden die Köpfe im Wohnzimmer dekorativ aufgehängt. Die Macht der Statussymbole Heute sind solche Statussymbole aus gutem Grund aus Tierschutzgründen verpönt. Was nicht bedeutet, dass es nicht noch immer Menschen gibt, die mit Jagdtrophäen in ihre Wohnungen schmücken. Heute sind es vielmehr die intellektuellen oder unternehmerischen Leistungen, mit denen Menschen sich messen. Da dies eine abstrakte Größe ist, lassen sich Intelligenz und andere intellektuelle (Dienst-)Leistungen nur an der Summe berechnen, die uns für dieses (Fach-)Wissen als Entlohnung zur Verfügung gestellt wird. Da Geld jedoch an sich auch eine virtuelle oder abstrakte, also nicht greifbare Größe ist, wird in Lifestyle oder Luxusartikel investiert, um diese erbrachten Leistungen nach außen sichtbar zu machen. In diesem Fall dient der Konsum eindeutig dem Prestige. Menschen, die wenig Wert auf Ansehen und Macht legen, konsumieren aus andren Gründen. Im seltensten Fall wird das Konsumierte tatsächlich benötigt, weil es wie schon gesagt entweder unnötig oder bereits im Überfluss vorhanden ist. Implulskäufe als Bewältigungsstrategie Bei diesen Käufen handelt es sich meistens Impulskäufe, die dann getätigt werden, wenn die individuelle Stimmungslage entweder besonders gut oder besonders schlecht ist. In der Regel wird hier der Konsum betrieben, um Bedürfnisse nach Schutz, Nähe, Trost, Geborgenheit oder Liebe zu kompensieren. Das kann natürlich kein Gegenstand dieser Welt. Nach einem kurzen Hoch nach dem Kauf wird dieser Frustkauf entweder bereut oder verdrängt. Im Gedächtnis bleibt jedoch das kurzfristige Hoch, die Entlastung, die nach einem Kauf entstanden ist. Die Gründe aus denen gekauft wird, sind also individuell und kompensieren oft die wahren Bedürfnisse, die derzeit aus verschiedenen Gründen nicht befriedigt werden können. Konsum aus rationalen Gründen Kennst Du die Menschen, die keine Gelüste oder Sehnsüchte zu haben scheinen? Die erst dann einkaufen müssen, wenn es sehr eng wird? Menschen, die noch immer ihren DVD-Player nutzen statt Filme zu streamen, weil dieser noch funktioniert. Diese Menschen gehören auch zu den rationalen Konsumenten. Der rationale Konsument ist für Werbung schwerer zu erreichen. Der rationale Konsument wählt, vergleicht und wägt ab, Impulskäufe sind im fremd. Nicht selten greift der rationale Konsument zu fair hergestellten Waren oder kauft Dinge gebraucht. Er ist Mainstream- und Lifestyleargumenten nur schwer zugänglich und die Meinung anderer Menschen interessiert ihn nicht wirklich. Kann ich zum rationalen Konsumenten werden? Ja und Nein. Du kannst lernen, deine Impulse so weit zu beherrschen, dass sie dich nicht beherrschen. Du musst herausfinden, wann Deine schwachen Momente sind und der Kaufimpuls einsetzt. Analysiere Dein Kaufverhalten und setzte an der Stelle an, an der der Impuls die Kontrolle übernimmt. Wenn Du Dein eignes Konsumverhalten als störend und pathologisch einstufst, dann lösche alle Shopping-Apps von Deinem Handy. Ignoriere Sales und Aktionen wie die &#8222;Black Friday&#8220; Rabattaktionen. Wenn Du ehrgeizig bist, kannst Du mit einer No Buy Challenge starten. Bei dieser Challenge beschränkst Du Deinen Konsum auf Lebensmittel und Hygieneartikel. Erarbeite dir eine Einstellung zu Dir selbst und zu Deinem Leben, die es Dir erlaubt unabhängig von der Meinung anderer zu agieren. Das ist schwierig und anstrengend, weil es immer wieder Menschen geben wird Impulskäufe stoppen Du kannst Impulskäufe stoppen, indem Du dich selbst überlistest und beispielsweise deine bargeldlosen Zahlungsmittel zuhause lässt. Zu den bargeldlosen Zahlungsmitteln gehören neben Kredit- und EC-Karten auch Dienste wie Apple Pay oder Bankings Apps, die diese Funktion anbieten. In diesem Fall müsstest Du auch dein Smartphone zuhause lassen. Du kannst aufhören online oder in Geschäften zu stöbern, wenn Du eigentlich nichts benötigst. Vor allen Dingen solltest Du die Newsletter-Abos kündigen, die dir permanent zugeschickt werden. In ... <a title="Impulskäufe stoppen" class="read-more" href="https://simpleandslowliving.de/impulskaeufe-stoppen/" aria-label="Mehr Informationen über Impulskäufe stoppen">Weiterlesen</a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Basar-1-1024x682.webp" alt="Auf dem Bild befindet sich ein Basar, vor dem sich zwei Menschen befinden. Von der Decke herab hängen viele Taschen, Hüte und Schals." class="wp-image-264" width="425" height="282" srcset="https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Basar-1-1024x682.webp 1024w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Basar-1-300x200.webp 300w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Basar-1-768x512.webp 768w, https://simpleandslowliving.de/wp-content/uploads/2022/11/Basar-1-jpg.webp 1280w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/suketdedhia-2328834/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2691177">Suket Dedhia</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2691177">Pixabay</a></figcaption></figure>
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<p>Impulskäufe stoppen ist eine Aufgabe, die sich leichter anhört als sie ist. Wie der Begriff Impulskauf bereits sagt, geschieht dies aus einem Impuls heraus, es geschieht also plötzlich und ohne Vorwarnung. Wir werden von dem Drang etwas zu kaufen übermannt und geben diesem Drang unmittelbar nach.</p>



<span id="more-259"></span>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum konsumieren wir?</strong></h2>



<p>Konsum ist allgegenwärtig. Wir konsumieren in der Regel mehrfach täglich. Zum Konsum zählen nicht nur Wirtschaftsgüter, sondern auch Medien oder Kunst. Zum Konsum gehören Nahrung, Getränke aber auch Strom oder Wasser.  Im Idealfall konsumieren wir, wenn wir etwas wirklich benötigen. Vieles was wir konsumieren, verbrauchen wir. Das ist beispielsweise beim Konsum von Toilettenpapier der Fall.</p>



<p>Wir kaufen aber im Alltag auch viele Dinge, die wir nicht unmittelbar und existenziell benötigen. In der Regel, weil wir uns vom Vorgang des Kaufens oder vom Besitz des Artikels etwas versprechen. In der Regel ist uns das Warum allerdings nicht bewusst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Unterschied zwischen Konsumenten und Verbrauchern.</strong></h2>



<p>An dieser Stelle könnte man zwischen Konsumenten und Verbrauchern unterscheiden. Der Konsument konsumiert, d.h. er kauft Dinge aus verschiedenen Beweggründen, meist jedoch nicht aus der Not des Benötigens. Dies geschieht nicht selten aus emotionalen Beweggründen. Der Konsument trifft Kaufentscheidungen aus dem Bauch heraus, er geht also aus emotionalen Gründen shoppen.</p>



<p>Der Verbraucher kauft Dinge, weil er sie ge- oder verbrauchen möchte. In seine Kaufentscheidungen fließen fast ausschließlich rationale Gründe ein. Bei diesen Käufen empfinden alle Menschen relativ selten Glücksgefühle. </p>



<p>Es mag Menschen geben, die sich außerordentlich über den Kauf von Kernseife zur Fleckenentfernung freuen. In den meisten Fällen tun wir das nicht, weil die Kernseife schlicht und ergreifend gebraucht wird. Wir machen uns keine Freude damit, sondern benötigen die Seife für die Hausarbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der emotionale Konsument</strong></h2>



<p>Für viele Menschen ist Einkaufen eine Belohnung. Für eine erfolgreiche Woche, für eine bestandene Prüfung und vielerlei anderen Gründen, der menschliche Geist ist diesbezüglich erfinderisch. </p>



<p>Entgegengesetzt zur Belohnung shoppen einige Menschen, um Frust zu kompensieren. Zum einen bietet das Einkaufserlebnis sowohl online als auch im Ladengeschäft Abwechslung und Ablenkung, zum anderen hält man etwas reales, spürbares in den Händen, das einem verspricht einen glücklich zu machen. Wir haben ein Erfolgserlebnis. </p>



<p>Der dritte Beweggrund für emotionales Einkaufen ist der Jagd- und Sammlertrieb. Menschen lieben Trophäen. Sie vermitteln Potenz, Macht und Überlegenheit. Während wir früher zum Protzen einen großen Bären erlegt haben, sind wir mittlerweile viel zu verweichlicht und natürlich zu zivilisiert, um auf eine solche primitive Art und Weise zu konkurrieren. </p>



<p>Vor 200 Jahren haben wir also Macht, Kompetenz, Geschick, Intelligenz und Kraft daran festgemacht, was von unseren eigenen Händen erlegt wurde. Damit jeder Besucher die Story mit dem Riesenbären glaubt, wurden die Köpfe im Wohnzimmer dekorativ aufgehängt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Macht der Statussymbole</strong></h2>



<p> Heute sind solche Statussymbole aus gutem Grund aus Tierschutzgründen verpönt. Was nicht bedeutet, dass es nicht noch immer Menschen gibt, die mit Jagdtrophäen in ihre Wohnungen schmücken. Heute sind es vielmehr die intellektuellen oder unternehmerischen Leistungen, mit denen Menschen sich messen. </p>



<p>Da dies eine abstrakte Größe ist, lassen sich Intelligenz und andere intellektuelle (Dienst-)Leistungen nur an der Summe berechnen, die uns für dieses (Fach-)Wissen als Entlohnung zur Verfügung gestellt wird. </p>



<p>Da Geld jedoch an sich auch eine virtuelle oder abstrakte, also nicht greifbare Größe ist, wird in Lifestyle oder Luxusartikel investiert, um diese erbrachten Leistungen nach außen sichtbar zu machen. In diesem Fall dient der Konsum eindeutig dem Prestige.</p>



<p>Menschen, die wenig Wert auf Ansehen und Macht legen, konsumieren aus andren Gründen. Im seltensten Fall wird das Konsumierte tatsächlich benötigt, weil es wie schon gesagt entweder unnötig oder bereits im Überfluss vorhanden ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Implulskäufe als Bewältigungsstrategie</strong></h2>



<p>Bei diesen Käufen  handelt es sich meistens Impulskäufe, die dann getätigt werden, wenn die individuelle Stimmungslage entweder besonders gut oder besonders schlecht ist. In der Regel wird hier der Konsum betrieben, um Bedürfnisse nach Schutz, Nähe, Trost, Geborgenheit oder Liebe zu kompensieren. </p>



<p>Das kann natürlich kein Gegenstand dieser Welt. Nach einem kurzen Hoch nach dem Kauf wird dieser Frustkauf entweder bereut oder verdrängt. Im Gedächtnis bleibt jedoch das kurzfristige Hoch, die Entlastung, die nach einem Kauf entstanden ist.</p>



<p>Die Gründe aus denen gekauft wird, sind also individuell und kompensieren oft die wahren Bedürfnisse, die derzeit aus verschiedenen Gründen nicht befriedigt werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Konsum aus rationalen Gründen</strong></h2>



<p>Kennst Du die Menschen, die keine Gelüste oder Sehnsüchte zu haben scheinen? Die erst dann einkaufen müssen, wenn es sehr eng wird? Menschen, die noch immer ihren DVD-Player nutzen statt Filme zu streamen, weil dieser noch funktioniert. Diese Menschen gehören auch zu den rationalen Konsumenten.</p>



<p>Der rationale Konsument ist für Werbung schwerer zu erreichen. Der rationale Konsument wählt, vergleicht und wägt ab, Impulskäufe sind im fremd. Nicht selten greift der rationale Konsument zu fair hergestellten Waren oder kauft Dinge gebraucht. Er ist Mainstream- und Lifestyleargumenten nur schwer zugänglich und die Meinung anderer Menschen interessiert ihn nicht wirklich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kann ich zum rationalen Konsumenten werden?</strong></h2>



<p>Ja und Nein. Du kannst lernen, deine Impulse so weit zu beherrschen, dass sie dich nicht beherrschen. Du musst herausfinden, wann Deine schwachen Momente sind und der Kaufimpuls einsetzt. Analysiere Dein Kaufverhalten und setzte an der Stelle an, an der der <a href="https://www.estherloveslife.de/impulskaeufe-stoppen-13-einfache-tipps-die-dein-leben-veraendern/?utm_campaign=shareaholic&amp;utm_medium=copy_link&amp;utm_source=bookmark" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impuls </a>die Kontrolle übernimmt.</p>



<p>Wenn Du Dein eignes Konsumverhalten als störend und pathologisch einstufst, dann lösche alle Shopping-Apps von Deinem Handy. Ignoriere Sales und Aktionen wie die &#8222;Black Friday&#8220; Rabattaktionen. </p>



<p>Wenn Du ehrgeizig bist, kannst Du mit einer <a href="https://simpleandslowliving.de/minimalismus/allgemein/no-buy-challenge/#more-216">No Buy Challenge</a> starten. Bei dieser Challenge beschränkst Du Deinen Konsum auf Lebensmittel und Hygieneartikel. </p>



<p>Erarbeite dir eine Einstellung zu Dir selbst und zu Deinem Leben, die es Dir erlaubt unabhängig von der Meinung anderer zu agieren. Das ist schwierig und anstrengend, weil es immer wieder Menschen geben wird</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Impulskäufe stoppen</strong></h2>



<p>Du kannst Impulskäufe stoppen, indem Du dich selbst überlistest und beispielsweise deine bargeldlosen Zahlungsmittel zuhause lässt. Zu den bargeldlosen Zahlungsmitteln gehören neben Kredit- und EC-Karten auch Dienste wie Apple Pay oder Bankings Apps, die diese Funktion anbieten. In diesem Fall müsstest Du auch dein Smartphone zuhause lassen.  </p>



<p>Du kannst aufhören online oder in Geschäften zu stöbern, wenn Du eigentlich nichts benötigst. Vor allen Dingen solltest Du die Newsletter-Abos kündigen, die dir permanent zugeschickt werden. In diesem Newslettern wird es permanent Sales geben, die Dich zum Kaufen anregen wollen. Wenn Du Impulskäufe stoppen möchtest, solltest Du nur dann auf die Suche nach Artikeln gehen, wenn Du etwas benötigst.</p>



<p>Wenn Du in der Stadt bist, weil Du etwas bestimmtes kaufen möchtest und etwas siehst, das Du gerne haben möchtest, setze es auf die <a href="https://simpleandslowliving.de/minimalismus/allgemein/kaufen-kann-ich-auch-noch-spaeter/#more-253">Kaufe-ich-später-Liste</a>. Du wirst merken, dass Du die meisten Dinge direkt wieder vergisst. Die Dinge, die immer wieder als Wunsch auftauchen, solltest du dir ruhigen Gewissens irgendwann erfüllen.</p>



<p>Wenn Du Impulskäufe stoppen möchtest ist Dein eigenes Mindset der wichtigste Faktor. Erst dann, wenn Du weißt, was Du hast und was Du brauchst, wirst Du Dich nachhaltig davor schützen können, nicht das zu kaufen, was Du nicht brauchst. Mach Dir zudem bewusst, dass alles was Du besitzt, auch gepflegt werden muss. Kleidung musst Du waschen, Bücher und Deko musst Du abstauben. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Besitzen wir die Dinge oder besitzen sie uns?</strong></h2>



<p>Frag Dich, ob Du etwas wirklich besitzen musst, oder ob es ausreichen wird, wenn Du Dir den Gegenstand ausleihst. Das beste Beispiel hierfür sind Schlagbohrer. Wie häufig hast Du in Deinem Leben einen Schlagbohrer genutzt? Wir benutzen Schlagbohrer vielleicht einmal jährlich, wenn überhaupt. Dennoch besitzen viele Haushalte einen. </p>



<p>Bei allen Käufen, insbesondere bei denen von Elektroartikeln solltest Du an die Folgekosten denken. Am gravierendsten sind die Folgekosten bei Druckern und Kaffeekapselmaschinen. Bei beiden Geräten musst Du in Zukunft Verbrauchsmaterial nachkaufen. Im Fall eines Druckers Patronen und Papier und im Fall von Kapselmaschinen Kapseln. Bei beiden gibt es immense Preisunterschiede. </p>



<p>Du musst Dich früher oder später um alle Dinge kümmern, die sich in Deinem Haushalt befinden. Die Dinge, die Du jetzt kaufst, verursachen unter Umständen Folgekosten und Du musst sie pflegen, sie sind quasi Deine Mitbewohner.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie viel besitzen wir eigentlich?</strong></h2>



<p>Wusstest Du, dass eine Frau in Deutschland im Durchschnitt<a href="https://www.abendblatt.de/vermischtes/lifestyle/article206705987/Deutsche-tragen-viele-Kleidungsstuecke-nur-zwei-Mal.html"> 118 Kleidungsstücke </a>besitzt? Männer besitzen &#8222;nur&#8220; 78 Teile. Brauchen wir so viel Kleidung und nutzen wir sie? Ein Blick in Deinen Kleiderschrank kann Dir vor Deinem nächsten Shoppingtripp  verraten, ob Du wirklich Kleidung benötigst. Etwa die Hälfte aller Deutschen hat noch nie Kleidung zum Schneider gebracht um sie reparieren oder anpassen zu lassen.</p>



<p>Kleidung ist bei uns zu einem Wegwerfprodukt geworden. Kleidung hängt häufig ungenutzt im Schrank. Schau Dich in Deinem Schrank um. Vielleicht findest Du etwas, das Du anpassen oder reparieren lassen kannst. Du kannst ungenutzter Kleidung so ein neues Leben einhauchen.</p>



<p>Wenn Dein Kleiderschrank überquillt und Du den Überblick verloren hast, dann solltest Du darüber nachdenken auszumisten. Du solltest Kleidung, die Dir nicht gefällt, passt oder steht, nicht einfach weg werfen. Gib ihnen ein neues Leben bei einem <a href="https://simpleandslowliving.de/nachhaltigleben/nachhaltig-wohnen/entruempeln-auf-nachhaltige-art/#more-221">neuen Besitzer</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorhandene Dinge nutzen</strong></h2>



<p>Wenn Du aussortiert hast, kannst Du beginnen die Kleidung miteinander zu kombinieren. So findest Du heraus, was in Deinem Kleiderschrank wirklich fehlt. Mit etwas mehr Luft im Schrank lässt sich das wesentlich leichter umsetzen als mit einem übervollen Schrank.</p>



<p>Was für den Kleiderschrank gilt, kannst Du auch in anderen Bereichen anwenden. Wenn Du dir eine Menge Arbeit mit Sortieren und Aussortieren gemacht hast, wird dich das eventuell vom nächsten Impulskauf abhalten. </p>



<p></p>



<p>Impulskäufe entstehen nie aus rationalen Gründen sondern spontan und aus emotionalen Bedürfnislagen heraus. Versuche diese emotionalen Bedürfnisse in ihrem Kern zu befriedigen und konzentriere Dich auf das, was Du bereits besitzt. Das wird mehr als genug sein und so viel mehr als viele Menschen auf diesem Planeten jemals besitzen werden. Spätestens dann, wenn wir diesen Planeten wieder verlassen, spielen unsere Besitztümer keine Rolle mehr.</p>



<p></p>



<p></p>
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